Kissling, Hermann
Die Augustinuskirche in Schwäbisch Gmünd — Schwäbisch Gmünd, 1961

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NACHWEISE

Diese Schrift entstand im Auftrag der evangelischen Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd. Herr
Dekan Lang unterstützte freundlichst die Arbeit. Förderung durfte der Verfasser vor allem von
Herrn Stadtarchivar Deibele, aber auch von Herrn Dr. Hermann Erhard erfahren. Den Umschlag
gestaltete Herr Walter Dürr. Ihnen sei auch hier herzlich gedankt.

Anmerkungen

1 Zeichnung in der Bilderchronik der Gmünder Altertümersammlung.

- Erst seit der Reformationszeit gehört die Kanzel zum festen Kircheninventar und die in der
Volkssprache gehaltene Predigt zu einem festen Bestandteil der gottesdienstlichen Handlung.
Aus Anlaß der Stiftung eines „Jahrtages" im Jahr 1506 erfahren wir die Existenz einer Kanzel
in der Augustinuskirche: „dise vier Jartag in unser Seinbuch geschrieben zu ewigem Gedächtnis,
die soll wir all Sonntag in unser Kirchen an der cantzel wie ander unser guttäter verkünden ..."

:! Siehe dazu die Aufsätze von Max Schneider: „Die Mauerringe der alten freien Reichsstadt
Gmünd" in Gmünder Heimatblätter 1948, S. 14—21, und „Das Stadtbild von Schwäbisch
Gmünd" in Schwäbische Heimat 1960, Heft 3.

4 Das Original im Besitz der Städtischen Altertümersammlung. Eine Abbildung in: Walter Klein,
Bilder aus Alt-Gmünd. Seite 47. Stuttgart 1948.

■> Am 25. Mai 1753 verleiht Papst Benedikt XIV. der Bruderschaft der Schuhmacher, welche
unter dem Schutz der hl. Crispinus und Crispinian in der Augustinerkirche errichtet wurde,
verschiedene Ablässe.

8 Diese Übertragung war keine Ausnahme. Auch in der ehemaligen katholischen freien Reichs-
stadt Rottweil wurde die säkularisierte Dominikanerkirche der neuen evangelischen Gemeinde
eingeräumt.

7 „Die Zahl der ständig hier garnisonierenden Soldaten bewegt sich zwischen 300 und 500. Dazu
kommt den Sommer über der evangelische Teil der hier zu Schießübungen sich aufhaltenden
K. Artillerie" (aus dem Pfarrbericht von 1874).

8 Das Werk ist nicht mehr erhalten. Es wurde in Baltmannsweiler wenig später durch ein neues
Instrument ersetzt.

9 Ausführliches darüber in: Die Geschichte der evangelischen Gemeinde in Schwäbisch Gmünd
(Gmünder Hefte 2) von Wilhelm Teufel, S. 66.

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