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Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 26.1901

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https://doi.org/10.11588/diglit.41307#0154
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SAM WIDE

rierten Vasen aus Boiotien so häufig Vorkommen. Auch die
Technik weist nach Boiotien hin.
Die Gefässe sind aus einem hellgelben, mitunter ins rötliche
spielenden Thon gefertigt. Der Firnis ist schwarzbraun und
mit groben Pinselstrichen aufgetragen; die Innenzeichnung und
die Details sind mit verdünntem Firnis ausgeführt. An allen
Gefässen dienen konzentrische Ringe von matter roter Farbe
zur Umrahmung der Bildfläche.


i) Brit. Museum E 813. H. 2 cm, Dm. 9 cm. Schale mit zwei
Henkeln, die nicht ganz mit Firnis überzogen sind, indem
die Mitte eines jeden Henkels vom Firnis nicht gedeckt ist:
Frau nach links mit langem Armeichiton und Himation, das
den linken Arm bedeckt, den rechten frei lässt. Es ist oben
und unten mit einem breiten Saum versehen und mit schwar-
zen Tlipfchen verziert. Am Halse trägt die Frau ein Hals-
band und an den Füssen Schnabelschuhe. Das Haar ist in
einem Schopf aufgebunden, der sich nach hinten verjüngt und
von umgelegten Bändern zusammengehalten wird. In der erho-
benen Rechten hält sie eine Kylix. Vor ihr steht eine niedrige
 
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