Hofmann, Conrad [Editor]
Quellen zur Geschichte Friedrichs des Siegreichen (Band 1): Matthias von Kemnat u. Eikhart Artzt. Regesten — München, 1862

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330

Regesten zur Geschichte

1460
4. Jan.
Heidel-
berg.

1460
10. Jan.

1460
19. Jan.
Heidel-
berg.

1460

19.Fbr.

Heidel-

berg.

Rechte Diethers zu Deimbach, sowie von einem
erlittenen Schaden daselbst nichts wisse. Wegen
des Schadens, über den sich Herzog Ludwig beklage,
habe er bereits ein Rechtsgebot gethan, wenn Ludwig
dies annehme, werde sich zeigen, wer berechtigt
zu einer Klage sei. Er meine aber, dass Ludwig
bei seinem unbilligen Benehmen ausweichen werde.
7) Wenn sie mit ihrem unbilligen Benehmen, ihren
Verhetzungen und Verläumdungen wider ihn nicht
aufhören, werde er sich kurz bedenken ünd eine
solche ehrbare und fürstliche Antwort geben, dass
Jedermann sehen könne, dass er Beschwerung und
Verderben der Lande nicht liebe und dies als christ-
licher Fürst gerne vermeiden wolle. d. uff mitwroch
nach dem helgen jarstag circumcisionis domini. —
Sp. Chr. 431—435. (127)

Fr. thut kund, dass er den Rechtstag, der wegen
der Streitsachen der Herzoge Albrecht und Ludwig
von Bayern am 13. Jan. zu Heilbronn sein sollte,
mit Bewilligung beider Parteien bis zum 9. März
verschoben habe. d. Freitag nach dem h. Jahrstag.
— A. in M. R. Fürstens. Bd. X fol. 241*. (128)

Fr. schickt der Stadt Göppingen sein Verant-
wortungsschreiben gegen Kurmainz, Veldenz, Bran-
denburg und Wirtemberg (vom 2. Jan. 1460) und
ermahnt sie, ihrem Herrn dem Grafen Ulrich von
Wirtemberg nicht gegen ihn beizustehen. — Erwähnt
bei Stälin, Wirtemberg. Gesch., Band III S. 521,
Anm. 1. (129)

Fr. schreibt dem Herzog Ludwig von Veldenz
wegen ihrer Streitigkeiten. d. uff sampstag nach
sant Anthonientag. — (Das Original in M. St. ist
so zerrissen und verblichen, dass es nicht mehr
gelesen werden kann.) (130)

Fr. thut kund, dass er den Rechtsta^ den er den
Herzogen Albrecht und Ludwig von Bayern auf den
9. März nach Heilbronn angesetzt, wegen merk-
licher Geschäfte und der'Fehden und Kriegsläufe,
die er jetzt habe, bis zum 8. Juni verschieben müsse.
d. Dienstag nach St. Valentin. — A. in M. R. Fürstens.,
Band X fol. 236b. (131)
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