Das Buch für alle: illustrierte Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für die Familie und Jedermann — 13.1878

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Heft 6.

mühsam und mit schlotternden Beinen, doch ohne Stühe
von einer Stelle znr andern bewegen konnte. Durch
Joseph, dessen Quelle wieder der dumme Heinrich war,
hatte er erfahren, daß Hermine Stolzeres Krankheit
fast gehoben sei, nnd mit dieser Nachricht loderte die
Flamme der Leidenschaft, die ihn damals so jählings er-
faßt, in seinem bis dahin noch von keiner edleren Regung
der Liebe bewegten Inneren wieder mächtig empor und
scheuchte aus's Neue alle Siune aus ihrer Ruhe wach.
Was kümmerte es ihn, daß er sich wahrscheinlich in
nächster Zeit mit der Tochter des Millionärs verloben
sollte und daß Hermine sich in des Lehteren Hause be-
fand? Er wollte sich nie und nirgends einem störenden
Zwange jemals unterwerfen und alle feine Gedanken
drehten fiel) abermals nm den einen Punkt: Wie erreichst
Dn trotz alledem Dein Ziel!
Daß es noch eine andere Liebe geben sollte, als die
ihn: bekannte — eine Liebe, die andere Gefühle, eine
andere Unruhe zu erwecken im Stande ist, als die er
kennen gelernt — eine Liebe, die veredelt, und die,
bevor sie der Gegenliebe sich versichert hat, das
menschliche Herz ans den Fugen-zn heben vermag —
das hatte er bisher als eine Ausgeburt dichterischer
Phantasie hohnvoll belächelt. Er glaubte nicht an eine
solche Liebe, denn wenn sie eHstirte, so müßte sie auch
ihn wohl schon erfaßt haben — wer war Wohl für Liebe
jedweder Art prädisponirter als er?
Reichsgraf Andreas stand unmittelbar davor, auch
diese Liebe kennen zu leruen.
Gräfin Isabella, die Braut des Prinzen, war ge-
kommen und hatte im reichsgrüflichen Hanse die von
ihrer Stiefmutter mit feinem Geschmack nnd aumntheu-
der Behaglichkeit ausgestatteten Zimmer bezogen. Die
Verlobungsfeierlichkeiten hatten begonnen und wurden
noch täglich fortgesetzt. Die Mütter der Braut, die
Prinzessin Elfride, genoß bei dieser Gelegenheit eine Ehre
und ein Ansehen, wie sie es in ihren kühnsten Träumen
nicht erhofft.
Die Auszeichnungen, die ihr von Seiten der könig-
lichen Familie, sowie vom ganzen Hofstaate zu Theil
wurden, waren lediglich das Werk der Prinzessin Amalie.
Letztere, die Schwester des Königs, war, nachdem vor
Jahren die Königin gestorben, unvermerkt in deren Rang
und Stellung eingetreten. Sie leitete nicht allein die
Erziehung der unmündigen Kinder, sondern auch den
ganzen Hof, nnd zwar mit einer unbedingten, aber trotz-
dem fast unfreiwilligen Souveränität. Die Mittel, die
ihr diese Souveränität verschafft und erhalten hatten,
waren auf der einen Seite ein bestimmtes und energisches
Wesen, auf der anderen eine bezaubernde Liebenswürdig-
keit, wirkliche Frömmigkeit und ein ausgebildeter Wohl-
thütigkcitssinn. Die Verehrung Aller bewirkte es, daß
ihr Keiner den Standpunkt streitig machte, selbst die
Kronprinzessin nicht, in der ihr sonst leicht eine Neben-
buhlerin hätte erwachsen können, die aber viel zu Phleg-
matisch war, als daß sie das ermüdende Amt einer
Oberleitung sich nur wünschen sollte. Amalie gehörte
zu jenen Naturen, denen man sich fügen muß, denen
man sich aber gern fügt. Sie war sehr fromm, aber
sie zählte nicht zu denen, die den Verlorenen ohne
Erbarmen verdammen, ohne daß sie ihn zu erheben ver-
suchen ; sie freute sich über einen reuigen Sünder mehr
als über tausend Gerechte. Sie war die Protektorin
fast aller wohlthätigen Vereine der Residenz, hinab bis
zum Verein gegen Thierquälerei. Viele hatte sie selbst
in's Leben gerufen, namentlich solche, die den Zweck
der Besserung verwahrloster Individuen hatten Aber-
strenge, unerbittlich strenge konnte sie gegen Diejenigen
verfahren, die sie als Heuchler erkannt hatte, die die
Maske der Frömmigkeit nur vornahmen, um irgend
ein Ziel zu erreichen und dennoch einen schlechten, un-
christlichen Lebenswandel führten.
Die Prinzessin Weldeck hatte mit großer Vorsicht
ihre Maßregeln getroffen. Wochen lang vor der an-
gefetzten Verlobungsfeier war sie in der Residenz ge-
wesen, hatte still für sich gelebt und sich Niemandenr
aufgedrängt. Nach und nach war sie in verschiedene
fromme Vereine eingetreten, hatte sich hier sehr thätig ge-
zeigt nnd reichlich gespendet. Die Vorsteher und Vor-
steherinnen verkündeten alsbald ihr Lob. Jeden Sonn-
tag ging die in ehrbare Trauerkleider gehüllte Wittwe
in die Kirche und hörte mit anscheinend wahrer Andacht
der Predigt des Geistlichen zu.
Als die Prinzessin Amalie zuerst von der Anwesen-
heit der Neichsgräsin Elfride erfuhr, berührte sie die
Nachricht sehr unangenehm. Der Ruf der „wilden
Prinzeß" war auch bis in diese Residenz gedrungen.
Man wußte zwar nichts Näheres, aber doch so viel,
daß sie, zumal in ihrer Jugend, sehr leichtfertig gelebt
haben solle. Prinzessin Amalie war in Verzweiflung,
sie wußte nicht, wie der Hof sich zu der Mutter der künf-
tigen Prinzessin Ferdinand stellen solle. Da vernahm
sie denn bald zu ihrer aufrichtigen Freude, daß die
Wittwe des Neichsgrafen Felseck still und zurückgezogen
lebe, an keinen öffentlichen Orten sich sehen lasse, desto
mehr aber in der Kirche, und daß sie eine wahre Wohl-
thäterin der Armen sei. Ihr Entschluß war gefaßt.
Am nächsten Abend war kleiner Cercle. Sie wußte,

Das Buch für Alle.
daß das, was im kleinen Cercle gesprochen wurde, am
anderen Tage der ganzen Residenz bekannt sei. Sie
brachte, ehe sie sich an den Kartentisch begab, die Rede
auf die Verlobungsfeier und sagte mit ziemlich lauter
Stimme:
„Ihre Hoheit, die verwittwete Reichsgräfin Felseck
lebt hier so zu sagen inkognito. Sie ist eine sehr fromme
und gottesfürchtige Frau, ich freue nach auf den Tag,
wo ich diese Dame, die sehr bald mit unserem könig-
lichen Hause in so nahe Verwandtschaft tritt, in die
Arme schließen kann."
Mit dieser Aenßerung war die Neichsgräsin Elfride
in der Gnade der höchsten Herrschaften rehabilitirt und
mit ihr zugleich in den Augen des ganzen Hofes. Wehe
dem, der es gewagt Hütte, von jetzt an in irgend einer
Weise despektirlich von ihr zu sprechen oder an gewisse,
in früheren Jahren umlaufende Gerüchte zu erinnern.
Die Prinzessin Amalie hatte mit keinem Worte des
Reichsgrasen Andreas Erwähnung gethan, folglich existirte
er bis jetzt für die Hoslente nicht und thaten sie auch
ihrerseits seiner nicht Erwähnung.
Als nun endlich Isabella gekommen war und die
Neichsgräsin Elfride in deren und des Prinzen Fer-
dinands Begleitung zuerst den Hof betrat, da umarmte
die Prinzessin Amalie zwar zuerst ihre zukünftige Nichte
vor versammeltem Hofstaat, schloß sie an ihr Herz und
küßte sie, darauf aber machte sie es ebenso mit deren
Mutter.
Es währte nicht lange, so brach eine vollständige
Schwärmerei für die Brant des Prinzen und des Letzteren
zukünftige Schwiegermutter aus. Und das war erklärlich,
denn zwei edlere, königlichere Gestalten konnte man sich
nicht vorstellen. Beide gleich groß, Beide von hervor-
ragender, die Eine von jugendlicher, die Andere von
gereifter Schönheit, Beide neben fürstlichem Stolz von
gewinnender Freundlichkeit und Leutseligkeit. Wer dachte
jetzt noch daran, daß der Ruf der „wilden Prinzeß"
nicht immer ungetrübt geblieben war?
Und als später, nachdem alle Vorstellungen zu Ende
waren, die Prinzessin Amalie und die Reichsgrüfin El-
sride ein wenig abseits standen, da spielte Letztere den
Haupttrumpf aus und gewann damit das ganze Spiel.
Mit Thrünen in den Augen und schluchzender Stimme
sagte sie:
„Erst spät ist dw göttliche Gnade bei mir Zum
Durchbruch gekommen — vergeben Sie mir, königliche
Hoheit, meine Jugend."
Die königliche Hoheit ward hievon so ergriffen und
gerührt, daß sie ebenfalls mit Thränen in den Augen
die Hand der Reichsgrüfin ergriff und flüsternd sagte:
„Gott hat vergeben, betrachten Sie mich von nun
an als Ihre Schwester."
Nun war die persönliche Zuneigung der Prinzessin
Amalie gewonnen, nun war Alles gewonnen, die
„wilde Prinzeß" befand sich aus der Höhe der Situation.
Stiefmutter und Stieftochter hatten sich bis dahin
noch nie gesehen. Gräfin Isabella war bei ihren Groß-
eltern in Italien erzogen, wo Letztere eine schloßartige
Villa am Comersee besaßen. Ihr Großvater, der zweite
Gemahl ihrer Großmutter, war nicht der rechte Vater
des verstorbenen Neichsgrafen Felseck. Er galt für einen
großen Gelehrten und hatte ein berühmtes Buch über
die römischen Alterthümer in der Lombardei geschrieben.
Er war ein Gras Brede, der zum Zweck seiner For-
schungen hier schon seit vielen Jahren wohnte. Die
Gräfin, eine feingebildete, fast gelehrte Dame, hatte
mit ihrem ersten Gemahl nicht sehr zufrieden gelebt, desto
glücklicher fiel ihre zweite Ehe aus. Als sie vernahm,
daß ihr Sohn, der ihrem Herzen wegen seines wilden
Wesens leider nie sehr nahe gestanden, sich von seiner
Gattin scheiden lassen und sich gleich darauf mit der
wilden Prinzeß verlobt habe, reisten sie und ihr Ge-
mahl nach Felsmheim, nm die kleine Enkelin diesen
Händen zn entreißen. Ihr Sohn machte keine Schwierig-
keiten nnd so wurde Isabella denn mit einer Liebe und
Sorgfalt erzogen, wie sie ihr im väterlichen Hause nie
zn Theil geworden wäre. Alles, was das Herz ver-
letzen nnd verwunden konnte, hielt die treue Hand der
Großmutter so viel wie möglich fern von ihr. Eine
Mutter, die sich schwer vergangen — nnd sie hielt die
Gräfin Konradine für schuldig gerade in dein ihr
znr Last gelegten Punkt, hatte nach ihrer Meinung jedes
Anrecht an ihr Kind verloren, und niemals durfte dieses
Kind nut einer solchen Mutter in nähere Berührung
treten, sollte nicht dessen Seelenheil dadurch in Gefahr
gerathen. Nm das, wenn irgend möglich, für immer-
zu vermeiden, hatte sie der Gräfin Konradine auf Um-
wegen melden lassen, daß Isabella gestorben, hatte sie
Letzterer gesagt, daß ihre rechte Mutter schon Lei ihrer
Geburt das Zeitliche gesegnet habe — aus diesem Grunde
war sie nie mit der Enkelin nach Felsenheim oder in
dessen Nähe gekommen, wo ihr der wahre Sachverhalt
leicht hätte zu Ohren kommen können.
Nur als Isabella schon erwachsen, ihr Charakter-
fich bereits gebildet nnd gefestigt hatte, durfte die En-
kelin mit in die deutschen Bäder reisen, wo ihr Gatte
alljährlich zeitweise seinen Aufenthalt ans Gesundheits-
rücksichten zn nehmen gezwungen war.

Der Zufall war ihr günstig gewesen, es hatte sich
Niemand der jungen Reichsgräfin genähert und diese
Verhältnisse zur Sprache gebracht.
Vor einem Jahre hatte sie in kurzer Zeit beide hoch-
betagten Großeltern verloren und daraus das Trauerjahr
mit einer alten Verwandten des Grafen Brede still in
der Villa am Concersee verbracht, als einzige Abwechs-
lung in ihrem einförmigen Leben eine lebhafte Kor-
respondenz führend mit ihrem Verlobten und einer in
Wiesbaden gefundenen Freundin, die sie von ganzem
Herzen lieb gewonnen hatte, mit Hermine Stölzer.
Seit vier Wochen hatte Letztere unbegreiflicher Weise
nicht mehr geschrieben; Isabella hatte einen zweiten
Brief an sie abgeschickt, er war ebenfalls unbeantwortet
geblieben. In diesem letzten hatte sie ihr angekündigt,
wann sie nach der Residenz kommen würde und hinzu-
gefügt, wie sehr sie sich freue, die treue Freundin, ihre
einzige Vertrante, wieder zn sehen und mit ihr von nun
an in Einer Stadt leben zu können. „Meine Bitte,"
so schrieb sie auch unter Anderem, „ganz zu mir nach
dem Comersee zu ziehen, hast Du, liebe Hermine, ab-
geschlagen ans dem Grunde, Frau Professor Dehnhardt,
der Du zn so großem Danke verpflichtet wärest, nicht
verlassen zu können. Gegen diesen Grund durfte ich
nichts einwenden — bin ich aber erst mit meinem Fer-
dinand vereinigt, so ruhe ich nicht eher, als bis ich Dich
ganz in meiner Nähe habe."
Sobald nur die Empfangsfeierlichkeiten vorüber waren
und sie die erste ruhige Stunde gewonnen hatte, schickte
sie sofort ihre alte, langjährig vertraute Kammerfrau zu
der Frau Professor Dehnhardt, um durch sie Erkundigungen
einzuziehen, ob ihre Besorgniß, Hermine könne erkrankt
sein, sich bestätige, ob sie verreist oder ihr sonst etwas
zugcstoßen sei, das ihr Nichtschreiben erklärlich mache.
Wie erstaunte sie und wie betrübte es sie, als die
Kammerfrau mit der Nachricht zurückkam, daß Fräulein
Stölzer schon seit fünf Wochen die Frau Professor ver-
lassen habe nnd zu ihrem von Amerika znrückgekehrten
Vater gezogen sei, daß sie aber auch diesen bereits
wieder verlassen habe nnd Niemand wüßte, wo sie ge-
blieben sei.
Es war der erste bittere Tropfen, der in den vollen
Freudenbecher ihres Glückes fiel. Sie hatte Hermine
vor vier Jahren während der sechs Wochen, die sie in
Wiesbaden zugebracht, lieb gewonnen wie eine Schwester,
ein unerklärlicher Zug des Herzens hatte sie zn ihr
hingezogen und in treuer Freundschaft mit ihr ver-
bunden — eine Freundschaft, die in der langen Zeit, in
der sie zwar fleißig mit einander korrespondirten, sich
aber nicht sehen konnten, um nichts an Frische ver-
loren hatte.
Unbegreiflich blieb ihr das Verschwinden der Freun-
din, auf deren Wiedersehen sie sich so sehr gefreut hatte.
Leider war sie in den ersten Tagen so ausnahmslos
von den Verlobnngsseierlichkeiten in Anspruch genommen,
daß sie keine freie Stunde zu finden vermochte. Die
erste Muße, das nahm sie sich vor, wollte sie dazu be-
nutzen, der Frau Professor Dehnhardt persönlich ihre
Aufwartung zn machen, um sich die näheren Umstände
von ihr erzählen zu lassen und von ihr vielleicht einen
Weg angewiesen zu erhalten, auf dem sie Nachforschungen
nach der Verschwundenen vornehmen könne.
Der erste Eindruck, den die Stiefmutter ans Isabella
machte, war ein günstiger. Die Prinzessin Elfride
konnte accch einen Ernst und eine Würde zur Schau
tragen, die eicc unbefangenes Auge leicht zu täuschen
vermochten.
Das Entgegengesetzte war aber in Bezug acif ihren
Bruder der Fall. Als sie zum ersten Male in sein
gespensterbleiches Gesicht blickte und den unheimlichen
Zug gewahrte, der um die blutlosen, beständig Lebenden
Lippen lag, da wurde sie fast von einem Grauen erfaßt,
das sie vergebens zu unterdrücken suchte, das im Gegen-
theil aber noch wuchs, als er schon in der ersten Viertel-
stunde an's Frivole grenzende Reden ausstieß, die sie
mit Entsetzen erfüllten. In ihrer Achtung aber sank er
vollends, als sie bemerkte, wie unehrerbietig er die eigene
Mutter behandelte und mit dreister Stirne Erzählungen
von seinen „Amonren" mit Personen höchst zweifelhaster
Stellnng auftischte.
Mochte die Mutter, die ebenso entsetzt darüber war,
wie die Tochter, ihn, als sie allein waren, noch so sehr
entschnldigen, sein exaltirtes Wesen und die mangelhafte
Erziehung seinem schrecklichen Leiden, mit beredten Wor-
ten zuschieben, der Abscheu, den Isabella gefaßt, war
nicht mehr zu besiegen, so sehr sic sich auch Mühe gab,
da es ja doch der Sohn ihres Vaters war, gegen den
sie ihn fühlte.
Hatte die Prinzessin Elfride mit großer Gewandt-
heit "es erreicht, überall, so auch besonders ihrer Tochter
zn gefallen, so war es Andreas' Schuld, weun sich dies
Gefühl bei Isabella schon in den ersten Tagen nm ein
Bedeutendes verminderte. Ersterer hatte viel von ihrem
Aufenthalt in Paris erzählt und dabei einiger Cour-
macher seiner Mutter erwähnt, ja, er hatte in unerhörter,
schonungsloser Weise ihres Verhältnisses zu Herrn von
Bettow mit sehr zweideutigem Lächeln Erwähnung ge-
than. Die Mutter war roth und blaß dabei geworden
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