Minst, Karl Josef [Transl.]
Lorscher Codex: deutsch ; Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch (Band 5): Schenkungsurkunden Nr. 2911 - 3836 — Lorsch, 1971

Page: 266
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3692d (Reg. 1253. Vgl. Urk. Nr. 3150). Über Atzbach. Im gleichen Gau schenkte auch
Ortger in Attesbacher marca (in der Gemarkung Atzbach w. Gießen!L.) sieben Morgen
Land.

Urk. (Trad.-Not.) 3693

3693a (Reg. 1243. Vgl. Urk. Nr. 3178). Über den Erdagau. In pago Ardehe (im Erdagau),
in Ardeher marca (in der Gemarkung Erda) gab Engilrath vier Morgen Land.

3693b (Reg. 1259. Vgl. Urk. Nr. 3173). Über Garbenheim. Um dieselbe Zeit gaben Helph-
rat, Altrath und Berthrath zwanzig Morgen Land in Logenehe (im Lahngau), in Gar-
benheimer marca (in der Gemarkung Garbenheim nö. Wetzlar).

3693c (Reg. 1326. Vgl. Urk. Nr. 3152). Über Krofdorf. Wiederum im gleichen Gau, in
Crufdorpher marca (in der Gemarkung Krofdorf nw. Gießen) gab Dagawo eine Hof-
reite, 13 Morgen Land und zwei Wiesengrundstücke mit einem Ertrag von drei Fuder
Heu.

3693d (Reg. 1345. Vgl. Urk. Nr. 3102). Über Kleen. Um diese Zeit gab Hiltrath alles,
was sie in Logenehe (im Lahngau), in Cleher marca (in der Gemarkung Kleen; N-,
O.-; sö. Wetzlar) hatte, ausgenommen die Hälfte eines Waldes in der gleichen Gemar-
kung.

3693e (Reg. 1325. Vgl. Urk. Nr. 3071). In diesen Tagen gab auch Folcbrecht in Logenehe
(im Lahngau), in Gunnuser marca (in der Gemarkung Göns; Ebergöns, Kirch Göns,
Lang Göns, Pohl Göns; s. Gießen!L.) eine Hofreite, eine Hube, das gesamte Zubehör
der erwähnten Hofreite und vier Leibeigene.

Urk. (Trad.-Not.) 3694

(R.eg. 1314. Vgl. Urk. Nr. 3035). Über Bollendorf. Adelros und Rabengar übergaben
ebenfalls in pago betdensi (im Bitgau n. Trier), im Dorf Bullundorph (Bollendorf ö. Die-
kirch in Luxemburg), gelegen an der Sura (Sauer), die Güter, welche ihnen Dowin mit dem
Auftrag übergeben hatte, dieselben der Vermögensverwaltung des Hl. Nazarius zukom-
men zu lassen. Es handelt sich um einen Hof mit jeglichem darauf errichteten Bauwerk, um
Äcker, Wiesen, Weiden, Wege, stehende und fließende Gewässer und um die Hälfte des
Waldes, welcher zum erwähnten Dorf gehört. In ähnlicher Weise schenkten sie auch die
Hälfte jenes Waldes, welcher zu Waringis (Warken w. Diekirch in Luxemburg) gehört, und
zwei Knechte mit ihrem Vieh.

Urk. (Trad.-Not.) 3695

3695a (Reg. 1426. Vgl. Urk. Nr. 3062). Über Wanendorf. In der darauf folgenden Zeit
gab Theodo in Logenehe (im Lahngau), in Wanendorpher marca (in der Gemarkung
Wanendorf, Wüstung sw. Wetzlar), im Dorf Niwaren (Nauborn s. Wetzlar) drei Her-
renhuben, neunzig Joch Ackerland, alles Zubehör jener Huben und zwölf Leibeigene.

3695b (Reg. 1459. Vgl. Urk. Nr. 3191). Über den Lahngau. Ferner gab Albolt in Logen-
ehe (im Lahngau) und Ardehe (im Erdagau), zwischen den beiden Flüssen Gamenarden
und Winarden (Quellbäche der Ardaha oder Arde = Aar; also in der Gemarkung
Erda) so viel an Ackerland und Waldung, als ihm gehörte.
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