Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 28.1903

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ERNST PFUHL

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3. Kanne aus Grab 89 (109) 6, von ähnlicher Form wie
Beil. XXXVIII 4. H. 0,208. Die Mündung fehlt. Stark verwittert.
Brauner Thon mit Einsprengungen, gelber Überzug, dunkel-
brauner Firnis. Hals und Schulter gefirnisst, um den Bauch
gleichmässig schmale Streifen.
4. Scherben einer Kanne vom Verbrennungsplatze 48(61)4.
Beil. XXXIX 6. H. des abgebildeten Teiles 0,12. Feiner brau-
ner Thon, dunkelbrauner Firnis. Senkrechter Bandhenkel. Die
Mündung gefirnisst, um den Bauch einzelne Streifengruppen.
Scherben von gleichen Kannen stammen aus der selben Brand-
schicht, aus der des Grabes 90 (106) 1 und aus den Opfer-
gruben 17 (11) 3 und 72 (93 a).
5. Scherben einer Kanne aus der Opfergrube 28(58) 1.
Beil. XXXIX 7. Der Dm. war etwa 0,14. Feiner, sehr harter,
jetzt grauer Thon, ganz mit schwarzbraunem Firnis überzogen.
Am Halsansatz eine weisse Linie.
6. Kanne aus Grab 78(70^. Beil. XXXIX 1. H. 0,124.
Feiner hellbrauner Thon mit etwas Glimmer, dünner brauner
Firnis. Flüchtige breite Streifen.
7. Bauchige Hydria aus Grab 12(21)3. H. 0,2. Mattgelber
kreidiger Thon mit vielen schwarzen und einigen roten Ein-
sprengungen, schlecht gedreht und gebrannt. Ungefirnisst.
8. Skyphos aus Grab 10(18)13. Beil. XXXIX 3. H. 0,084.
Bräunlicher Thon mit gelbem Überzug, dunkelbrauner Firnis.
Auf dem Rande eine Punktreihe zwischen Linien, auf der
Schulter zwischen schrägen Strichen echte Spiralen.
9. Skyphos aus Grab 14 (23) 10. H. 0,135. Senkrechte
Bandhenkel, deren einer im Altertum angeflickt war. Feiner
hellroter Thon mit hellbraunem Anstrich; brauner, z. T. rot ge-
wordener Firnis. Auf dem Rande durch Tangenten verbundene
Punkte, zwischen den Henkeln in Feldern wechselnd: vier-
speichige Räder, darin vier Füllpunkte, und langhalsige Vögel,
vor welchen eine Punktlinie (Schlange oder Blume); über dem
Rücken ein Hakenkreuz.
10. Skyphos aus Grab 4(9 B)i. Dm. etwa 0,19. Feiner hell-
roter Thon mit etwas Glimmer, gelber Anstrich; rot geworde-
ner Firnis. Vom Schmuck nur ein langhalsiger Vogel mit einer
Füllraute und einigen Punkten sowie ein Grätenstreifen erhalten.
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