Rott, Hans ; Rott, Hans [Editor]
Quellen und Forschungen zur südwestdeutschen und schweizerischen Kunstgeschichte im XV. und XVI. Jahrhundert (Band 1, Text): Bodenseegebiet — Stuttgart, 1933

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VORWORT

Nachstehende Zeilen entspringen dem lebhaften Bedürfnis, allen denen, die
mich bei diesen weitansgreifenden Forschungen unterstützten und förderten —
ihre Zahl überschreitet weit die hundert — auf diesem Weg meinen wärmsten
Dank wie freundliche Grüße zu übermitteln. An manchem Ort genoß ich traute
Gastfreundschaft oder konnte am Abend im kleinen anteilnehmenden Kreis
den Becher leeren und Aktenstaub wie modrige Archivluft vergessen, besonders
wenn der Tag „ein würdig Pergamen" geschenkt hatte.

Durch allerweitestes Entgegenkommen taten sich besonders hervor die Archiv-
und Bibliotheksvorstände zu St. Gallen, Winterthur, Zürich, Eßlingen, Lindau,
Ravensburg, Sigmaringen, Biberach, Wolfegg, Überlingen, Konstanz und Karls-
ruhe, Herr Ratschreiber K. J. Ehrat in Wil und Professor Büeler in Frauenfeld.
Für wertvolle Unterstützung habe ich namentlich Herrn Professor A. Peltzer in
München, meinem alten Freund, Direktor H. Buchheit, ebendort, Herrn Schrift-
steller Dr. R. Sexau — von Redwitz auf Schloß Ascholding, Herrn und Frau
Dr. Junghanns-Freiburg, allen voran aber Sr. Durchl., dem Fürsten von Wald-
burg-Zeil wie Herrn Baron von Enzberg-Mühlheim a. D. für ihre vorbildliche
Mithilfe wie genossene Gastfreundschaft wärmstens zu danken.
Den beiden Kultus- und Unterrichtsministerien von Württemberg und Baden
wie der Stadtverwaltung von Konstanz möchte ich hier in besonderm Maße
meinen Dank abstatten für Ihre opferfreudige Unterstützung durch namhafte
Zuschüsse zur Drucklegung, vor allen aber der Familie Leiner in Konstanz, die
in gewohnter Weise die alten Traditionen des Hauses treu fortsetzt und als
erste Spenderin einen erheblichen Betrag zu den Druckkosten kurz entschlossen
beisteuerte. Bei der Erinnerung an das einstige „Archivverlies" im Erdgeschoß
des Konstanzer Rathauses möchte sich ein verklärter Schatten des kunst- und
heimatbegeisterten „Malhauses" wieder liebend vordrängen, jenes Menschen,
der so edel wie hilfreich und gut war. Der bekannte badische Heimatforscher,
Direktor Gustav Rommel-Karlsruhe, unterzog sich mit größter Gewissenhaftig-
keit und Hingebung der nicht eben leichten Registerarbeit. Die Anerkennung
aller Benutzer des Werkes wird ihm für die Zukunft gewiß sein; meines herz-
lichen Dankes sei er an dieser Stelle aufs neue versichert.

Zum Schluß seien die kurzen persönlichen Bemerkungen angefügt, daß ich
sämtliche Aktenstücke und Urkunden (bis auf einen Jahrtagseintrag, Quellen,
165) persönlich ein- und durchsah und eigenhändig für die Publikation ab-
schrieb, mithin die volle Verantwortung für sämtliche „Quellen" übernehme;
daß im kommenden Frühjahr als Fortsetzung dieser Arbeit das Gebiet von Alt-
Schwaben samt den dahinentfallenden ehem. Reichsstädten und als Abschluß,
wenn Kräfte und Mittel ausreichen, der wichtige oberrheinische Umkreis, rechts
und links des Stromes, vonHcidelberg-Speyer bisLuzern, in gleicher Behandlung
zur Darstellung und in Druck gelangen werden.

Karlsruhe, in den Herbsttagen 1932.

H

ans

Rott.
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