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Friedländer, Ernst
Ostfriesisches Urkundenbuch (Band 2): 1471 - 1500 nebst Nachträgen und Anhang — Emden, 1881

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https://doi.org/10.11588/diglit.1951#0444
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436 1495.

Oick willen de gemeine schippern unde koopluiden, dat de schaffers niemand seholen
weder kiesen in de stede desgehnen, die affgeit, buyten willen und consent der oldermans.

Voort begehren oeck de oldermannen samt den schaffern, datt ein jeder schipper unde
koopman willich will syn umme tho prociireren und tho soecken de huttigheidt unde dat profyt
vor den Gades armen; unde voorder oeck in alle kopenschoppen den Gadespfenninck to pro-
cureren unde also vort daerna van alle dingen ein itlyck in synen vermoegen unde datt tho profyt
der armen.

Beth hefft oock belevet den gemenen schippern unde koopluiden, datt dusse belevinge
alle jaer, als de schippers by einander komen sampt den koopluiden schall over licht gelesen
werden; so averst dat nicht geschieht, schoelen de schaffers verboert hebben enen dalder den
armen tom besten.

Item so schall oeck niemand van den schaffern jenig geldt offte rente ontfangen ofte op-
boeren, idt sy dann, dat daer twee ofte dree schafferen thosamen syndt.

Ock begehren de olderluyde mit den veer schaffern, datt degene, dee van den gemenen
schippern und koopluiden wordt ingekoren voor schaffer, dat diesulvige sich nicht will weder-
spennig maken, unde will dat tho gude williglycken aennemen, wente gedwungen denst is Gade
nicht aengeneme, und denen daer den armen mede, gedeneken daerby wat Christus gesproken,
seggende: rwatt ghy den geringsten van mynen doen, datt hebbet gy my sulvest gedaen."

Item offte idt sick begeve, datt einer were van unser schippern, koopluiden offte seevaren-
den volck hyr in deser stadt wonende, die voorarmede, idt sy thor see offte tho lande edder
sunst jenige sieck ofte suchtig worden, die in desser broederschop syndt ofte gewesen hebben,
unde den armen voer tyden goedt gedaen hebben, sulvigen sal men so wedderumme doen, gelyck
wo se tovoren mit hulpe und handtreckinge den armen gedaen hebben.

Item so schoelen de veer sehaffern ofte de voorstanderen der armen verplichtet syn des
jahrs ummethogaen dree ofte veer mahl unde vorsichtigen degenen, de men jäe schotel gifft,
ofte idt daer ock noedig is offte niet; syn se dan des behoeffiieh, so schall men en de schotel
laten holden, is het averst densulvigen nicht nodig, so schal men densulvigen den schotel nehmen,
en geven se dengenen, de se van noden is.

Voortmeer offte datt gebeurde, dat hier einer verstorve uth desser broederschop in Godt
den Herrn, Godt geve, idt sy vrouw oder man, dat men dan den verstorvenen broeder offte suster
uth deser broederschop schall to der kereken unde to der groeven mede gaen; is idt averst sake,
dat de man nicht to hues were, so schall de frauwe ofte einer uth den huse vorplichtet syn, mede
tho der groeve tho gaen; wo dann solches nicht gesehnt, schall ein ohrts dajder vorbeurt hebben.

Item alle desse gemelte puneten und articulen willen wy in ewigkeit stedes, vast unde
nnverbroken geholden hebben, unde desulvige tho vermeeren, tho vorbeteren unde tho allen tyden
so vaken und veele een jederman des tho wege kann brengen tho proffyt und nuttigkeit de
Gades armen daermede tho underholden unde oock mede tho dienen thom besten der armen.

Voortmehr is voor gutt angesehen unde bewilliget, so jemant uit deser broederschop van
olderluiden unde schafferen tho einen schaffer ingekohren worde, unde alhier nicht jegenwoordig
were, sal men moegen twe van den schafferen nehmen und ehme den schloetel tho hues senden,
und also sunder enig tegenseggen bedienen moeten.

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