Schmidt, Richard [Oth.]; Buchheit, Hans [Oth.]; Paulus, Eduard [Oth.]
Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg ((Rave)Donaukreis ; Halbbd. 4): Oberamt Ravensburg — Stuttgart, 1931

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1. Ravensburg mit St. Christina
Ravensburg
1098 Ravenspurc, 1192 Ravenespurc.
Die Burg, die der späteren Stadt den Namen gab, wurde wahrscheinlich von Welf II. (gest. 10301
erbaut. 1276 zum erstenmal urkundlich Reichsstadt Ravensburg. 1802 bayerisch, 1810 württem-
belgisch.
Das Stadtbild
Ravensburg liegt am Fuße der Veitsburg (Ravensburg) im Schusseutal, das sich
leicht nach Nordwesten, dem Flußlaus zu, senkt.
Die Stadt zerfällt in zwei ungleiche Teile, einen oberen, östlichen Teil und einen
unteren, westlichen Teil, die durch den „Platz" und „Viehmarkt", die sich in leichter
Biegung in der Richtung Nord-Süd erstrecken, voneinander getrennt werden.
Betrachten wir die Straßenzüge des oberen Stadtteils, so fällt im Gegensatz zu denen
des unteren, der regelmäßige Häuserquadrate und entsprechende Straßenzüge besitzt, die


I. Frauentor, 2. Schellenbergerturm, 5. Katzenlieselesturm, 4. Obertor, 5. Mehlsack, 6. Kästlinstor, 7. Spitalturm,
8. Anteres Tor, 9. Bemalter Turm, 10. Grüner Turm, 11. Rathaus, 12. Waaghaus, 13. Lederhaus, 14. Seelhaus,
15. Brotlaube, 16. Frauenkirche, 17. ev. Kirche, 18. ehem. Karmeliterkloster, IS. Iodokuskirche, 20. Pfarrhaus der
Frauenkirche, 21. Pfarrhaus St. Iodokus, 22. Weingartener Haus, 25. Deutschordenshaus, 24. Weihenauer Haus,
25. Spital, 26. ehem. Franziskanerinnenkloster, 27. Haus der Navensburger Handelsgesellschaft.

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