Minst, Karl Josef [Übers.]
Lorscher Codex: deutsch ; Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch (Band 4): Schenkungsurkunden Nr. 2000 - 2910 — Lorsch, 1970

Seite: 259
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Frickincheimer marca (in der Gemarkung Frickinheim, Bulfrickheim; P Ulf ringen sw.
Tauberbischofsheim sö. Wertheim/M.) eine Hof reite und elf Joch Ackerland. Geschehen
im Lorscher Kloster in der oben erwähnten Zeit.

URKUNDE 2895 (12. März 782 — Reg. 1715)
Schenkung des Gamarit in Zimmern unter Abt Helmerich und König Karl

In Gottes Namen nehme ich, Gamarit, eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ~N(a-
zarius) vor, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht. Nach meinem Willen soll die Schen-
kung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig
gemacht wurde. Ich übergebe im Gau Wingartheiba (Wingartau), im Dorf

Zimbren (Zimmern sö. Buchen? — Neckarzimmern s. Mosbach?) VA Morgen Land.
Kraft nachfolgender Fertigung soll dieses Land ewiges Eigentum bleiben. Geschehen im
Lorscher Kloster am 12. März im 14. Jahr (782) der Herrschaft des Königs Karl, unter Abt
Helmerich.

URKUNDE 2896 (26. Februar 781 — Reg. 1608)
Schenkung des Land rieh im Gau Wingartau unter Abt Helmerich und König Karl

In Gottes Namen entbiete ich, Landrich, dem heiligen Märtyrer ~N(azarius) eine Gabe.
Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, das vom ehrwürdigen Abt Helmerich ver-
waltet wird. Ich wünsche meiner Vergabung ewigen Bestand und erkläre, daß sie auf
meinem vollkommen freien Willen beruht. Ich schenke alles, was ich im Gau Wingartheiba
(Wingartau) an Hof reiten, Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewässern besitze. Zufolge
nachstehender Fertigung soll dies alles Eigentum auf ewige Zeiten bleiben. Geschehen im
Lorscher Kloster am 26. Februar im 13. Jahr (781) des Königs Karl.

URKUNDE 2897 (31. Mai 788 — Reg. 2032)
Schenkung der Abbsuint in Heichenhausen unter Abt Richbod und König Karl

Im Namen Gottes mache ich, Abbsuint (Albsuintf), zu meinem Seelenheil eine Verga-
bung an den heiligen Märtyrer ~N(azarius). Sein Leib ruht im Oberrheingauer Kloster
Lorsch, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich schenke alles, was ich im Gau
Wingartheiba (Wingartau), im Dorf

Heichenhusen (Wüstung bei Buchen/Nordbaden) an Hof reiten, Wiesen, Wäldern und
Gewässern besitze. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster am 31. Mai
im 20. Jahr (788) des Königs Karl.

URKUNDE 2898 (28. April 853 — Reg. 3374)
Tausch von vier Morgen Land des Theothelm in einer Wingartauer Gemarkung
unter Bischof und Abt Samuel und König Ludwig

In Christi Namen ist zwischen dem ehrwürdigen Bischof Samuel, Abt des St. ~N(aza-
rius )-Kiosters, und einem Grundherrn namens Theothelm eine Übereinkunft getroffen wor-
den. In gegenseitigem Einvernehmen beschlossen sie, einige Güter nach der für jeden ein-
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