Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Overview
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
Zur Löwenfinck-Frage

33


I
Affe
1

Abb. 21. Fayence-Blumentopfhülle, Höchst

Kassel, Hessisches Landesinuseum

angängig hält, sich den nach dem Zeugnis aller Fabrikangehörigen außerordentlich
hochgestochenen „Herrn Direktor“ selbst an der künstlerisch doch recht dürftigen
farbigen Behandlung dieser Figuren beteiligt zu denken. Unter diesen sicheren Arbeiten
ist die bekannteste, auch früheste, die schon 1894 von Brinckmann1) veröffentlichte
Fayencevase in Kürbisflaschenform mit vielfarbiger Muffelmalerei im Besitze des Ham-
burgischen Museums für Kunst und Gewerbe (Abb. 20, Marke)2). Auf dieser Vase
zeichnet der ältere Löwenfinck mit den Initialen F. v. L., also nicht Adam, sondern

1) Brinckmann, a. a. O. S. 349- Photographie und Markenpause hat mir Herr Prof. Dr. B. Stettiner freund-
lichst überlassen.
2) Vgl. hierzu die schon Brinckmann auszugsweise bekanntgewordenen Fulder Bentkammerrechnungsbei-
lagen im Marburger Staatsarchiv: 17^1 Nr. 987 „Den 23t. Sept. 1741- Einen Aufsatz von 5 Stücken ä 3o fl.,
2 Paar Barbierbecken 20 fl., 12 schüsslen das Stück 2 fl. 24 fl-, Einen Aufsatz kleiner Gattung ä 6 fl., Ein des-
gleichen von größerer Gattung 9 fl., 10 Teller 5 fl. Summa 94 fl. Vorstehend arbeit ist Von denen beyden
Jahrbuch für Kunstsammler 5
 
Annotationen