Minst, Karl Josef [Übers.]
Lorscher Codex: deutsch ; Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch (Band 5): Schenkungsurkunden Nr. 2911 - 3836 — Lorsch, 1971

Seite: 215
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Gerringen (Gerlingen ö. Leonberg) eine Hofreite mit Hube und acht Leibeigene. Die
Vereinbarung ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie
oben.

URKUNDE 3556 (1. März 880 — Reg. 3516)
Tausch des Liubolt in Gerlingen unter König Ludwig

In Christi Namen wurde zwischen dem ehrwürdigen Babo, Abt des St.-Nazarius-
Klosters und einem gewissen Grundherrn namens Liubolt (gespr. Lübolt) vereinbart,
Güter unter sich auszutauschen. So gab nun der vorgenannte Abt dem Liubolt in Glemis-
gove (im Glemsgau), in

Horoheim (Horrheim n. Vaihingen/Enz nw. Stuttgart? — Höfingen bei Leonberg
nw. Stuttgart?) eine Wiese. Dagegen gab Liubolt in

Gerringen (Gerlingen ö. Leonberg) acht Morgen Land und eine Wiese. Geschehen im
Lorscher Kloster am 1. März im 4. Jahr (880) des Königs Ludwig (III., des Jüngeren;
876—882).

URKUNDE 3557 (3. März 777 — Reg. 1331)
Schenkung des Lantbolt in Hirschlanden unter Abt Gundeland und König Karl

In Gottes Namen weise ich, Lantbolt, dem heiligen Märtyrer ~N(azarius) eine Gabe
zu. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dessen Vorsteher der ehrwürdige Abt
Gundeland ist. Ich schenke in Glemisgowe (im Glemsgau), im Dorf

Hirslande (Hirschlanden nw. Stuttgart) drei Huben und drei Hof reiten mit ihren
Bauwerken. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster am 3. März
im 9. Jahr (777) des Königs Karl.

URKUNDE 3558 (5. März 775 — Reg. 1153)

Schenkung des Ascher in Hirschlanden unter König Karl und Abt Gundeland

In Christi Namen, am 5. März im 7. Jahr (775) des Königs Karl, will ich, Ascher,
Güter an den heiligen Märtyrer ~N(azarius) abgeben. Sein Leib ruht im Lorscher Kloster,
dessen Herr der ehrwürdige Abt Gundeland ist. Ich schenke in pago Glemisgowe (im
Glemsgau), im Dorf

Hirslande (wie oben) zwei Hof reiten, 16 Joch Ackerland und zwei weitere (vielleicht
brachliegende) Joch, ferner in

Tizingen (Ditzingen nö. Leonberg w. Stuttgart) eine Hof reite und eine Hube. Urkund
dessen untenstehende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster zur oben festgesetzten
Zeit.

URKUNDE 3559 (2. Oktober 769 — Reg. 435)

Schenkung des Lanbolt in Hirschlanden unter Abt Gundeland und König Karl

In Gottes Namen will ich, Lantbolt, eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ~N(aza-
rius) vornehmen. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dessen leitender Abt der
ehrwürdige Gundeland ist. Ich übergebe in pago Glemisgowe (im Glemsgau), und zwar
im Dorf
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