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Schenkel, Wolfgang
Einführung in die altägyptische Sprachwissenschaft — Darmstadt: wbg (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 1990

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https://doi.org/10.11588/diglit.47786#0013
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VORWORT

Ein Buch wie das hier vorliegende zu schreiben ist ein Wagnis.
Die Forschung auf dem behandelten Gebiet ist im Fluß. Ein allge-
meiner Konsens, selbst in zentralen Punkten, ist vielfach nicht ge-
geben. Vieles bleibt forschend zu klären. Wollte man indes warten,
bis der allgemeine Konsens hergestellt ist und alles Wesentliche klar
erscheint, müßte man mutmaßlich lange warten. Damit wäre nie-
mandem gedient. Wenn ein solches Buch gebraucht wird, dann ge-
rade jetzt, wo es nicht ganz einfach ist, einen Überblick über die
Materie und über den Stand der Forschung zu gewinnen.
Der Anstoß, dieses Buch zu schreiben, ging von der Wissenschaft-
lichen Buchgesellschaft aus, die die Idee an mich herangetragen hat.
Im Sinne des eingangs Gesagten muß man die Initiative begrüßen.
Zur Gestaltung des Buches haben beigetragen Adelheid
Schlote, die den gesamten Text auf Lesbarkeit hin durchging und
Knut Buroh, der mit Hilfe der Satzprogramme von Wilhelm Ott
(Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen) den
Satz erstellte.
Meine Kompetenz auf dem behandelten Gebiet ist durchaus un-
gleichmäßig. Ich bin daher dankbar dafür, daß sich eine Reihe von
Kollegen der Mühe unterzog, Teile des Manuskriptentwurfs mit
Kompetenzen durchzugehen, die mir weniger oder gar nicht zu Ge-
bote stehen. So verdanke ich semitistische Hinweise Rainer M.
Voigt (zu den §§ 0-3), altorientalistische Wolfgang Röllig (zu
§ 2), ägyptologisch-linguistische Jürgen Zeidler (zu den §§ 0-3)
und Antonio Loprieno (zu § 4). Schließlich hat mich als “native
Speaker” Beatrice Heiligmann bei der Übersetzung einer Textstel-
le in das Französische beraten.
Naturgemäß ist es nicht immer möglich, jedem fundierten und
wohlgemeinten Ratschlag Rechnung zu tragen. Von unterschiedli-
chen Standpunkten aus nehmen sich die Dinge bisweilen verschie-
den aus. Zudem kann man nicht alles Beliebige gleich gut in einem
Zug, in einem gewählten Gedankengang beleuchten; Darstellung
bedeutet notwendig Auswahl und Gewichtung. Um so dankbarer
bin ich dafür, daß sich die Genannten auf meine Entwürfe einließen
und mich von ihren Kenntnissen profitieren ließen.
 
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