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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 20.1956

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https://doi.org/10.11588/diglit.43787#0183

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Fundschau 1952—1953: Feuersteinfunde

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Unweit dieser Fundstelle in der Nähe der Breisacher Straße wurden weitere Feuerstein-
absplisse aufgesammelt (vgl. Bad. Fundber. 18, 1948—1950, 203) (Fr 53/1).
2. Grezhauser Weg.
In der Nähe des Weges nach Grezhausen wurde 1953 ein Abspliß mit Bearbeitungs-
spuren aufgelesen, vielleicht eine abgebrochene Stielspitze (Fr 53/2).
Mtbl. 115/8011 Hartheim. — Verbleib: MfU. Freiburg. (Bohrer)
öflingen, Ortsteil Brennet (Säckingen) „Wehratal“.
Im Aushub des Neubaus Dr. Lauk hinter dem Gasthaus „Zum Wehratal“ wurde ein
Nucleus aus Dinkelberghornstein gefunden, der zahlreiche Abschlagnegative hat (vgl.
Bad. Fundber. 17, 1941 —1947, 68) (Sä 52/10).
Mtbl. 166/8413 Säckingen. — Verbleib: Heimatmuseum Säckingen.
(Eg. u. Em. Gersbach)
Rastatt „Münchäcker“.
Auf einem Acker wurde 1952 ein Feuerstein mit abgerollten Rändern aufgelesen. Er ist
der erste bekannte Feuersteinfund auf Rastatter Gemarkung (Ra 53/2).
Mtbl. 61/7115 Rastatt. — Verbleib: Heimatmuseum Rastatt. (Kühn)
Rauental (Rastatt) „Höhen“.
Der Fund eines einzelnen Silexabsplisses veranlaßte weitere Geländebegehungen, wobei
zunächst nur ein Stück, später aber mehrere gefunden wurden (vgl. Bad. Fundber. 18,
1948—1950, 203) (s. unter „Vorrömische Scherben“) (Ra 53/3).
Mtbl. 61/7115 Rastatt. — Verbleib: Heimatmuseum Rastatt. (Kühn)
Säckingen, Stadtteil Hof.
Ein Schüler fand 1952 im Garten des Schlossermeisters Wunderle bei Umbauarbeiten
einen großen Knollen von weiß-grau-gebändertem Jaspis aus dem Rauracien des Istei-
ner Klotzes. Er erweckt durch viele Abschläge den Eindruck eines Nucleus, was wohl
durch z. T. daran passende flache Abschlagstücke verstärkt wird. Ein zweites großes
Stück ist steil trapezförmig mit glatten Abschlagflächen. Würden sich die Stücke durch
Scherbenfunde eindeutig als neolithisch erweisen, dann hätten wir hier den Nachweis
des Handels mit Jaspis vom Isteiner Klotz, speziell mit dem Jaspisbergwerk an der
Kachelfluh bei Kleinkems (Sä 52/11).
Mtbl. 166/8413 Säckingen. — Verbleib: Heimatmuseum Säckingen. (Em. Gersbach)
Sandweier (Rastatt), bei den Kiesgruben.
1953 fand Olaf Prüfer am Rande einer Erhebung vier kleine Klingenabschläge, darunter
einen mit Retusche (Ra 53/4).
Mtbl. 61/7115 Rastatt. — Verbleib: Heimatmuseum Rastatt. (Braun)
Sasbachried (Bühl) „Malchhurst“.
Erstmals auf dieser Gemarkung wurde 1953 ein Silexabschlag aus Muschelkalkhornstein
aufgefunden (Bü 53/1).
Mtbl. 72/7314 Bühl. — Verbleib: Stadtgeschichtl. Slg. Baden-Baden. (Braun)

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