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Zimmermann, Karin [Editor]
Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 1 - 181) — Wiesbaden, 2003

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https://doi.org/10.11588/diglit.2667#0283
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COD. PAL. GERM. 89

Literatur: Bartsch, Nr. 52; Wilken, S. 337f.; Kat. HSA-BBAW (Günther Jungbluth, April 1938, 7 Bll.); Rein-
hard Pawis (Hrsg.), Johann Hartliebs .Alexander', München 1991 (MTU 97), S.9 (Sigle H,).

lr-163r JOHANNES HARTLIEB, ALEXANDER. >Hye hebt sich an der groß Allexander den
der hochgelert doctor Hartlieb geteuscht hat Im ersten das Register und darnach dye CappiteU. Re-
gister: VI. Item dye vorrede dye doctor Hartlieb gemacht hat wye sich ein fürst halten solAls dann
Seneca geschriben hatt... 10v CCCLXIIII. Item Wie [!] die beschliessung despuchs vnd wer es zu
teusch gemacht hatt. Die Kapitelzählung überspringt die Zahlen 266 und 316. 10v Atem von der
vorrede Seneca etc.<. SEneca schreybt in seinem hocken sandt brieffen vnd episteln ... 163r Das
vindt man in dem puch de origine Sachsorum et sie est finis etc. [Rot:] Ihesus Nazarenus rex Iu-
deorum. Text: Pawis (s. Lit.). Textlücke (Bl. 92v) wie München BSB Cgm 581 (vgl. Pawis [s. Lit],
S.227). - l*r-2::v, 163v -166*v (bis auf Capsanummer [2*% s. Herkunft) leer.

FRAGMENTE.

Einbandmakulatur. Fünf Pergamentstreifen aus einer lateinischen Hs. des 11./12. Jhs.

PASSIO S. PANTALEONIS (Auszug).

Falzstreifen (innere Falzverstärkung). Pergamentfragmente aus einer deutschen Urkunde des 15.
Jhs. (erwähnt: Syman Gair gesezzen zu Vnderstal; CeyboltlAybolt Monngerz burger zu Ingolstat;
Lienhart Knoll, Ulreich Smid beid burger zu Ingolstat) und mindestens einer weiteren Handschrift.

URKUNDE.

SG/KZ

COD. PAL. GERM. 89
Schwabenspiegel

Papier • 250 Bll. • 28,5 x 20,7 • Hagenau • 2. Viertel 15. Jh.

Lagen: (IV-3)5* + VI12 + 3 V42 + 17 VI246* + 4250\ Erste Lage ursprünglich (II-l)3* + I5*. In der letzten Lage Bll.
angefalzt, ursprüngliche Lagenanordnung nicht mehr feststellbar. Nach Bl. 246* sind 12 Bll. herausgerissen. Ku-
stoden (a-u); Reste beschnittener Reklamanten. Foliierung des 17. Jhs.: 1-7,6-234, von späterer Hand verbes-
sert: 8-236. Jüngere Vorsatzblätter (l*-3*) sowie 4*—5* und 237*-250:t mit moderner Zählung. Bll. 1*-1 mit
Japanpapier angefalzt. Wz.: Buchstabe A (Bll. 1 - 42), ähnlich Briquet 7951 (Var. Frankreich 1406 -1420); Waage
(Bl. 4* und ab Bl. 43; verschiedene Varianten), darunter Piccard 5, IV/197 (Straßburg, Zabern 1431); Dreiberg
mit Lilie mit den Initialen MGS (Bll. l*-3*), ähnlich Heawood 1460 (Rom 1654; s. Einleitung, S. XVI). Schrift-
raum: 19,5-20,5x 14-15; zwei Spalten, 26-37 Zeilen (Schriftraumbegrenzung in schwarzer Tinte). Bastarda
von zwei Händen: a.) lr—42v; b.) 43r-233v: Hans Windeberg (Abb. 13). Rote Überschriften, anfangs in Textura.
Nachträge (234r-236r) von der Hand Diebolds I. von Hohengeroldseck. Rote Seitenüberschriften ab Bl. 43r (/,
//, ///). lra rote Initiale in Umrißzeichnung, 74v und 187v rote Initialen über acht beziehungsweise neun Zei-
len mit rot-schwarzem Besatzfleuronnee und Binnenfüllungen aus Drachen und Knospenranken. Zwei- bis
dreizeilige Lombarden in Rot. Rot oder mit Profilfratzen (4va, 7va) verzierte Cadellen in der obersten Zeile nur
bei Hand a. Übliche Rubrizierung. Innere Falzverstärkung (Pergament, beschrieben). Pergamenteinband des 17.
Jhs. (römisch), Rückentitel: 89/HISTORIA/PATRIARCARUM (17.Jh.). Gelb-grünes Kapital. Rundes Signa-
turschild, modern: Pal. Germ. 89.

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