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Marienleben und Mbenarbetten 1Z00—1Z0Z

G
>28.—142. llultrationmzu: kevelationes Lanete 8ir§itte, Kürnberg, gedr. bei A. Koberger, 21. Sept. 1300,
mit latetnikchem Text, P. >S4. Eine Ivette Ausgabe, mit deuttchem Text, ebenkalls gedr. bet Koberger,
HM 12. Juli 1502, eine dritte Ausgabe (mit latetnikchem Text), gedr. bet Pexpus, tü in Kürnberg 1517
ertchienen.
Das Luch üellt auk 18 Setten 58 Holzkchnttte Mammen, darunter nur 7 ganzseitigen Formats, die übrigen
aus 2 bis s Teilen zukammengeketzt. Durch Wiederholungen in berlchiedenen Kombinationen Leigt die
Anzahl der 30 Holzüäcke auk die bon 58 Holzschnitten. Den Auktrag zur Herausgabe des Werkes erteilte
Latker Max nach Anregungen des Lttters Waldauk bon Waldenüein (bgl. Güer. Ihrb. xxxn, isi5); leider
lallen die Urkunden das Datum des Auktrsgs nicht erkennen. Eine ältere Ausgabe des Luches, Lübeck 1492,
hat als Vorlage gedient.
Der Streit um Dürers Autorkchakt tü noch in bollem Gange. Der Übertritt kchetnt den Gegnern hier kchwerer
zu werden als bet den Lakeler Illuürationskolgen (Weixlgärtner). Larttch kannte nur das Llatt mit den
kaikerlichen Wappen in kpäteren Gtnzelabdrückm mit dm Lutaten bon Dürers Monogramm und dem Datum
1504, woraus irrtümlich auk eine Ausgabe dtekes Jahres gekchlollen worden tk. Pallabant Hst dann zuerü
alle Holzschnitte Dürer zugewteken (in, S.183); Friedländer tü dann (Lep.isss, S.389) edenkalls kür Dürer
etngetreten und hat durch Stilbergleiche mit den Lakeler Illuürattonskolgen - Dodgion (Lat. S. 264)
erkennt auch Straßburger Spuren an- ein krüyeres Gntüehungsjahr als das Iahr i500 der Luchausgsde
wsyrkchetnltch gemacht. Mit einer bestimmten Datierung um 1495 iü dann Friedländer später im Jahre 1919
iS. 37) herborgetretm. Luweilung und bekonders Datierung ünd auk Widerüand geüotzen.
Mit Necht hat man betont, datz eine Einreihung zwilchen Apokalxple und Martenleben, dellen Legtnn
um 1500 zu letzen tü, ütliüikch Schwierigkeiten verursacht. Dagegen mutz aber immer wieder aukgekührt
werden, datz wir es hier mit einem Auktrag zu tun haben, der neben dem grotzen Werk nur als Verleger-
arbett angekprochen werden kann, kür den Dürer nur die Zeichnungen liekerte, datz deren Handkchrtkt nicht
nur die Holzschneider, londern auch der Zeichner, der Le auk den Holzüock übertrug, berwikchten, und datz
überdies die Lübecker Vorlage zumindest auk die Gründung hemmend wirkte. Mit dielen Gtnkchränkungen
können aber die Kritiker nicht die Leyauxtung üützen, datz hier ein Stil zu linden tü, der altertümlicher als
Dürer tü (Weixlgärtner, Gr. Nüe. 1920, S. 46). Dodgion iD.-S. 1S06, S. 23) trennte dielen kog. Lrtgttten-
metüer bom Lenedtktmetüer, die er kpäter (Holzlchn. zu zwei Kürnbg. Andachtsb., Graph. Gel. isos) wieder
bereinigte, wie Weixlgärtner es (Gr. Nüe. 1906, S. 65) getan hatte. Nötttnger verknüpkte dielen Metüer
durch eingehendeSttlkrtttk mttWechttin, um ihn neuerdings (Dürers Doppelgängerw26,S.3y,unter ürikter
Ablehnung Dürers, Peter Vikcher d. Ä. zu geben.
Lekonders hat das Mrteil über den Holzlchnitt der Kreuzigung geschwankt. Dodglon (Kat. S. 264) hob
ihn bon den übrigen Arbeiten ad und gab ihn einem jüngeren Kürnberger Künüler, während Friedländer
ihn bet Dürer Sehen lallen möchte, auk Grund der aukkallenden Ähnlichkeit mit dem Stratzdurger Mtllale-
Holzkchnttt. Nötttnger (Doppelgänger S. 33) spricht bon Kopte; dem widerspricht Weixlgärtner, da die Akt-
zeichnung den neuen Formenütl Mantegnas aukwetke. Die entgegengeletzteüen Meinungen keim aber
regtürtert mit Stadler, der an den jungen Cranach erinnert wird (S. 247), und mit Weinberger (K. M.
S. 151), der hier die Hand Kulmbachs Letzt.
128., 129.128. Llatt 1. Btrgttte verteilt ihr Werk an Können und Mönche / 129. Llatt 2. Die künk kaikerlichen
Wappenkchtlde, D. S. 276 (als König der Lömer). L.158, H. 2U8, K. 45. Gin zweiter Luüand mit Dürers
Monogramm und 1504, Dresden, Frtedr.-Äug.-Sammlung. Nie künk Schilde, bom „Orden des Goldenen

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