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Friedländer, Ernst
Ostfriesisches Urkundenbuch (Band 2): 1471 - 1500 nebst Nachträgen und Anhang — Emden, 1881

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https://doi.org/10.11588/diglit.1951#0036
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28 1474.

ghefallen myd rovende inde nemende, wedemen inde krame ghesehynnet unde unse luede in
unsen inde oek in eynen eghenen lande unde Straten ghefangcn in eynen mercklyken tale, de
dair eyn deel weren umme nerynge unde kopenscap to done in sodanen vrede unde gueden ghe-
loven, dair wij myd eme inne stünden, unde de in syne venghenscap ghesettet unde zeer un-
mynschlickcn ghetoegen unde ghepynet, unde dairto schattet in eren ewigen vorderfflichen schae-
den, des he doch ghene redelyke tosaghe, soe wij vorhoepen, to uns effte toen unsen en hedde,
noch huete to daghe en hevet. Oek hevet desulve greve Gherd nicht langhe hijr tovoren by
unses leven selighen heren tijden, greve Oelryeks mylder ghedachte, desghelyken boven syne
bezegelden breve in gueden gheloven unde vrede ane entsucht in unse land, gheheten Lenghener-
land, inghetastct, dat gherovet, ghebrand, lued^ ghemordet unde in eren hueseren vorbrand, we-
deme unde krame nicht ghespaert unde vele ineer quaedcs ghedaen, dat to langh ghevelle to
scryvende, unde wclck dairnaest nae eyner veyde doe wedder in eyn bestand unde vasten vrede
waert ghesettet, wante he bekande, dat he ovele ghedaen unde van quaeden raede dairto ghe-
sproeken weer, unde wolde dair wandel unde ghelijck nae erberer unde vromer luede zegghen
ende kcntcnisse voir doen, dat he oek vorpcnet hevet, dair he doch dat aldermynneste nicht voir
ghedaen en hevet. Dair dan eyn gheheten Syrck tor Vredeborch ime in deine vorghercpten
arghe unde boesheyden syn hulper ys, unde de vorben. Syrck unsen leven heren seligher ge-
dachtenissen syn ghehuldigede man ys unde de Vredeborch to eynen opeuen hues unde synen
erffghenamen vorsegelt unde in den sulven breve') mede lijfflyken gelovet unde to den hilgen
ghesworen hefft, soe wij dat wal bewisen unde naebrengen können, myd deme vorg. breve he
sulffs myd synen zegele vorzegelt hefft, unde uns hijr en boven overfallet myd aldusdanegen
ungeborlicken unrechte unde wredicheit unde aldus den unschuldigen koepman, beyde to lande
unde to water, beschedighet unde vornedert in eer ewighe vorderff hevet langhe tijd unde noch
doen let, dat uns van gründe unses herten leyt is, des wij nicht en können allene myd unser macht
unde lueden hebben können keren unde behinderen. Welke vorgheserevcn ghewalt, overfall unde
groet unrecht wij juwen ersamheyden neghest Goede deme Heren kundich doen unde klaghen,
soe wij alderklaghelykest können, up dat juwe ersamheit moeghen weten woe wreetlyken, tyran-
lyken, unerlicken unde unghereehtigen greve Gherd unde Syrck uns wedewen myd unsen un-
jarigen kyuderen overfallen; unde weer sake, dat de beyden uns myd jenigen redelyken tosaghen
mochten beklaghen effte beschuldigen edder jemande van den unsen, dat enyghe guede mans
mochten kennen, dair solden heren iffte forsten unde gi sunderlinx unser jeghen de to rechte
allmechtich inne syn, ghelijck voir unghelijck to done effte to nemende to allen tijden, welke
erghescreven overfalle, ghewelde unde tyrannicheyt greve Gherd unde Syrck den unsen unde
velen vromeden gueden koepl'aren unde anderen lueden, langhe bcth hijrto ghedaen hebben unde
noch doen hüten dages, de wij gherne nae alle unser macht wolden wedderstaen unde keren soe
vele alze wij konneD, kenne God, des wij doch myd unser macht allene nycht en vormoeghen
sunder hulpe anderer heren effte gueder stede. Wairumme begheren wij deger vruntlichen myd
vlitigher andacht van juwen erbern voirsichticheyden, gy myd den besten tosamene dairup willen
synnen unde juw bespreken, wat iiulpe, troest unde bystand wij unde de unse in dessen bedryve,
wanneer men des betengliede umme des ghemenen koepmans nutticheyt to juw ende juwer stad

027. *) Vgl. Nr. 519.
 
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