Pomtow, Hans R.
Beiträge zur Topographie von Delphi — Berlin, 1889

Page: 111
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\ erzapfung ist bisher unbekannt; angesichts des ganz unbearbeiteten Zapfens möchte
ich sie durch diesen einen Fall noch nicht als bewiesen ansehen, vermag aber anders
den Zustand des unteren Kopfendes nicht zu erklären. — Wen der jedenfalls der
römischen Kaiserzeit') zuzuweisende Portraitkopf darstellt, lässt sich vorläufig nicht
bestimmen; die Gleichheit des in jener Epoche in Delphi selten vorkommenden Ma-
terials liess mich sogleich an die Herme des Plutarch oben in H. Elias denken, auf
den auch alle übrigen Merkmale gut passen würden. Doch ist das nur reine Ver-
muthung; bei der Vergleichung zeigte sich, dass auf jene Herme eine Büste aufgesetzt
war. die jetzt verloren ist und in die jener Zapfen hineinpassen müsste.

Schliesslich ist auf Tal'. IX Fig. 20 eine Auswahl der werthvollercn im 'Mu-
seum' jetzt vorhandenen Sculptur- und Architectur-reste gegeben, zu denen einige
kurze Notizen beigefügt werden mögen:

1) Basrelief eines jugendlichen männlichen Körpers: Kopf um! Untertheil der
Figur von der Mitte der Oberschenkel ab fehlen. Parischer Marmor: h. 0,40. br. 0,30.
dick 0,15.

2) Pries mit, tanzenden weiblichen Figuren (bekleidet,): in der Mitte ganze
Figur ohne Kopf, rechts und links von je einer anderen Gewandreste. Pentel. Mann.:
h. 0,25, br. 0,51.

3) Sarcophag-Fxke, (Fragment des Meleager-sarcophages?); Pentel. Mann.: h.
0,21, br. 0,40.

4) Hinterkopf mit Hals und Brustansatz einer männlichen Büste; Parischer
Marmor; hoch 0,60.

5) Drei Flügel-fragmente parischen Marmors (auf Fig. 20 nur eins zu sehen):
h. 0.34, br. 0,30 (die andern: 0,40x0,27 und 0.30x0.16).

6) Stück einer Sima mit Löwenkopf: Schnauze laedirt, ohne Wasserloch. Pa-
rischer Marmor; h. 0,19, .br. 0,62.

7) Theil eines runden Altars mit Stierkopf und Guirlanden von Olivenblättern,
h. 0,32, br. 0,65. Pentel. Marmor.

8) Corintbisch.es Ecksäulen-Capitell; Pentel. Mann.: h. X br. X d. = 0,35
X 0,32 X 0,14.

9) Zwei aneinander passende Theile eines Rankenfrieses mit Blume; in den ver-
tieften Theilen stark rothe larbenspuren erhalten; pentel. M.; h. X br. = 0,30X0,70.

10) Kolossale Kranz-fragmente, Lorbeerblätter mit Querstielen: Pentel. Mann.:
h. X br. = 0,16 X 0,80 und das kleinere 0,16 X 0,50.

') So artheilte P. Wolters, der die Photographie wenige Wochen darauf in Athen sa
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