Schliemann, Heinrich ; Schliemann, Sophia [Hrsg.]
Heinrich Schliemann's Selbstbiographie — Leipzig, 1892

Seite: 100
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VII. Letzte Lebensjahre. 1885 — 1890.

rähmte <Jen Bürger seines Landes, der den zähen grossen Sinn
des amerikanischen Privatmannes so glänzend bewiesen hatte.
Der treue, andauernde Genosse bei Schliemann's Arbeiten, Dörpfeld,
konnte ihm als Freund und als Vertreter der deutschen Wissen-
schaft die Abschiedsworte zurufen: Ruhe aus in Frieden, Du
hast genug gethan!

Nun ruht er, der im Leben nicht ruhen mochte, an dem
Platze, den er sich bei Lebzeiten ausgesucht, wo nach den
Plänen von Professor E. Ziller in altgriechischem Stile ein
Mausoleum errichtet werden soll. Ihn grüssen im Tode die
Akropolis mit dem Parthenon, die Säulen des Zeus Olympios, der
blaue saronische Golf und jenseits des Meeres die duftigen
Bergketten der Argolis, hinter welchen Mykenae und Tiryns liegen.

Schliemann's Mausoleum.

Druck von F. A. Brockhaus in Leipzig.
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