Allgemeine theologische Bibliothek — 4.1775a [VD18 90309928]

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II. Kleinere theologische Schriften. 2§r
Ohrdruf b. rufen worden, seine Stelle angetreten hat,
gedruckt zu Arnstadt im Waysenhause, 16 Seiten. —-
Herr Eichhorn giebt stch hier an einen Gegenstand,
der bisher noch wenig untersucht worden. Cusch und
Ioetan waren nach Mostö Erzählung die Stifter des
arabischen Volks; von Joctan, den sie mehrcntheils
Kathan nennen, sind alle arabische Gencalogisten,
Chronologisten, Annalisten (l^ocole 8pea. Irist.
dum) voll, aber von Cusch, der doch so gut ihr Stif-
ter war als Kathan, sagen sie nichts. Herr Eichhorn
bemüht sich also, erstlich die Ursachen auszuforfchen,
warum Euch den arabischen Schriftstellern so ganz
unbekannt ist, — und denn zum andern seine Ge-
schichte selbst in ein helleres Licht zu setzen. Das er-
stere hat Herr Eichhorn recht gut und bündig erwie-
sen. Und was die Cuschitrn selbst und ihre Geschich-
te betrifft, so sind es vornehmlich zwey Punkte, die
P. Eichhorn ins Licht zu setzen sucht. —
Nimrod, der von Cusch abstammte, stiftete dar
babylonische Reich, seine Nachkommen wurden also
aus Arabien emfernt; — Das ist Mosis eigne Er-
zählung, Genesis io, 8 -1r. —- Zweytens: es wur-
den von ihnen Colonien nach Abyffmien, und von da
weiter nach Aegypten zu geführet; was Wunder also,
daß ihrer nun die inländischen arabischen Historiker
nicht gedenken. BeydcS hat der Vers, mit Scharf-
sinn und Belesenheit ausgeführt — und wir haben
nur das einzige dabey zu erinnern, daß das letztere so
neu nicht ist, als es P. Einhorn geschienen haben
mag. Man sehe nur Michaeliffens 8piLi!eAmm.
S. l4Z.f. f. auch 8ale vorläufige Einleitung zum Ko-
ran S. ir. oder äe rellgione Vcrerum ?eria-
rum S. z? f. Das hat uns übrigens gefallen, daß
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