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Friedländer, Ernst
Ostfriesisches Urkundenbuch (Band 2): 1471 - 1500 nebst Nachträgen und Anhang — Emden, 1881

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https://doi.org/10.11588/diglit.1951#0466
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458 1495.

heren unnde frunde sunder wedderseggent in rechte edder fruntschup to irkennende, twisschen
nu unde alse over achtedagen, is nomptlick de donredach negest divisionis apostolorum negest-
volgende,8) hen to stellende, unnde in eyn vast, velich, fruntlick bestandt to benatenne, deme de
ersamen van Bremen ingeliken so ok by Eden gerne na eren anwervinge doen scholen; eyn
jewelick parth sine schedesherenn nombafftich to makene, we eynes jeweliken sine schedessberenn
sin scholen, unnde dat dem ersamen rade der stadt Bremen so vast to boldenne eynes jeweliken
recht unde unrecht by de herenn to vorblivende vulmechtich to scrivene unde vorsegelt over-
senden, de dat den parten vorth van stundt benalen scholen, unnde deme so gescbeen, schall
de gedachte grave mit sinen bewanten unde toghedanen van Jhever ruraen tor stundt, unde de
gebreke den schedessberenn twisschen nu unde der domwigginge to Bremen erstkamende to ge-
liker maelstede, den parten beqweme, up vorclaringhe irkennen laten; unde Ede noch sine be-
wanten en scholen, offt sodanne affruminge schege, na inneminghe des slotes Jhever der armen
luden, de dem graven in dussen gebrecken gehuldigei heben, myt nynen dingen umme der hui*
dinge willen nicht overfallen edder ovei'fallen laten, id en sy he mit sinen gnaden umme de ge-
breke thovoren gensliken unde tor grundt gescheden unde vorsonet syn. Des in tuchenisse der
warbeit, dat dussdane gebreke, so van den-frunden up belevinge eynes ytliken partes to edder
äff to scrivende int beste upgenomen unde benatet, sinth dusser notteilen twe van eynem gelude
myt eyner bandt gescreven, unde dorch de boeckstave ABC unnde D uth eynander gesneden,
der de redere des graven to Oestvresslandt an sine gnade eyne to bringende unde der ersamen
van Bremen sendebaden ock eyne Eden to beschaffende entfangen hebt. Na Godes bort unsses
Heren dusent verhundert in deme viff unde negentigesten yare, des donredages vor Margarete
virginis.

1448.

Boyo TyarJisena zu Osterhusen verbürgt sich für den grösseren Tlieil des Lösegeldes, welches Ritter

Hero für den Knecht Boyo's bei dessen vorläufiger Befreiung aus der Gefangenschaft bestimmt hat.

Orig. Pap. Grosse Crkundcnsammlung, Nr. 159.

IS. Juli i4<M.

Edelen leven ghestrenghen heren Hero, ritter, to Ezense, Steestorp unde Wytmunde in
Herlingen hovetlinge, untbede ick Boyo Tyarcksena, to Osterhusen wonafftieb, mynen vruntliken
groet. Leve ghestrenge bere. Lubbert myn olde knecht, bringer desses breves, hefft my to
kennen gheven, wo he unde syn gheselle Wyardt gbenompt syn juwe ghevaeghene, unde up eyne
summe gheldes syn to hope gheseth, benamen up 26 Rh. gülden; so hefft Lubbert vorser. 4 Eh.
gülden rede, unde vor de nastallige 22 Rh. gülden segghe ick juwe gnade gud vor, indeme ick

») 16. Juli.
 
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