Plietzsch, Eduard
Die Frankenthaler Künstlerkolonie und Gillis van Coninxloo — Leipzig: Verlag von E. A. Seemann, 1910

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Schönbornschen Sammlung zu Pommersfelden ruft die rechte Seite mit
den Gehöften im Hintergründe, die zwischen den Bäumen zu erblicken
sind, die Erinnerung an ähnliche Partien in frühen Coninxlooschen
Bildern wach. Auch der Wuchs der schlanken Bäume, deren Kronen
erst verhältnismäßig hoch oben ansetzen, erinnern an Bäume, wie dieser
sie in seiner ersten Zeit malte. In dem Gemälde „Orpheus“ (Wien, Hof-
museum, Nr. 931) lassen die Bäume und die kleinen Gebäude im Mittel-
plane ebenfalls an Bilder Coninxloos denken, und auch der „Eichen-
wald“ in Bamberg (Gemäldegalerie, Nr. 155) geht in seiner Gesamt-
komposition mit ähnlichen Waldinterieurs dieses Künstlers zusammen.
Schließlich kann man auch noch in dem Gemälde „Burg im Walde“
(Dresden, Gemäldegalerie, Np 1 (ge-
meinen Einfluß der Coninxlc das
torartige Gebäude, zu dem ai cke
führt, erinnert sogar stärker ern
unseres Meisters. —
Außer David Vinckboons
sönlich mit Coninxloo in Bez
Werken wichtige Anregunger
Einflüssen anderer Künstler
einige dieser Maler bald von <
unseres Meisters freimachten 1
so gelang es doch keinem uri
über die von Coninxloo in seii
kunst hinaus zu tun und di<
lenken.
Neben diesen Malern, die
schlossen und deren Beziehung
deutlich hervortreten, sind di
per, den Valckenborchs, Pozzo
Charakter nach den frühen Sc
Zusammenhänge mit diesem
Werke atmen nur denselben
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und Jan Brueghels d. Ä. zum
gewesen, wie dem Einflüsse C
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