Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

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zur cemschen Rechtschreibung. y
ler/ beynebens Oer sind noch folgende Anmerkun-
gen zu beobachten.
Erstens behalten jene Wörter, die ays zweyen,
öder, mehr einfachen Hauptwörtern zustmunengi--
Der sind , das'Geschlecht des lehren Wortes.
A» B. Die Hauschüre-, der Geburtsort, das
Thurmdach. Zuoeptens fodern die fremden Wär-
ter jenen Artikel, der ihnen von ihrer Ursprache
eigen ist. Doch ist hievon das Dechanar, das
Rcctorat, das Canonicat, u. s. w. ausgenommen.
Fünftes Hauptstück.
Von der Abänderung der Hauptwörter.
H^ier ist vorläufig zu inerten, daß wir Tent-
os schm nicht zuehr als 4 Endungen in der
einfachen Zahl, und nur z in der vielfachen ha-
ben; denn die sogenannte Zte und its, wie auch
die üte und Zte sü-Ä überall einerley; in der viel-
fachen Zahl aber ist auch die ite, und 4t? En-
dung nicht unterschieden.
Nach welcher Abänderung ein jedes Haupt-
wort gebildet werde, erkennet man aus der ersten
Endung der vielfachen Zahl, welche in der ersten
Abänderung entweder gar nichts, oder nur a,
0, n, inä, ö, ü verändert; in der zweylen aber
auf ein e, in der dritten auf ein cn, in der vier-
ten auf n, und in der fünften auf ein er aus-
gebt. Nun' folgen Beyspiele, und Anmerkun-
gen über jede Abänderung.
AZ
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