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Büttner, Nils [Editor]; Koch, Anne-Katrin [Editor]; Zieger, Angela [Editor]; Schneidler, Friedrich Hermann Ernst [Editor]; Ausstellung Buch - Kunst - Schrift: F. H. Ernst Schneidler <2013, Offenbach am Main> [Editor]; Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart [Editor]; Klingspor-Museum Offenbach [Editor]; Bertram, Gitta [Oth.]
Buch Kunst Schrift: F. H. Ernst Schneidler ; [diese Publikation erscheint begleitend zur Ausstellung "Buch - Kunst - Schrift: F. H. Ernst Schneidler", Klingspor-Museum Offenbach, 10. März bis 5. Mai 2013] — Stuttgart, 2013

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.38908#0013
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F.H. Ernst Schneidler -
Eine biographische Skizze1
Angela Zieger

I Abb. 11 Porträtfotos F.H.Ernst Schneidler
um 1885, 1917 und 1945

Eine ausführliche Biographie mit
sämtlichen Quellenangaben wird in meiner
in Arbeit befindlichen Dissertation, eine
Monographie über F.H. Ernst Schneidler,
aufgenommen werden.
2
F.H.E. Ehmcke beispielsweise entwarf
Bauwerke, die zwischen 1904 und 1924 in
Neu-Ruppin, Düsseldorf, Neuss, München,
Widdersberg und Köln entstanden.

Friedrich Hermann Ernst Schneidler wurde am 14. Februar 1882
in Berlin als Sohn des Schlossermeisters Ferdinand Adolf Emil
Schneidler und seiner Frau Bertha Mathilde Emma, geb. Tro-
ckenbrodt, geboren | Abb. 11. Aus dem kleinbürgerlichen Milieu
einer Handwerkerfamilie stammend, schien es ihm nicht in die
Wiege gelegt, ein bekannter und geradezu besessener Schrift-
künstler und Typograph zu werden. So drängten seine Eltern
ihn zunächst auch zum Architekturstudium an der Technischen
Hochschule in Berlin-Charlottenburg, ein Wunsch, dem er nur
widerwillig folgte. Im dritten Semester entdeckte er, dass seine
Fähigkeiten und Neigungen ihm eher den Weg in den künst-
lerischen Bereich wiesen, worauf er sein Architekturstudium
vorzeitig abbrach und sich an der Kunstgewerbeschule in Düs-
seldorf einschrieb.
An der Kunstgewerbeschule Düsseldorf traf Schneidler auf
zwei Persönlichkeiten, die ihn während seines Studiums und
weit darüber hinaus prägten. Das war zum einen Peter Behrens
(1868-1940), der damalige Rektor der Kunstgewerbeschule Düs-
seldorf und zum anderen der dortige Professor für die graphi-
schen Künste, Fritz Helmuth Ehmcke (1878-1965). Beide gehör-
ten noch zu den Universalkünstlern der Wende vom 19. zum
20. Jahrhundert und waren maßgeblich in der Architektur tätig.2

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