Gritzner, Maximilian [Oth.]; Siebmacher, Johann [Bibliogr. antecedent]
J. Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch: in einer neuen, vollständig geordneten u. reich verm. Aufl. mit heraldischen und historisch-genealogischen Erläuterungen (Band 2,11): Der Adel Deutsch-Lothringens: nach der auf urkundlichen Quellen beruhenden Sammlung des Archivraths L. Eltester in Coblenz — Nürnberg, 1873

Page: 53
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I Obwohl nicht znm Adel des Deutschen Antheils von
toeitenilBMn£en &ehöng » halte ich es doch für ebenso inter-
göldeii ssant als wiGhtig, die Wappen nachstehender Lothringer
littei Wlien anhangsweise zu geben. Und zwar sind es die
^bEtappen derjenigen zur alten Lothringischen Ritterschaft
Gehörigen Geschlechter, welche in dem überaus seltenen
Türke von Callot (Armorial de Lorraine) und in dem eben-
jr benannten Werke von Alfred Grenser reproduzirt zu
nden sind, soweit ich sie nicht schon in Vorliegendem
m vxubracht habe.

Aarowey. (Taf. 35).
on derni; Wappen: im goldenen Schilde ein rother Rechts-
mloss »hrägbalken, begleitet beiderseits von 5 (2. 3.) parallelen
1?) «Äen Schindeln.

ecorps.s Auf dem Helme ein wie der Schild gezeichneter,
iderts, i Sachsen nach aussen kehrender Flug*) (nicht Flügel),
gn (nicttf

:rn (d* Abencourt (Abancourt). (Taf. 35).

Charles Xaver Joseph d’A. letzter Kriegsminister un-
• Ludwig XVI. (1792), Charles Frerot d’A. französ. Ge-
t). ral, berühmter Kartograph, starb a. 1801 in München.

. . Wappen: im goldnen Schilde 3 (2. 1) blaue Zin-
ratoriE.nthürme, der rechte obere ganz überdeckt durch ein
rzog Wq Silber und Roth achtfach geständertes rechtes Obereck.
Auf dem Helme ein rothgeschnäbelter silberner
«old ’hwanenrumpf.

Aigremont. (Taf. 35).

af. 34) Wappen: in Roth ein blau-bewehrter und bezung-
, 1 goldgekrönter silberner Löwe. Edelkrone.

ed“S AUamont. (Taf. 35).

rliess S. b. d. Abth. Luxemburger Adel.

MetzJ; Amance, s. Asmentz oben,

uar J’;'

172h

Anglure. (Taf 35).

. reichet (Stammlxaus: Baronie A. in der Champagne).

e Wappen: Schild geviertet. I. u. IV. (Stammwap-
an& 1): goldnes Feld, besät mit gestürzten silbernen Schel-
,, o S je über einem rothen Möndchen (alias Sparren) II.
1 ffte ul?’ (9^as^^on): unter goldenem Schildeshaupt, in
' r # 3 silberne mit je 4 übereinandergestürzten blauen*)
immer, Jj|hütlein belegte Pfähle. Edelkrone,
itürzte) 5

Aspremont I., s. oben.

Aspremont II. (Taf. 35).

%• Andere Familie.

t, 0 Wappen: schwarzer Schild, mit silbernem Sehildes-
pt, belegt mit 3 rothen Merletten. Edelkrone.

*) Der Zeichner hat sich leider hier, wie noch mehr-
| nicht an die Wappenbeschreibungen und Skiz zen
tu gehalten. — Der Verfasser trägt ebensowenig wie
Lithograph Schuld an diesen Inkorrektheiten.

Bd. IL Abth. 11.

Augeviller (Ogeviller, Augenweiler). (Taf. 35)

Wappen: im blauen Schilde ein mit 3 rothen Mu-
scheln belegter goldener rechter Schrägbalken, je begleitet
von 4 (1. 3) silbernen paralellen Schindeln. Edelkrone.

Autel, s. Elter oben.

Autremont. (Taf. 35).

Wappen: im grünen Schilde ein von Gold und Roth
in 3 Reihen geschachtes gemeines Kreuz. Edelkrone.

Ayne I. (Taf 35).

Wappen: von Roth und Gold quadrirt. Edelkrone.

Ayne II. (Taf. 35).

Wappen: im blauen Schilde 3 goldene Rechtsschräg-
balken.

Auf dem Helme ein Mannsrumpf in einem wie der
Schild gezeichneten Kleide.

Badriconrt (Baudricourt). (Taf. 35).

Wappen: im goldnen Schilde ein schwarzer Löwe.

Auf dem Helme derselbe wachsend wiederholt.

Baissey. (Taf. 35).

Wappen: im blauen Schilde 3 (2. 1.) goldene Nes-
selblumen.

Auf dem Helme ein vorwärtsgekehrter schwarzer,
goldgekrönter Büffelkopf mit goldenem Nasenring.

Ballemont. (Taf. 36).

Wappen: Von Silber und Blau neunmal (10 Plätze)
getheilt.

Auf dem Helme ein Flug wie der Schild gezeich-
net, die Sachsen auswärts *).

Barbay. (Taf. 36).

Wappen: Innerhalb silberner Bordur in Roth 3 sil-
berne Zwillingsstäbe. Edelkrone.

Baresey. (Taf. 86).

Wappen: Innerhalb goldener Bordur in Roth ein
silberner Löwe, begleitet von 3 (2. 1.) silbernen Rosen.
Edelkrone. *

Barisy. (Taf. 36).

Wappen: Schild roth, mit silbernem Schildeshaupt,
belegt mit 2 rechtssehenden schwarzen Mohrenköpfen,
welche silberne Stirnbinden haben.

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