Fliegende Blätter — 42.1865 (Nr. 1017-1042)

Seite: 76
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Dienstmädchen (in's Zimmer tretend): „Verzeihen'S, gnädig's
Fräule, auf der Straße do drunten ischt ein Mann, der läßt Jhna
reckt schö bitt'n, daß Se a biSle inhalte mit 'ein Sing'n, fei Hund
will gar nit vorbei."

Angeklagter Diebel (aus dem Gerichts«
saale tretend) : „Na, das möcht' ich gern' wissen,
was der Doktor an mir gefressen hat, daß er mich
so sakrisch vertheidigt hat, und Geld scheint der
Kerl auch zu haben. Bei dem muß ich nächstens
ordentlich aufräumcn. Erwischt er mich dabei —
nun so mach' ich ihn aus Dankbarkeit wieder zu
meinem Vertheidiger."

Riithselhafte Inschrift.

Im Antiquitäten-Kabinct der Benediktiner-Abtei Göttwcig findet sich ein Richtschwcrt mit folgender Inschrift:


D ER K-- Ä U F-- T ED - AWÄI - LWIRT
DEH^-TIRBTE-DA^E-RKRÄN-KWf - RT.
Objekt
Titel: Fliegende Blätter
Detail/Element: "Aesthetische Thierquälerei" "Spitzbuben-Reflexion"
Künstler/Urheber: Steub, Fritz  i
Kögler, Kaspar  i
Inv.Nr./Signatur: G 5442-2 Folio RES
Aufbewahrungsort: Universitätsbibliothek Heidelberg  i
Schlagwort: Karikatur  i
Klavierspiel  i
Frau <Motiv>  i
Gesang <Motiv>  i
Dieb <Motiv>  i
Satirische Zeitschrift  i
Nachdenklichkeit  i
Dissonanz  i
Angeklagter  i
Dienstmädchen <Motiv>  i
Herstellungsort: München  i
Bildnachweis: Fliegende Blätter, 42.1865, Nr. 1026, S. 76
Aufnahme/Reproduktion
Urheber: Universitätsbibliothek Heidelberg  i
HeidICON-Pool: UB Fliegende Blätter  i
Copyright: Universitätsbibliothek Heidelberg
Bild-ID HeidIcon: 145108
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