Zimmermann, Karin [Editor]
Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 1 - 181) — Wiesbaden, 2003

Page: 223
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COD. PAL. GERM. 92

lr-318v ,PROSA-LANCELOT, Teil 1. [l]N der Marck von Gallia, vnd von der kleinen Britania
waren zwen konig bej alten Zeiten ... 318v Sie sprachen sie deten, Vnd Lancelot Reit mit dem ge-
zwergk Biß das sie qwamen In ein holtze. Text: Kluge (s. Lit., Sigle p), Bd. 1 (unter Verwendung
der Hs.); Hans-Hugo Steinhoff [Hrsg.], Lancelot und Ginover. Prosalancelot I — II. Nach der
Heidelberger Handschrift Cod. Pal. germ. 147, hrsg. von Reinhold Kluge, ergänzt durch die
Handschrift Ms. allem. 8017-8020 der Bibliotheque de FArsenal Paris, Bd. 1-2, Frankfurt/M.
1995 (Bibliothek des Mittelalters 14), Bd. 1, 2, S. 10-426. - l*r-2*v, 319*r/v leer.

FRAGMENTE.

Einbandmakulatur. Zwei Pergamentstreifen, 27-28,5 x4-5, und neun Pergamentfragmente, 4-5
x5-6, aus zwei Blättern. Schriftraumhöhe 23,5. Zweispaltig; 48 Zeilen. Textura, 14. Jh. Übliche
Rubrizierung.

ENZYKLOPÄDISCH-GEOGRAPHISCHE ABHANDLUNG, lat.

SG/KZ

COD. PAL. GERM. 92
,Prosa-Lancelot' (dritter Teilband)

Papier • 198 Bll. • 29,5 x 20,4 • Westdeutschland • 2. Viertel 16. Jh.

Lagen: (I-l)1* + 8 VI96 + VII110 + 7 VI194 + (II-l)197". Kustoden (A-R). Reklamanten. Foliierung des 17. Jhs.:
1-195. Bll. 1* 196*-197* mit moderner Zählung. Wz.: Krone (Vorsatz), Piccard 1, IX/15 (Württemberg,
Norddeutschland 1526-1532); Buchstabe G im Wappen mit Buchstabe r (zwei Varianten; vgl. Cod. Pal. germ.
91). Schriftraum: 24,5-25 x 14,5; 36-48 Zeilen. Kurrentschrift von einer Hand (gleicher Schreiber wie Cod. Pal.
germ. 91). Häufige Korrekturen vom Schreiber und einer weiteren Hand am Rand. Raum für vierzeilige Initia-
len ausgespart. Heller Schweinsledereinband mit Rollen- und Einzelstempeln (vgl. Cod. Pal. germ. 91). Kopf-
schnitt, Beschriftung: Lantzelot drit Buch. Braun-beiges Kapital. Zwei Riemenschließen. Rundes Signaturschild,
modern: Pal. Germ. 92.

Herkunft: 1** Gott ist Allain der weck die warheittj Solches Last euch Sein ver' war' Geseitt,/Wer Solches tutt
Gleiben [für gleuben},/Dem kan der teufel die äugen Nimmer woll [oder: vol] Gesteüben. /Johan Doringk
borckman Zu/ Biedencapf gewesen. Zu Johann von Döring, Burgmann der hessischen Landgrafen in Biedenkopf
an der Lahn s. Kluge (s. Lit., S. XXXIV). Zu den Einträgen in den alten Bibliothekskatalogen s. Cod. Pal. germ.
91. 1 ** Capsanummer: C. 120.

Schreibsprache: südrheinfränkisch mit mittelfränkischen Schreibeigentümlichkeiten.

Literatur: vgl. Cod. Pal. germ. 91; Kat. HSA-BBAW (Günther Jungbluth, Mai 1938, 5 Bll.).

lr-195v ,PROSA-LANCELOT', Teil 3. [A]N dem heiligen Pfingst abent da die gesellen von der
Taffelronden komen waren zu Camalot ... 195v Wan nach dem künde niemant nicht ertzelen Er
must zumail daran Liegen. /Hie halt ein ende das Letste Buch von kern Lancelot, vnnd von konig
Artus tode, Vnd von Hector, vnd hern Gawin Vnd von allen den es sagt Vnd sagt nit mehn dauon
Darvmb sej der gebenediet, der da Lebet, vnd herschet vmmer Ewiglichen (Amen:.) Text (unter
Verwendung der Hs.): Kluge (s. Cod. Pal. germ. 91), Bd. 3. - l*r/v, 196*r-197*v (bis auf Einträge
[1*% s. Herkunft) leer.

SG

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