Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

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272 Anfangsgründe
Dividendus ab; zu dem Reste scht man wieder
einen neuen Ziffer des Dividendus herab : dann
wiederholet man alles wie oben so lange, bis
man nach verrichteter Abziehung keinen neuen
Ziffer des Dividendus herab zu setzen hat. Zum
Beispiele»
2) 7 8 4 (3 y 2
6

0

1 8
l 8
0
4
4

22. Wenn sowohl der Divisor, als der Di-
videndus aus mehrern Ziffern besteht, so sind fol-
gende Regeln zu beobachten» 1. Schreibt man
den Divisor und Dividendus auf jene Art an,
wie eben gesaget worden» 2. Sieht man, wie
viele Ziffern für die erste Klaffe des Dividendus
anzunehmen sind- damit der Divisor darinn ent-
halten sey. Z» Dividirt inan die erste Klaffe
des Dividendus durch den Divisor. 4» Schreibt
man den Qnotue an, wie gesaget worden.
Z. Multiplicirt man den ganzen Divisor durch
den Quotuö. 6» Nachdem man unrcr das Pro-
duct einen Querstrich gezogen hat, zieht inan
eben dieß Product von der ersten Klaffe des Divi-
dendus
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