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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. gr. 12

Homerus, Ilias cum scholiis et argumentis (interdum classis D)

Papier · 1, 271, 1 Bll. · 30,9 × 23,3 cm · s.l. · Ende des 13./Anfang des 14. Jhs.


Sprache
Griechisch.
Schlagwörter (GND)
Antike / Archaik / Epos / Homerus.
Diktyon-Nr.
65745.
1ar–1av vacat
1r Fuggersignatur, Inhaltsvermerk
1v Schreibübungen auf dem zur Restaurierung wiederverwendeten Papier
1) 2r–269v Homerus, Ilias cum scholiis (interdum classis D)
270*r–270*v vacat

Kodikologische Beschreibung

Entstehungsort
s.l. Unbekannt.
Entstehungszeit
Ende des 13./Anfang des 14. Jhs. Datierung aufgrund der Schrift - Als terminus ante quem fungieren die von Konstantinos Laskaris (aktiv 1434 bis ca. 1501 gemäß RGK I, Nr. 223) beschrifteten f. 2r–2v, 9r–9v und 269r–269v sowie die von Georgios Bastagaris geschriebenen f. 20, 50 und 203 (Wasserzeichen auf f. 50 ähnlich Ciseaux/Schere Nr. 3659 nach Briquet: anno 1426).
Typus (Überlieferungsform)
Codex.
Beschreibstoff
Orientalisches Papier; westliches Papier bei den später hinzugefügten Blättern (f. 1, 2, 9, 10, 17, 18, 20, 22, 23, 26, 50, 203, 269).
Umfang
1, 271, 1 Bll.
Format (Blattgröße)
30,9 × 23,3 cm.
Zusammensetzung (Lagenstruktur)
(I-1)1a + (III+1+I)9 + (III+2)17 + (II+I+3)26 + (IV-1)33 + IV41 + (IV+1)50 + V60 + (IV-1)67 + 8 IV131 + (IV-1)138 + 7 IV194 + (IV+1)203 + IV211 + 1212 + III218 + III224 + IV232 + III238 + 3 IV262 + (III+1)269 + (I-1)270*. Vorderspiegel ist Gegenbl. von 1a, Hinterspiegel Gegenbl. von 270*. Bll. entfernt hinter 33, 67, 138.
Später hinzugefügte (Doppel-)Blätter und eingeheftete Zettel: f. 1, 2/9, 10, 17, 18, 20, 22/23, 26, 50, 203, 269. F. 2 und 9 stammen vom selben Schreiber und bilden ein Doppelblatt, ebenso f. 22 und 23.
Foliierung
Vatikanische Foliierung mit schwarzbrauner Tinte in der rechten oberen Ecke bzw. auf gleicher Höhe mit dem Beginn des Iliastextes auf der Rectoseite (f. 1r–269r); teilweise ist die Foliierung mit Bleistift erfolgt, wenn die ursprüngliche aufgrund des Erhaltungszustands bzw. aufgrund der Restaurierung nicht mehr sichtbar war. Von f. 53r bis f. 83 ist regelmäßig in der ganz äußeren rechten oberen Ecke der Rectoseite eine Zählung mit griechischen Ziffern sichtbar, die jedoch nicht genau mit der vatikanischen übereinstimmt (z. B. f. 54r ist als να, also 51 beziffert). Die Bezeichnung der ungez. Bll. folgt dem Digitalisat (1a, 270*).
Lagenzählung
Die Lagenzählung ist aufgrund der Beteiligung mehrerer Hände und wohl aufgrund mehrfacher Restaurierungen nicht einheitlich erfolgt, was die folgende stichprobenartige Darstellung erhellen möge: Auf f. 1r und 2r wird mit Großbuchstaben und arabischen Ziffern in der rechten unteren Ecke der Rectoseite mit brauner Tinte gezählt (f. 1r: A; f. 2r: A2 [daneben kleiner a1 zu sehen]; damit dürften die fast abgeschnittenen Kustoden ab f. 27r korrespondieren). Von f. 3r bis 8r wird mit lateinischen Kleinbuchstaben in der Mitte unten auf der Rectoseite mit schwarzbrauner Tinte gezählt (b, d, e, f, g, h; auf f. 5r ist in der rechten unteren Ecke überdies a3 zu sehen in hellbrauner Tinte). Auf f. 10r sind mehrere Kustoden sichtbar: unten in der Mitte der Rectoseite B, ferner am rechten unteren Rand b und B sowie b3 (jeweils von verschiedenen Händen). Die Kustoden nach Art von b3 werden fortgeführt, sichtbar sind auf f. 12r b5 und auf f. 13r b6. Auf f. 17v ist am inneren Rand unten ein β mit schwarzer Tinte zu sehen (ebenso auf f. 18v; damit eventuell korrespondierend δ auf f. 33v), auf f. 18r unten mittig Γ mit schwarzer Tinte neben zwei ausgestrichenen β mit brauner Tinte und am äußeren Rand wiederum Γ neben C mit brauner Tinte sowie ganz außen c1 mit Bleistift. Letztere Kustode wird fortgeführt bis f. 22r (c4, teils graue Tinte; dort ist außerdem in der Mitte unten σσ zu erkennen, was mit der abgeschnittenen Kustode auf f. 23r korrespondieren dürfte). Ein einheitliches System ist von f. 76r bis f. 108r erhalten, wo der Lagenbeginn etwa mittig unten auf der Rectoseite mit griechischen Ziffern markiert wird (f. 76r: ια; f. 108r: ιε).
Zustand
Der Zustand der Handschrift schwankt. Teilweise wurden Blätter an den Rändern restauriert oder die Bindung am Falz verstärkt. Der Rest von f. 1r wurde auf ein anderes Papier aufgeklebt, so dass auch f. 1v noch die vermutlich ursprüngliche Beschriftung dieses wiederverwendeten Blattes zu sehen ist. Das Papier ist vergilbt und fleckig, teils mit kleineren Löchern, meist ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen. Generell sind die nachträglich hinzugefügten Blätter in besserem Zustand.
Wasserzeichen
f. 9, 269: ähnlich Fleur, en forme de tulipe/Blüte, tulpenförmig Nr. 6650 nach Briquet (Florenz, anno 1442).
f. 18: ähnlich Cercle/Kreis Nr. 3175 nach Briquet (Udine 1401–1407).
f. 23, 26: ähnlich Ciseaux/Schere Nr. 3682 nach Briquet (Siena, anno 1426/27).
f. 50: ähnlich ähnlich Ciseaux/Schere Nr. 3659 nach Briquet (Rotterdam, anno 1426; nur partiell sichtbar).

Schriftraum
24,5 × 19,7 cm.
Spaltenanzahl
1–2 Spalten.
Zeilenanzahl
10–35 Zeilen (ohne Berücksichtigung der Scholien).
Linierung
Z. B. auf f. 212v oder 247r ist deutlich die Anlage zweier Spalten mit einem trennenden Leerraum in der Mitte zu sehen.
Schriftart
Individuelle Gelehrtenschrift der Entstehungszeit.
Angaben zu Schrift / Schreibern
Der Hauptschreiber ist nicht zu identifizieren. F. 2r–2v, 9r–9v und 269r–269v stammen gemäß RGK III, Nr. 362 von Konstantinos Laskaris (vgl. auch RGK I, Nr. 223, RGK II, Nr. 313), nicht von Georgios Vallas (so die Vermutung von Monro/Allen 1920, S. XXX; Allen 1924, S. 32; Martínez Manzano 1998, S. 44), dessen Duktus dem seines Lehrers Laskaris ähnelt (vgl. RGK III, Nr. 91). Ferner lassen sich gemäß Martínez Manzano dem Laskaris Marginalien auf f. 111r, 138v, 219v, 234v und 263v zuordnen (Martínez Manzano 1998, S. 44).
Mehreren unbekannten Kopisten des 15. Jhs. sind f. 10r–10v, f. 17r–18v, f. 22r–23v, f. 26r–26v (Monro/Allen 1920, S. XXX) und wohl auch f. 219v zuzuordnen, wobei f. 22r–23v und f. 26r–26v vom selben Schreiber stammen dürften; der Feder eines anderen Kopisten dürften f. 17r bis 18v zuzuteilen sein. Von einem Schreiber aus der ersten Hälfte des 15. Jhs. (vgl. das Wasserzeichen auf f. 50 ähnlich Ciseaux/Schere Nr. 3659 nach Briquet: anno 1426) stammen die nachträglich hinzugefügten Zusammenfassungen der Gesänge auf eigenen Blättern (f. 20r, 50r, 203r) und wohl auch die in margine hinzugesetzten (Bianconi 2006, S. 159f. ordnet nur die Zusammenfassungen auf f. 20r, 50r, 203r diesem Schreiber zu). Dieser Kopist hat auf f. 20v seinen Namen notiert (auf dem Kopf im Vergleich zur Schreibrichtung von f. 20r): γεώρικος βασταγάρη[ς – das Sigma ist aufgrund eines aufgeklebten Papierstreifens nicht sichtbar]. Zu ihm vgl. Bianconi 2006, S. 162f.
Buchgestaltung
Der Text ist in der Regel auf drei Seiten von Scholien umgeben, bisweilen unterbrechen sie sogar den Textfluss (z. B. f. 11r–13r, 186r). Auf f. 124v und 212r–212v befindet sich nur der Scholientext ohne Verse der Ilias. Von f. 184v (16. Gesang) bis f. 219r (20. Gesang) erscheint der Iliastext in zwei Spalten und die Scholien als Blocksatz darunter oder darüber. Ab f. 219v ist der Iliastext wieder einspaltig. Scholien fehlen gänzlich ab f. 220r (hinzugesetzt sind nur noch Zusammenfassungen der Gesänge von einer späteren Hand).
Buchschmuck
Die Überschriften des 1., 2. und 23. Gesanges (f. 2r, 19v, 241v) sind mit roter Tinte geschrieben. Der 2. Gesang (f. 19v) erhält eine rote Initiale mit floralen Elementen (die Initiale des ersten Gesanges fehlt), vom 3. bis 8. und im 10., 11., 16., 20., 21. und 24. Gesang finden sich schwarze Initialen (auf f. 77v mit floralen Elementen); der 9., 13. bis 15. und 17. bis 20. Gesang (f. 107r, 153v, 166v, 174r, 195r, 204r, 211r, 217r) haben wiederum eine (hell-)rote Initiale; die Initiale des 12. Gesanges (f. 144v) weist eine schwarzbraune Konturierung auf und ist innen nicht ausgemalt; die ersten beiden Buchstaben des 23. Gesanges (f. 241v) sind als rote Initialen ausgearbeitet. Die Rubrizierungen sind teils verblasst.
Die von einem anderen Schreiber als dem Kopisten des Haupttextes hinzugefügten Zusammenfassungen der Gesänge weisen hellrote Überschriften und in den Sinnabschnitten zum Teil hellrote Initialen auf.

Nachträge und Benutzungsspuren
Signaturschild der BAV auf dem Vorderspiegel, Restaurierungsschild der BAV auf dem Hinterspiegel. Fuggersignatur 12 Henricus und Allacci-Signatur 1942 auf f. 1r. Es finden sich außerdem mehrere Zeichnungen derselben Hand: Amor mit Pfeil und Bogen auf f. 123r unten und f. 175r oben, Schwimmer auf f. 126r unten, Musikant am linken Rand von f. 267v. Mehrere Hände, die Rand- und Interlinearscholien (teils lateinisch) beigebracht haben. Eine spätere Hand hat die kleinformatigeren f. 20, 50 und 203 mit den Zusammenfassungen eingefügt (zu diesen Blättern vgl. Bianconi 2006, S. 159f.).

Einband
Roter Ledereinband der BAV aus der Zeit von Kardinalbibliothekar Francesco Saverio de Zelada und Papst Pius VI.; späterer Rücken mit goldenen Wappenstempeln von Papst Pius IX. (oben) und Kardinalbibliothekar Angelo Mai (unten), vgl. Schunke, Einbände, II, S. 909.
Provenienz
Mailand/Neapel/Messina / Augsburg / Heidelberg.
Geschichte der Handschrift
Sofern der Palatinus Konstantinos Laskaris gehörte, der f. 2r–2v, 9r–9v und 269r–269v geschrieben hat (so die Vermutung von Bianconi 2006, S. 159), mag er sich in Mailand, Neapel oder Messina befunden haben, alles Stationen, an denen Laskaris als Griechischprofessor tätig war (vgl. RGK I, Nr. 223). Die Handschrift ging wahrscheinlich durch Vermittlung von Henricus Estienne 1547 in den Besitz Ulrich Fuggers über (vgl. Fuggersignatur 12 Henricus auf f. 1r und BAV, Pal. lat. 1950, f. 188r). Fugger übersiedelte 1564 nach Heidelberg, wohin ihm seine Bibliothek 1567 folgte, und vermachte sie nach seinem Tod 1584 an Kurfürst Friedrich IV. 1623 wurde die Hs. als Kriegsbeute nach Rom gebracht, wo sie sich seitdem befindet.

Faksimile
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bav_pal_gr_12
Literatur
Stevenson, Graeci, S. 7; Thomas W. Allen, Three Greek Scribes, in: Francesco Ehrle (Hrsg.), Miscellanea Francesco Ehrle. Scritti di storia e paleografia. Volume IV: Paleografia e diplomatica, Rom 1924, S. 32; Daniele Bianconi, Le pietre e il ponte ovvero identificazioni di mani e storia della cultura, in: Bizantinistica 8 (2006), S. 159f. 162f.; Erbse 1960, S. 9f.; Scholia Graeca in Homeri Iliadem (scholia vetera). Volumen primum: Praefationem et scholia ad libros A-Δ continens rec. Hartmut Erbse, Berlin 1969, S. XXXIII; Martínez Manzano 1998, S. 44; Monro/Allen 1920, S. XXX.
Verzeichnis der im Katalogisierungsprojekt zitierten Literatur

Inhalt

1) 2r–269v Digitalisat

Verfasser
Homerus (GND-Nr.: 11855333X).
Titel
Ilias cum scholiis et argumentis (interdum classis D).
TLG-Nummer
0012.001 (Homerus); 5026.001 (scholia vetera), 5026.016–017 (scholia classis D).
Angaben zum Text
f. 2r–19v Liber 1; f. 19v Liber 2,1–7; f. 20r Anonymus, Argumentum Iliados 2 ex scholiis classis D exemptum; f. 20v Schreibersignatur; f. 21r–40r Liber 2,8–877; f. 40v–49v Liber 3; f. 50r Anonymus, Argumentum Iliados 4 partim ex scholiis classis D exemptum; f. 50v vacat; f. 51r–61v Liber 4; f. 61v–77v Liber 5 (f. 61r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 5 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 77v–88v Liber 6; f. 88v–96v Liber 7 (f. 89r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 7 ex scholiis classis D exemptum); f. 96v–106v Liber 8 (f. 96v–97r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 8 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 107r–119v Liber 9 (f. 106v–107r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 9 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 119v–130r Liber 10 (f. 119r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 10 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 130r–144v Liber 11 (f. 130r–130v in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 11 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 144v–153r Liber 12 (f. 144v in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 12 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 153v–166v Liber 13 (f. 153r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 13 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 166v–174r Liber 14 (f. 166v in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 14 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 174r–184r Liber 15 (f. 173v in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 15 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 184r–195r Liber 16 (f. 183v–184r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 16 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 195r–202v Liber 17,1–730 (f. 195r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 17 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 203r Anonymus, Argumentum Iliados 18 ex scholiis classis D exemptum; f. 203v vacat; f. 204r Liber 17,731–761; f. 204r–210v Liber 18; f. 211r–217r Liber 19; f. 217r–223r Liber 20 (f. 216v in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 20 ex scholiis classis D exemptum); f. 223v–233r Liber 21 (f. 223v in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 21 ex scholiis classis D exemptum); f. 233r–241v Liber 22 (f. 233r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 22 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 241v–256v Liber 23 (f. 241v in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 23 partim ex scholiis classis D exemptum); f. 257r–269v Liber 24 (f. 257r in margine: Anonymus, Argumentum Iliados 24 partim ex scholiis classis D exemptum).
Titel (Vorlage)
2r Ἄλφα λιτὰς χρύσου. λοιμὸν στρατοῦ. ἔχθος ἀνάκτων. ἰλιάς ὁμήρου.
Explicit
269v τέλος τῆς ἰλιάδος ὁμήρου.
Textgestaltung
Der 11. Gesang beginnt sowohl auf f. 130r als auch auf f. 130v mit Überschrift und zwei Versen. Jedoch weist nur der zweite Anfang eine Initiale auf.
Die Zusammenfassungen der Gesänge, die von einer oder zwei späteren Händen hinzugefügt wurden, stimmen größtenteils mit denen der D-Scholien überein. Zur Klassifizierung der Randscholien vgl. Erbse 1969, S. XXXIII. Für die Randscholien lässt sich der Palatinus aufgrund von Bindefehlern als descriptus des Venetus Graecus 821 aus dem 11. Jh. identifizieren, zumal dieselben Blätter wie im Venetus fehlen (Erbse 1960, S. 9f.; Erbse 1969, S. XXXIII).
Nachträge und Rezeptionsspuren
Auf f. 96v befindet sich eine figürliche Glosse, welche den Aufbau von Himmel und Unterwelt als Kugel illustriert: αἰθήρ – ἀήρ – ᾅδης – τάρταρος; dieselbe Untergliederung ebenfalls auf f. 97r und 105r (ebenda als Kugel).
Unten auf f. 138v bemerkt eine spätere Hand (laut Bianconi 2006, S. 159 handelt es sich um die von Konstantinos Laskaris): ἐνταῦθα λείπει ἓν φύλλον στίχων ξ (=60). F. 138v endet mit Vers 11,464 und f. 139r beginnt mit Vers 11,526, also fehlen 61 Verse, die Angabe ist fast korrekt. Dasselbe auf f. 219v: ἐνταῦθα λείπει φύλλον ἓν στίχων ξα (=61). Tatsächlich endet f. 219v mit Vers 20,233 und f. 220r beginnt mit Vers 20,295, also fehlen 61 Verse. Ebenso unten auf f. 234v: ἐνταῦθα λείπει φύλλον ἓν στίχων νβ (=52). Tatsächlich endet f. 234v mit Vers 22,93 und f. 235r beginnt mit Vers 22,146, also fehlen 52 Verse. Ferner unten auf f. 263v: ἐνταῦθα λείπει φύλλον ἓν στίχων ξ (=60). Tatsächlich endet f. 263v mit Vers 24,388 und f. 264r beginnt mit Vers 24,449, also fehlen 60 Verse.
Edition
Monro/Allen 1920 (Hs. wurde für die Edition herangezogen, Sigle V20); Homeri opera. Tomus II: Iliados libros XIII-XXIV continens rec. David B. Monro/Thomas W. Allen, Oxford 3. Auflage 1920 (Hs. wurde für die Edition herangezogen, Sigle V20); Homeri Ilias rec. Helmut van Thiel, Hildesheim/Zürich/New York 1996, S. 1–492 (Hs. wurde nicht für die Edition herangezogen); Scholia D in Iliadem. Proecdosis aucta et correctior 2014 secundum codices manu scriptos ed. Helmut van Thiel, Köln 2014 (Elektronische Schriftenreihe der Universitäts- und Stadtbibliothek 7), S. 81–597 (Hs. wurde nicht für die Edition herangezogen); Scholia Graeca in Homeri Iliadem (scholia vetera), Vol. 1–5 rec. Hartmut Erbse, Berlin 1969–1977 (Hs. wurde nicht für die Edition herangezogen, aber erwähnt als Sigle V20 in Vol. 1, S. XXXIII).


Bearbeitet von
Dr. Anne-Elisabeth Beron, Universitätsbibliothek Heidelberg, 14.02.2021.
Katalogisierungsrichtlinien
Die Katalogisierungsrichtlinien finden Sie hier.
Gefördert durch
The Polonsky Foundation Greek Manuscripts Project: a Collaboration between the Universities of Cambridge and Heidelberg – Das Polonsky-Stiftungsprojekt zur Erschließung griechischer Handschriften: Ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Cambridge und Heidelberg.