Schwäbisch Gmünd [Editor]; Nitsch, Alfons [Oth.]
Urkunden und Akten der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd 777 bis 1500 (Band 1): 777 bis 1450 — Schwäbisch Gmünd, 1966

Page: 215
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II. Nachträge

1343 November 19 Avignon (XIII. kal. Dec.). Papst Klemens VI. verleiht
dem Walter gen. im Steinhaus von Gmünd ein Kanonikat zu St. Johannes
in Hauge außerhalb Würzburgs.
Reg.: Röm. Archive Nr. 91. N 1
1352 März 21 Villa nova bei Avignon (X. kal. Aprilis). Papst Klemens VI.
fordert Schultheiß und Schöffen der Stadt Gmünd auf, seine nach Deutsch-
land und Böhmen ziehenden Gesandten Johannes, Bischof von Spoleto,
Rogerius de Molendino novo und Hugo de Carlucio gütig aufzunehmen
und zu unterstützen.
Lat. Dr.: Röm. Archive Nr. 156. — Anm.: Dieses Schreiben wurde an die
Bischöfe von Basel, Straßburg, Bamberg und Augsburg, an verschiedene
Bürsten, aber nicht an Württemberg, und an zahlreiche Städte, darunter
Pforzheim, Stuttgart, Gmünd und Nördlingen gerichtet. Zweck der an den
Erzbischof Ernst von Prag gerichteten Gesandtschaft war, die Freilassung
des vom Erzbischof gefangen gesetzten Nicolaus Laurentius (Cola Rienzi)
zu erwirken. N 2
1361 August 22 Avignon (XI. kal. Sept.) Papst Innozenz VI. verleiht dem
Kleriker Peter Zisselmüller von Gmünd, Bistum Augsburg, eine zur Ver-
fügung des Erzbischofs von Salzburg stehende geistliche Pfründe, deren
Einkünfte sich, wenn mit Seelsorge, auf 25 Mark Silbers, wenn ohne Seel-
sorge, auf 18 Mark Silbers belaufen sollen.
Reg.: Röm. Archive Nr. 186. N3
1361 Dezember 14 Avignon (XIX. kal. Jan.). Papst Innozenz VI. beauftragt
den Abt des Klosters Lorch, den Dekan der Kirche des hl. Moritz und
den Domherrn Johann Vagella an der Domkirche zu Augsburg, den Kle-
riker Peter Zisselmüller, Subnotarius des kaiserlichen Hofes, in den Be-
sitz der Marienpfarrkirche außerhalb von Höchstädt (extra muros antique
civitatis Hostetensis) einzuführen, wiewohl der genannte Peter bereits
eine Pfründe des Erzbistums Salzburg besitzt.
Reg.: Röm. Archive Nr. 188. N4
1362 November 28 Avignon (IV. kal. Dec.). Papst Urban V. verleiht dem
Kleriker Reinbold Vener von Gmünd, Magister der freien Künste, zur
Belohnung seines wissenschaftlichen Strebens die Anwartschaft auf eine
zur Verfügung des Dekans und Kapitels der Kirche St. Peter zu Straßburg
stehende geistliche Pfründe, die man weltlichen Klerikern zu verleihen
pflegt und deren Einkünfte auf 25, ohne Seelsorge auf 18 Mark Silbers
geschätzt werden.
Reg.: Röm. Archive Nr. 197. N 5

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