Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 28.1903

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ιό

ERNST PFUHL

ben der kretischen Amphora C 23. Sie waren von starkem
Feuer zum Teil so verbogen, dass sich nicht mehr alle zusam-
menfügen Hessen.

Grab 4 (9 B). Dies ovale oder hufeisenförmige Kuppel-
grab ist sehr stark gebaut, da es von graden Mauern umschlos-
sen wird. Die dadurch entstehenden Zwickel sind wenigstens


Äbb. 4.
in den erhaltenen unteren Teilen massiv durchgebaut. Ein
breiter Binder der Nordwand ist auf der Abb. 4 sichtbar; die
grade, in den Abschluss der benachbarten Terrassenbauten
hinein schneidende Südmauer scheint zur Abstützung des Erd-
reichs zuerst gebaut worden zu sein. Die Innenwände sind
halb echt, halb falsch gewölbt, indem vorkragende Steine zum
Teil etwas abgearbeitet sind und gleichzeitig eine Art Ring-
verband hergestellt ist. Der vordere Abschluss, in dem die
Thür gelegen haben muss, war vermutlich gerade. Der Stein,
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