Riegl, Alois
Die spätrömische Kunst-Industrie nach den Funden in Österreich-Ungarn im Zusammenhange mit der Gesamtentwicklung der Bildenden Künste bei den Mittelmeervölkern — Wien, 1901

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INHALT

Vorwort

Seite
III

Einleitung

Plan und Zweitheilung des Werkes i. — Rechtfertigung der Einbeziehung aller übrigen Gebiete der bildenden Kunst
der Spätrömer in die Darstellung der spätrömischen Kunstindustrie 2. — Bisherige Vernachlässigung der spätantiken Kunst
und ihre Ursachen 2. — Die ersten Versuche einer Klärung des „Unclassischen" in der spätantiken Kunst. Riegls „Stil-
fragen" 4. Die sogenannte Semper'sche Theorie und das Kunstwollen 5. Wickhoffs „Genesis" 6, — Die spätantike Kunst eine
nothwendige Durchgangsphase zwischen der antiken und der neueren Kunst 7. — Rechtfertigung der Bezeichnung „spät-
römische Kunst" 9. — Zeitliche Abgrenzung der spätrömischen Kunstperiode 10. — Eintheilung des Stoffes und Reihen-
folge der Kapitel II. — Charakter der gestellten Aufgabe und die ihrer Lösung entgegenstehenden inneren Schwierigkeiten 12.

I. Kapitel. Die Architektur

Centralbauten und Langbauten 15. — Das Neue in der spätantiken Baukunst: Raumbildung und Massencomposition 16.
— Die ursprüngliche Tiefraumfeindlichkeit der Antike und ihre Ursachen 17. — Die drei Entwicklungsphasen der antiken
Kunst und die zunehmende Emancipation des Raumes 20. — Das Verhältnis zum Räume in der Architektur der Altegypter 22,
der classischen Griechen 23, der postclassischen Griechen, Centralbau 24. — Der Langbau in der römischen Kaiserzeit 28.
Die Markt-Basilika kein geschlossener Innenraum 29. Die geschlossenen Säle in den Thermen wirkliche Innenräume 29. Die
christliche Basilika kein monumentaler Innenraum 30. — Rhomäische und romanische Architektur 33. — Römischer
Centralbau, griechischer Tempel und gothische Kirche 35. — Die architektonische Decoration 36. Die coloristische Kunst-
absicht 38. Der unendliche Rapport 41.

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II. Kapitel. Die Sculptur

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Rohmaterial und Technik 45. — Die Constantin-Reliefs 46. — Die Vorstufen der Entwicklung des Reliefs im Alter-
thum. Das altegyptische Relief 51. Das classische Relief der Griechen 54. Das hellenistische Relief 56. Das augusteisch-
flavisch-trajanische Relief 58. Die Bedeutung der Linie in der hellenistisch-kaiserrömischen Kunst 62. Femsicht und gesteigerter
Appell an das Erfahrungs-Bewusstsein in der Kunst der früheren Kaiserzeit 64. Cyklische Darstellungsreihen 65. Über
wiegen der Gewandfiguren 66. Das Aufkommen von Disproportionen und seine Ursachen 66. — Das Relief der mittleren
Kaiserzeit 67. Die Porträtsculptur. Commodus 69. Decius 70. Decorative Reliefs auf unterhöhltem Grunde 71. Die Entwicklung
der Sarkophagsculptur von Marc Aurel bis Constantin 72. Diocletianische Reliefs. Die Ehrenbasis am römischen Forum 81.
Reliefs in Spalato 84. — Das spätrömische Relief 85. Sarkophag der Constantina 86, der Helena 90, des Junius Bassus 93,
des Anicius Probus 94. Sarkophag aus San Paolo fuori 95. Andere christliche Sarkophage in Rom 97. Die ravennatische
Sarkophagsculptur 99. Grabrelief aus Salona 105. Silberkasten aus San Nazaro in Mailand 105. Elfenbeinreliefs des vierten
Jahrhunderts 107. — Die Rundsculptur des vierten Jahrhunderts 107. — Die Consulardiptychen des fünften und sechsten Jahr-
hunderts 112. — Das spätrömische Relief in der Zeit nach Justinian 117. — Die byzantinische Frage 119. Oströmische
Reliefs 120. — Koptische Reliefs 122.



III. Kapitel. Die Malerei

Schwierigkeiten, die einer erschöpfenden Behandlung der spätrömischen Malerei entgegenstehen 125. — Das spät-
römische Mosaik. Sein Colorismus 126. Die Mosaiken von Santa Coslanza 127, von Santa Pudenziana 129, von Santa Maria
Maggiore 130. Objectivismus, Typisierung, Axialität 130. Mosaiken von San Vitale in Ravenna. — Die spätrömische Buch-
malerei 134. Der vaticanische Virgil Nr. 3225 136. Die Wiener Genesis 137. Der Wiener Dioscorides 138.

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