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Friedländer, Ernst
Ostfriesisches Urkundenbuch (Band 2): 1471 - 1500 nebst Nachträgen und Anhang — Emden, 1881

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https://doi.org/10.11588/diglit.1951#0421
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1494. 413

settet uude ghemaket, schicken, setten, ordineren unde maken wij jegenwordich in dessen unsen
testamente, dat men van den renthen unde huren van deme erve tho Herseweghe sal tho ewighen
tyden alle jaer nemen unde upboren hundert Arnsche gülden, so de nu ganckbaer synnen, de de
cappellaen ran sunte Jacops cappellen in der kerspelkerken to Emeden unde der cappellen
Herseweghe, de an unde bv eyn vereniget tosauien sollen bliven tho ewighen tijden, sal upboren
unde untfangen, de veertich Arnsche gülden voer syne jaerlixke renthe, van den tsestich sal men
de cappellen to Hersewege in tymmeren, dake unde in anderen clenodien jaerlix holden in allen
eren gueden wesende, wanner des van noden is, unde wat van dessen 60 gülden over blivet
jaerlix unvertymmert, daer sal de cappellaen mede kopen hemmede, schoen unde andere graue
cledinghe den rechten armen th© ghevene ane uthnemynge der personen alle jaer sunder sument,
so vro men de hure van den meyeren gheboert heft. — Item na unaen doet sal men unseu swarten
fluelen mantel spreyden uppe unsen sarck hen tor tydt unse lyuham werde bestadet tor erden,
dan sal de mantel bliven int convent Norden vorgescr,, unde daeraf sal men laten maken ene
koerkappen tho deme deenste Götz, so langhe de kan duren. — Item worde ock sake, dat wy hyr-
naeet ofte in unser laesten krancheyt wes meer umme salicheyt unser zelen ofte ander sake unde
ock unsen megheden unde deneren ychtes wes worden gevende ofte bevelende, dat begheren wij
ock alsoe eynen voertganck unde iörderinghe myt alle den vorgeroerden legalen unde ghesetten
van unsen leven sonen tho untrichtene, als unsen lesten willen und testament. — Koch furder be-
geren wy van unsen leven soens, dat de sampt unser dochter Almoet, orer suster, willen gunnen
unde tholaten, indeme see nu voertan een to willen sij, de tho vrede holde unde bynnen landen
bliven wille, dat see moghe mede myt en wonen uppe der borch tho Greetszyl, unde vor syck
mach hebben dat clene kamerken, myt eer mach holden ene guederhande denstjunferen, eyne
kamermaget unde eynen jungheh unde oer ock willen laten holden ere clenodien unde clederen,
als zee nu heveth, daertho eer alle jaer van den huren willen gheven veerstich Rynsche gülden,
see syck mede holden mach ere cledere unde clenode tho verbeteren, ore denstjunferen unde
maghet van tho Ionen. — Item wer ock sake, dat jement na unsen dode wolde claghen, spreken
ofte manen, dat wy jemende myt unrechte beschediget ofte to kort ghedaen, dat syne ghenomen
ofte uutholden hadden, so dat dee rechte sprake to uns ghehatt mochten hebben ofte meynden to
hebben, des wij nicht en hopen by uns wytscup, so begeren wy, oft jement qweme, alsodane
ansprake unde claghe in tokomenden jaren dede, dat y unse leve soens alsodane claghe unde
sprake stellen in gheboerlich gerichte voer erbere unde wise manne in der rechte verfaren, de
sodane sake forderen unde endighen, dat de dynghe gaen na rechte, unde juw dairna bebben
willen. — Item wy begheren unde willen, dat van den huren van Manslacht alle jaer sal werden
ghegheven den armen to Norden tho kledinge veer stighe Arnsche gülden, als dan in der tydt
genghe, ofte de ghewerde na sunte Michahelis daghe, sunder vermynringhe, so unser saliger here,
greve Ulrick, dat in synen testamente hevet gheschicket ane versument. — Item alle desse vorg.
legaten, almissen, ghesette, wo de alle vorghenant synnen, voert tohantz na unsen dode also
wyllen forderen unde in allen puncten sunder vermynringhe unde langer toven vullenbringhen
to eynen gueden ende.

Voertmer hebben wij Theda, gravinne voergemelt, tor sulften tydt betrachleth unde over-
ghelecht dyt sterflike bedrechlike levent, unde dat nemende weet, wo langhe de raenske vermytz
der schickinghe unde verhenginghe des almachtigen Götz ende na verlope der menslike natuer
 
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