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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. gr. 44

Ps.-Hesychius Hierosolymitanus, De titulis Psalmorum

Pergament · 3, 239, 2 Bll. · 22,7 × 17,5 cm · Monembasia / Konstantinopel · 898


Schlagwörter (GND)
Kirche / Theologie / Liturgik / Psalterium / Hesychius Hierosolymitanus.
Diktyon-Nr.
65777.
2ar Schenkungsexlibris
2av vacat
3ar Index Latinus
3av vacat
1) 1r–245v Ps.-Hesychius Hierosolymitanus, De titulis Psalmorum
246*r Codicis datationis interpretatio Latina

Kodikologische Beschreibung

Entstehungsort
Monembasia / Konstantinopel. Aufgrund der Schreibernotiz (siehe Angaben zu Schrift / Schreiber) wird in der Literatur bereits seit längerer Zeit die südwestliche Peloponnes bzw. Monembasia als Entstehungsort der Handschrift genannt (vgl. Nikopoulos, Γραπτή μνεία, siehe Literatur, S. 227–230). Auf dieser Grundlage galt sie als einer der ältesten Minuskelcodices, der zeitlich und räumlich genauer hätte zugeordnet werden können. Das Kolophon nennt jedoch nur den Schreiber und dessen Amt sowie das Datum der Fertigstellung, nicht allerdings den Herstellungsort selbst. Das Fehlen einer solchen Angabe ist jedoch für die Bewertung einer solchen Handschrift von zentraler Bedeutung, wie Ernst Gamillscheg, Probleme der Lokalisierung von Handschriften, in: Prato, I manoscritti greci, S. 689–690 ausgeführt hat. Um im vorliegenden Fall von Monembasia als Entstehungsort auszugehen, müsste man zumindest weitere zeitgleiche Handschriften kennen, die eindeutig der südöstlichen Peloponnes zugeordnet werden könnten. Diese existieren jedoch nicht. Denn der Tabellarios Leon, der ja auch nicht notwendigerweise aus Monembasia stammen muss (man denke in diesem Zusammenhang etwa an die bekannte Stifterinschrift des Christophoros katepano Longobardias an der Panhagia Chalkeon seiner Heimatstadt Thessaloniki), kann seinen Codex auch anderenorts geschrieben haben. Zudem bedurfte es eines geeigneten Prototypons für diesen überlieferungsgeschichtlich nicht überaus häufig belegten Text. Dazu kommen die Beobachtungen von Lidia Perria, Tipo Anastasio, siehe Literatur, S. 303–304, die für den Pal. gr. 44 einige Elemente wie etwa die zoomorphen Textinitialen oder die Gestaltung der Lagenzählung ausmacht, die man für sich genommen eher mit Süditalien in Verbindung brächte. Auch der als Teil des Ps.-Hesychiuskommentars mitüberlieferte Psalmentext ist eher ein Beispiel für den im Westen verwendeten griechischen Septuagintatext (dazu u.a. Rahlfs, Verzeichnis, siehe Literatur, S. 242). Die Linierung und die insgesamt eher schlichte Seitengestaltung wiederum erinnern an die Handschriften der sogenannten Collectio philosophica, die im Allgemeinen und wohl zurecht nach Konstantinopel verortet wird (siehe die entsprechenden Ausführungen zum UB Heidelberg, Cod. Pal. graec. 398). Dort würde man für das ausgehende 9. Jh. am ehesten diesen Ps.-Hesychios-Text mit den hier nur beschriebenen, aber nicht ausgeführten rubrizierten Psalmenüberschriften erwarten. Einer Lokalisierung dieser Handschrift nach Lakonien sollte man daher zumindest mit einer gewissen Skepsis begegnen, weil stilistische und sachliche Argumente – wie etwa die unter Buchschmuck genannte Verwendung der am spätantiken Vorbild angelehnten sog. Corona sapientiae – eher dagegensprechen.
Entstehungszeit
898 . f. 245v, datierte Subskription vom 28. August 898 s. zum Schreiber; Stevenson, Graeci noch irrtümlich a. 897.
Typus (Überlieferungsform)
Codex.
Beschreibstoff
Pergament (Vor- und Nachsatzblätter modernes Papier).
Umfang
3, 239, 2 Bll.
Format (Blattgröße)
22,7 × 17,5 cm.
Zusammensetzung (Lagenstruktur)
Die originalen Lagenverhältnisse sind heute leicht gestört. Daher ergibt sich die derzeitige Struktur (I-1)1a + 12a + 13a + IV8 + 19 + IV17 + 11 IV113 + (IV-1)120 + 8 IV185 + (IV-1)192 + 6 IV240 + (III+1)245 + (I+1)247*. Vorderspiegel ist Gegenbl. von 1a, Hinterspiegel Gegenbl. von 247*. Ein Bl. entfernt nach 120, zwei Bll. ergänzt nach 242. Zählfehler: 183 übersprungen, 184 doppelt. Die zweite und dritte Lage der Originalhandschrift waren spätestens in der ersten Hälfte des 14. Jhs. ausgefallen und wurden entsprechend ersetzt. Allerdings sind davon nur noch die zweite (f. 10–17) und das erste Blatt der restituierten dritten Lage (= f. 9) erhalten. Die leere Versoseite von f. 113 belegt, dass der ursprüngliche Codex an dieser Stelle geteilt war. Das letzte Blatt der Lage f. 114-<121> ging zu einem unbekannten Zeitpunkt verloren. Wohl aus diesem Grund wurde im Rahmen der vatikanischen Bindung nach f. 119 ein leeres Bifolium aus Pergament hinzugefügt, die entsprechenden Blätter sind daher auch nicht foliiert. Auch das erste Blatt der Lage f. 185–192 mit dem Reklamanten fehlte bereits vor dem Zeitpunkt der vatikanischen Foliierung. Bei der letzten Lage (= f. 241–245) dürfte es sich ursprünglich um einen Ternio gehandelt haben, dessen Abschlussblatt entweder eingespart wurde oder ggf. mit dem Einband verklebt war und auf diese Weise verlorenging. Nach f. 242 wurde zum Zweck der Stabilisierung dieser am Falz besonders stark beschädigten Lage ein leeres, wiederum unfoliiertes Bifolium ergänzt.
Foliierung
Vatikanische Foliierung (f. 1–17, 26–120, 122–182, 184, 184a, 185–245) im Kopfsteg rechts. Der ursprüngliche Bleistifteintrag, bei dem der ausgefallene Quaternio f. 17–25 noch nicht mitgezählt worden war, wurde ab f. 34 sekundär mit brauner bzw. schwarzer Tinte überschrieben und entsprechend hinzugerechnet. Die Bezeichnung der ungez. Bll. folgt dem Digitalisat (1a–3a, 246*–247*).
Lagenzählung
Originale Zählung mit griechischen Majuskelbuchstaben im Kopfsteg rechts auf jeder ersten Rectoseite einer jeden Lage, die ab f. 26r (= Δʹ [4]) noch weitgehend erhalten ist, letzte Ziffer (= ΛΑʹ [31]) auf f. 241r noch schwach erkennbar. Die hakenförmige Gestaltung der umrahmenden Elemente ist ansonsten aus dem süditalienischen Raum bekannt.
Zustand
Pergament von schlechterer Qualität, nur unzureichend geglättet, mit sichtbaren Beinlöchern und Hautverletzungen. Insbesondere an Anfang und Ende zeigt sich die Handschrift durch Feuchtigkeitsschäden stark in Mitleidenschaft gezogen und stockfleckig. Daher erweisen sich Titelzeile und Text auf f. 1r heute als kaum noch lesbar. Außerdem sind zahlreiche Blätter im Bereich des Falzes ausgebrochen, partiell auch mit Textausfall, und wurden zu unterschiedlichen Zeiten neu angesetzt. Nach Bl. 8 fielen zwei der ursprünglichen Lagen aus, die in der ersten Hälfte des 14. Jhs. wohl im Umfang von insgesamt drei Lagen ersetzt wurden (zum neuerlichen Blattverlust des Restituts s. unter Zusammensetzung [Lagenstruktur]). Rücken stark wurmstichig.

Schriftraum
17,5 × 12,5 cm (Ca.).
Spaltenanzahl
1 Spalte.
Zeilenanzahl
30 Zeilen (f. 9–17: 25 Zeilen).
Linierung
System 1, Leroy 1995, 21A1a (bislang nur wenige weitere Handschriften mit diesem Schema bekannt, gegenüber Leroy wäre hier jedoch unbedingt der Cod. Pal. graec. 398 zu ergänzen).
Schriftart
Vom Schreiber wurden, wie unter Buchgestaltung erwähnt, zwei unterschiedliche Schriftarten verwendet. Der Kommentar des Ps.-Hesychios wurde in einer einzeiligen Buchmajuskel mit Einflüssen der konstantinopolitanischen Auszeichungsschrift eingetragen, der Psalmentext hingegen in einer gerundeten Buchminuskel des 9. Jahrhunderts. Letztere zeigt mit Ausnahme des Lambdas und mitunter auch des Kappas noch einen reinen Minuskelkanon. Insbesondere Agati, Problemi und Perria, Tipo Anastasio (beide siehe Literatur) haben jedoch darauf hingewiesen, dass die verwendete Minuskel trotz der Verortung der Handschrift nach Lakonien charakteristische Elemente süditalienischer Schreibstile zeige. Einzelne Zwischentitel lassen zudem den Einfluss epigraphischer Auszeichnungsschriften erkennen.
Angaben zu Schrift / Schreibern
Leon Tabullarios von Monembasia (ὡς ἱδὺ [!] τοῖς πλέουσιν εὔδιος λιμήν | οὕτως καὶ τοῖς γράφουσιν ὁ ὕστσατος | στίχος. ‖ ἐγράφη οὖν ἡ παροῦσα δέλτος τοῦ | ἑρμηνεύτου ψαλτῆρος διὰ χειρὸς | λέωντος [!] ταβουλαρίου μονοβασίας [!] μη(νὶ) αὐγούστῳ κηʹ ἡμ(έρᾳ) βʹ ἰνδ(ικτιῶνος) τῆς |ἔτους ͵ςυεʹ [= a.d. 898].| ὁ ἀναγιγνώσκων εὔχου μοι διὰ τὸν κ(ύριο)ν | ὅπως λυτρωθῶ τοῦ πυρὸς τῆς γεαίννης [!], f. 245v). In VG, S. 261 irrtümlich als Leon Padiates aufgeführt; zum Schreiber s. auch RKG III, Nr. 384. Das Amt des Tabullarios kann für den Entstehungszeitpunkt der Handschrift noch nicht eindeutig der Kirche zugewiesen werden. Dies wäre nämlich erst ab dem ausgehenden 11. Jahrhundert möglich (dazu Βασιλική Α. Λεονταριτου, Εκκλησιαστικά αξιώματα και υπηρεσίες στην πρώιμη και μεση Βυζαντινή περίοδο, Athen 1996, S. 607–608). Die Textart deutet jedoch darauf hin, dass es sich bei diesem Leon tatsächlich um einen tabullarios (= Schreiber, später insbes. der Urkundenschreiber) der Kirche von Monembasia und nicht um einen Funktionsträger der staatlichen Verwaltung handelte. Er dürfte aber bereits mit der Ausfertigung von Urkunden vertraut gewesen sein, was die zahlreichen auslaufenden Linien am Ende des Schriftblocks und ggf. auf den Außenstegen erkennen lassen.
Buchgestaltung
Da es sich nicht um ein von vornherein als Lektionar angelegtes Psalterium handelt, wurde der Text nur einspaltig geschrieben. Entgegen dem Eintrag im Ausstellungskatalog von Mittler (Hrsg.), Bibliotheca Palatina (siehe Literatur), S. 81, kommt daher auch dem Septuagintatext nicht unbedingt eine Vorrangstellung gegenüber dem Kommentar zu, auch wenn letzterer wohl aus diesem Grund in einer leicht abgewandelten Form der konstantinopolitanischen Auszeichnungsmajuskel eingetragen und gegenüber dem Bibeltext etwas eingerückt wurde. Die Blätter waren zu diesem Zweck auch entsprechend liniert worden. Insgesamt entspricht die formale Gestaltung der Blätter in auffälliger Weise aber einzelnen Bänden der zeitgleichen Collectio philosophica (s. etwa den Cod. Pal. graec. 398). Der Kommentar beginnt jeweils mit einer Initialmajuskel in der Höhe von zwei Zeilen, der Bibeltext mit einer konturierten Initialmajuskel in gleicher Höhe. Um den Psalmentext darüber hinaus graphisch abzusetzen, wurde dafür eine zeittypische Minuskelschrift verwendet. Die einzelnen Psalmen werden nur durch eine Leerzeile voneinander abgesetzt, in der auch die griechische Zählung entsprechend links notiert wurde. Obwohl in diesem Text den einzelnen Psalmentiteln eine besondere Rolle zukommt, wurde nur über Psalm 100 ein Teil der im sog. Argumentum angeführten Einzelüberschrift angegeben (f. 152r ΨΑΛΜΟΣ ΤΟΥ ΔΑ[ΟΥΙ]Δ). Auf den Seitenstegen werden außerdem noch die als διάψαλμα bezeichneten auslautenden Unterabschnitte bezeichnet (s. etwa f. 40v, 128r, 133r, 134v u.a.m.), seltener auch vom Schreiber zunächst übersehener Text (s. f. 101r oder von wohl nur etwas jüngeren Händen u.a. auf f. 180r u. f. 191v) ergänzt. Einige der für die Psalmen angenommenen Dichter wurden, mit Ausnahme von Mose, David und Salomo ebenfalls auf den Außenstegen notiert (f. 178rv u.a.m.). Außerdem finden sich in traditioneller Art und Weise die Verse von Psalm 144 vom Schreiber auf dem Außensteg mit griechisch transkribierten hebräischen Buchstaben gezählt (Aleph bis Taf). Vom fortlaufenden Text besonders abgesetzt wurde das Kolophon (f. 245v), das der Schreiber in Majuskelschrift in einer Höhe von etwa drei Textzeilen eintrug.
Buchschmuck
Die Handschrift zeigt nur wenig Buchschmuck. Am Beginn des Textes befindet sich ein das Textfeld umrahmender breiter Zierbalken mit floralen Ranken oberhalb und einem Flechtband unterhalb des Titels, alles mit der Texttinte ausgeführt. Möglicherweise handelt es sich dabei um den einzigen Beitrag eines Rubrikators zu dieser Handschrift, die ursprünglich zweiteilig angelegt war (Bandgrenze nach f. 113). Der nach dem Textende verbliebene Platz auf f. 113r wurde vom Schreiber unter Verwendung der Texttinte mit einer Corona sapientiae (als Illustration u.a. zu. JesSir 1, 18) ausgefüllt, die der oströmisch-spätantiken Kaiserinnenkrone der justinianischen Zeit nachgestaltet ist. Vom Schreiber stammen ferner die beiden schlichten Zierlinien, die das Kolophon vom Text abgrenzen. Außerdem gehen auf ihn wenige zoomorphe Textinitialen (u.a. Fisch u. Vogel für die Buchstaben Omikron bzw. Epsilon, s. f. 122r u. 131v) und Tierzeichnungen an auslaufenden Buchstaben (Taube auf f. 31r u. 105v, Seepferd f. 36r) zurück. Weiterhin findet sich das Dreiblattmotiv an länger auslaufenden Linien. Als ausschmückendes Element könnte man allenfalls noch den charakteristischen Wechsel zwischen Majuskel- und Minuskelschrift auffassen. Die insgesamt eher schlichte Ausgestaltung muss aber nicht zwangsläufig auf einen ursprünglich monastischen Hintergrund der Handschrift hinweisen (vgl. Schreiner, Klosterkultur, siehe Literatur).

Nachträge und Benutzungsspuren
Signaturenmarke der BAV auf dem Innenspiegel. Wiederholung der Signatur als Hinweis für die vatikanische Buchbinderei auf f. 1av. Schenkungsexlibris auf f. 2ar. Capsa-Nr. C. 116 auf f. 3ar, darunter Allacci-Signatur 338. Darunter die noch immer gültige Fuggersignatur 44 mit seorsum-Vermerk als Hinweis auf den Einzelerwerb. Ebenfalls auf f. 3ar lateinische Inhaltsangabe Psalterium (aus der Fuggerbibliothek), die von Leo Allatius ergänzt wurde um cum interpretatione S. Athanasii Alexandrini. cod. exarat. anno chr. 897. Bibliotheksstempel der BAV auf f. 1r und 245v. Nachtrag einer Psalmenüberschrift mit roter Tinte von einer Hand der 1. Hälfte d. 14. Jahrhunderts auf f. 2v: Auf dem Seitensteg ψαλμὸς τοῦ δα(ουὶ)δ, dann im Textfeld ὅποτε ἀπεδίδασκεν προσώπου ἀβεσαλὼμ τοῦ υἱοῦ αὐτοῦ. Wenige philologische Scholien (f. 26v), teils auch übersehener Text von der Hand des Schreibers nachgetragen (f. 42v, 52v, 90v, 95v mit angeklebtem Zettel, 101r). Teils beschnittene Invokationen des 14. Jahrhunderts im Fußsteg von f. 5r. Weitere Invokationen des 12.-14. Jahrhunderts auf f. 40r (darunter schlecht gelungene Zeichnung eines Pferdes und Maultieres als Verweis auf Ps. 31,9), 42r, 43r, 48r, 57r (in Geheimschrift), f. 105v aus dem 14. Jh. (Mönche Iohannes u. Georgios), f. 115r, 138r, 145v, 152v, 154r, 172r, 192r/v, 198v, 236v, 242r. Weiterhin auf dem ersetzten f. 17r im Fußsteg rechts Invokation eines Mönchs ὁ καλόγερος μιχαήλ. Ergänzung der sog. Lesekathismata von einer Hand des 14. Jahrhunderts, als der Codex wohl primär noch als Psalterium genutzt wurde (B f. 8v; Δ f. 30v; E f. 41r; Z f. 65v; H f. 78v; Θ f. 89v; I f. 100r [mit roter Tinte]; IA f. 114r; IB f. 130r; ΙΓ f. 141v; ΙΕ f. 164v; IS f. 177r; IZ f. 187r; IH f. 201v; f. 217r; K f. 233r). Außerdem finden sich ab f. 4v liturgische Anweisungen für die entsprechenden Stundengebete ebenfalls von einer Hand des 14. Jahrhunderts mit entsprechendem Verweis nachgetragen: ἀρχὴ τῆς αʹ (= πρώτης) ὥρης, ζήτ(ει) πθʹ (f. 4v; einziger Eintrag in größerer Schrift mit internem Verweis); μεσώριον τῆς γʹ ὥρης; μεσώριον τῆς αʹ ὥρης (f. 64v); <με>σώριον τῆς ςʹ ὥρης (f. 78v); <με>σώριον τῆς γʹ ὥρης (f. 85v); μεσώρ(ιον) τῆς ςʹ ὥ(ρης) (f. 100r); <μεσώριον τῆ>ς aʹ ὥρης (f. 141v); liturgischer Eintrag ἀρχὴ τῆς ὥρης θʹ (Beginn des Gebets zur neunten Stunde) auf f. 127v. Im Fußsteg des restituierten f. 9r Notiz in Kanzleischrift des 16. Jahrhunderts Stili diversi sex (möglicherweise von Friedrich Sylburg), ähnlich f. 132 (πς pοstpositus huius πζ). Weiter auf dem Seitensteg von f. 9r und 26r Doche-Vermerke zur korrekten Einfügung des Restituts. Späterer Textnachtrag auf f. 59v, da die ursprüngliche Tinte verblichen ist. Auf f. 65r vom Schreiber übersehener Ps. 45,6a mit schwarzer Tinte von einer Hand des 12. Jahrhunderts nachgetragen, ähnlich auch f. 76v, 98v, 107v, 108r, 113r, 114v, 115r, 122v. Möglicherweise Besitzernotiz des 12. Jahrhunderts, die auf einen nicht mehr eindeutig identifizierbaren Alexios Komnenos bzw. die Herrscherfamilie der Zeit verweist. Damit dürfte jedoch keiner der gleichnamigen Kaiser gemeint sein (der Text im Folgenden diplomatisch wiedergegeben): + ἄρ᾿ καὶ στίχης διδαχῆς καὶ παραινέσης λόγον ἐξ ἀλεξήου κωμνηνοῦ τοῦ μακαρίου ἐκείνου πεδί μου θεοπονότητ<ον> + | δι᾿ ἐμοῦ ἠγαπιμένω ὀστοῦν, ἐκ τῶν ὀστέων μου καὶ σὰρξ ἐκ τοῦ σαρκὼς μου πάσα τὰ ἔλεγά σε λυφ<…> (teilweise wiederholt auf f. 65v). Hellbraune Federzeichnung einer Taube auf f. 24r möglicherweise als Hinweis auf das im Text beschriebene göttliche Wirken, ähnlich auf f. 105v. Schwarzer Zierbalken auf f. 145r nachgetragen. Theologische Gnome des 15. Jahrhunderts auf f. 173 r (+ ἐκ τῶν ἀμιδρῶν γραματῶν [!] … τὸν νόμον κρατοῦν). Weitere Zeichnung mit schwarzer Tinte zweier schematischer Rittergestalten auf f. 240v mit der Beischrift οἱ ταξηάρχη (= ταξιάρχοι/Erzengel). Die noch vollständig sichtbare Figur wird außerdem als ἅγιος ξηνάρχης (leg. ξεν-) bezeichnet, was wohl auf das in Ps. 146,2–5 geschilderte göttliche, durch die Erzengel ausgeführte Wirken Gottes zu beziehen ist. Auf den Rändern Eintrag der liturgisch-christologischen Formel ὦ τῶν σοφῶν σου κριμάτων, χ(ρίστ)ε (wiederholt von einer Hand des 12./13. Jahrhunderts im Fußsteg von f. 240v). Auf f. 88v Eintrag möglicherweise von Friedrich Sylburg ξβ huius posterius mit Bezug auf die Psalmenzählung. Zwei Rätselverse von einer Hand des 16. Jahrhunderts auf dem ursprünglich freien f. 113v (+ ζῶον μερικὸν πέλω τῶν ἀβρωσίων … εὕρισμα τῶν ἐδωδίμων und + ζῶον χαμερπὲς ἡμῖν … εὔχρηστον ἄνθρώπου μέλος [dieses Rätsel von jüngerer Hand mit schwarzer Tinte nachgezogen]). Daneben vom selben Schreiber ein mit Fleuronné gestaltetes initiales Tau. Es folgen einige Buchstabenrätsel von ungeübter Hand. Zählung für Ps. 80 von jüngerer Hand in einem Blütenmotiv wiederholt. Auf dem Nachsatzblatt 246*r lateinische Übersetzung des voranstehenden griechischen Kolophons, hier entsprechend bezeichnet als Adnotatio Amanuensis fol(ii) ult(imi) in einer späten Form der Kanzleischrift des 16. Jahrhunderts: Ut dulciis navigentibus tranquillus portus, ita est scribentibus ultimus versus. ‖ Scriptus es liber iste … hoc est, anno christi 897, wohl von der Hand des Leo Allatius (wie f. 3r). Ansonsten zahlreiche Federproben.

Einband
Brauner Ledereinband der BAV aus der Zeit von Kardinalbibliothekar Angelo Mai und Papst Pius IX. Rücken mit feinerem braunem Leder überzogen, darauf die goldenen Wappenstempel von Papst Pius IX. (oben) und Kardinalbibliothekar Angelo Mai (unten), der die Bindung veranlasst hatte, vgl. Schunke, Einbände, II, S. 909.
Provenienz
Konstantinopel (?) / Augsburg / Heidelberg.
Geschichte der Handschrift
Das Kolophon am Ende der Handschrift besagt, dass sie von einem Tabullarios wohl der Kirche der Lakonia geschrieben und am 28. August 898, also kurz vor dem Ende des byzantinischen Kirchenjahres, fertiggestellt wurde. Woher dieser Leon stammte und ob auch der Kopiervorgang als solcher nach Lakonien zu verorten ist, entzieht sich ebenso unserer Kenntnis wie die Frage, wo der Codex aufbewahrt wurde, bevor er in Ulrich Fuggers Besitz überging. Überliefert wird darin eine ziemlich stereotype Abhandlung über die Titel der Psalmen, die im griechischen Septuaginta-Text, nicht aber im masoretischen Bibeltext belegt sind. Dazu kommen eine Reihe von teils mehr, teils weniger ausführlichen philologischen und theologischen Kommentaren des Psalmentexts, über deren Verfasser sich erstmals Michael Faulhaber, Eine wertvolle Oxforder Handschrift. Aus der Mappe einer Studienreise, in: Theolog. Quartalschr. 83 (1901), S. 224 äußerte (siehe auch die Angaben zum Text). Die unter den Nachträgen und Benutzungsspuren gelistete Notiz des 12./13. Jahrhunderts bringt die Handschrift mit einem nicht näher eingrenzbaren Alexios Komnenos, also einem Angehörigen der kaiserlichen Familie, in Verbindung. Mittelbar spräche dies dafür, den Codex wenigstens für diesen Zeitraum nach Konstantinopel zu verorten. Dass der Pal. gr. 44 überhaupt erhalten blieb, dürfte u.a. der Tatsache geschuldet sein, dass der Septuaginta-Text vollständig mitüberliefert wurde und die Handschrift in Ermangelung dringend benötigter liturgischer Codices auch als Psalterium verwendet werden konnte. Zu diesem Zweck wurden spätestens im 14. Jahrhundert von einer unbekannten Hand die zwanzig sogenannten Kathismata zur liturgischen Verlesung im Rahmen der Liturgiefeier bzw. der Tagzeitengebete auf den Außenstegen nachgetragen (diese siehe Nachträge und Benutzungsspuren). Ebenfalls für Konstantinopel sprächen unter Umständen die Randnoten aus dem 14. Jahrhundert in einer abgewandelten Form des sog. Hodegon-Stils (bes. deutlich auf f. 4v) am Beginn der Leseeinheiten bestimmter Tagzeitengebete. Beides deutet darauf hin, dass sich die Handschrift wohl etwa ab dieser Zeit in klösterlichem Besitz befand.
Da der Codex als Einzelerwerbung in die Bibliothek Ulrich Fuggers gelangte (seorsum-Vermerk auf f. 3ar), lässt sich über mögliche Zwischenbesitzer kaum Gewisses sagen. Möglicherweise gehört die venezianische Familie Barbaro zu Lebzeiten von Daniele Barbaro (1514–1570), dem Patriarchen von Aquileia, in diese Reihe, für den der aus Kreta stammende Protopapas Iohannes Nathanael ein Inventar anfertigte (enthalten im Cod. Vat. lat. 7246). Die Graeca daraus hat Paul Canart ediert (s. Reliures et codicologie. Les manuscrits grecs de la famille Barbaro, in: Calames et cahiers. Mélanges de codicologie et de paléographie offerts à Léon Gilissen, par Jacques Lemaire et Émile Van Balberghe, Brüssel 1985, S. 13–25). Dieser seltene Text findet sich dort auf f. 123r (= Canart, S. 22, Nr. 25 [dort unter Vorbehalt mit dem Vat. gr. 1662 aus dem 16. Jh. verbunden]). Iohannes Nathanael war bekanntlich einer der wichtigsten Vermittler für die mit dem Handschriftenerwerb beauftragten fuggerschen Agenten. Die eher niedrige Ordnungsnummer lässt dabei am ehesten an einen Kauf um die 1550er Jahre denken, nähere Angaben fehlen jedoch. Erst im Inventar der Fuggerbibliothek aus der Zeit um 1555 in BAV, Pal. lat. 1951, f. 192r findet sich diese Handschrift mit der Bezeichnung Psalmi Dauid, litera maiuscula, 44 perg., seor(sum) (mit Paralleleintrag in BAV, Pal. lat. 1921 aus dem Jahr 1571) wieder. Eine mögliche Einzelerwerbung von Daniele Barbaro, als Legatar des Ermolao Barburo, käme also durchaus in Betracht. Im Zuge der Vertreibung Ulrich Fuggers aus Augsburg gelangte die Hs. als Teil seiner Bibliothek 1567 nach Heidelberg, dort erfolgte bereits ab 1571 Aufstellung in der Heiliggeistkirche. Nach dessen Tod im Februar 1584 vertraglich vereinbarter und rechtsgültiger Übergang des Codex in kurpfälzischen Besitz, damit Bestandteil der Bibliotheca Palatina. 1622/23 gelangte er nach der Zerstörung Heidelbergs als Geschenk des bayerischen Herzogs Maximilian an Papst Gregor IX. über München nach Rom, seither Aufbewahrung in der BAV.

Faksimile
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bav_pal_gr_44
Literatur
Stevenson, Graeci, S. 23; Mariluisa Agati, Problemi di tratteggio e ductus nella minuscola libraria più antica, in: Paleografia e codicologia greca. Atti del II. Colloquio internatzionale… , a cura die Dieter Harlfinger e Giancarlo Prato, Alessandria 1991, S. 48 Anm. 4, S. 51–52, 54–55, 59, 63; Τοῦ ἐν ἁγίοις πατρὸς ἡμῶν Ἀθανασίου ἀρχιεπισκόπου Ἀλεξανδρείας ἑρμηνεία τῶν Ψαλμῶν ἢ Περὶ ἐπιγραφείας Ψαλμῶν. Sancti patris nostri Athanasii archiepiscopi Alexandriae interpretatio Psalmorum sive De titulis Psalmorum [ed. Niccolò Maria Antonelli], Rom 1746, S. 393–469; Daniele Bianconi, I Codices Graeci Antiquiores tra scavo e biblioteca. Tradizioni di studio e modelli di descrizione, in: Paolo Degni/Paolo Eleuteri/M. Maniaci (ed.), Greek Manuscript Cataloguing. Past, Present, Future, Turnhout 2018, S. 103 Anm 11 (Vorstellung eines parallelen Beschreibungsprojekts); Bibliotheca Palatina. Katalog zur Ausstellung vom 8. Juli bis zum 2. November 1986 in der Heiliggeistkirche Heidelberg. Textband. Hrsg. v. Elmar Mittler , Heidelberg 1986, S. 81–82 (Katalogisat v. Herwig Görgemanns; Hs. irrtümlich datiert auf 897); Leslie Brubaker, Greek Manuscript Decoration in the Ninth and Tenth Centuries. Rethinking Centre and Periphery, in: Prato, I manoscritti greci, S. 517, 519, 521–523, 527, 532–533; Barbara Crostini, Editing a Greek Catena to the Psalter from a Single Illuminated Manuscript: Vaticanus graecus 752, in: The Arts of Editing Medieval Greek and Latin. A Casebook, Rom 2016, S. 64; Robert Devreesse, Introduction à l’étude des manuscrits grecs, Paris 1954, S. 30, 32, 57, 288; Robert Devreesse, Les anciens commentaires grecs des Psaumes, Città del Vaticano 1970, S. 243–245; Elina N. Dobrynina, Colophons and Running Titles. On New Terminology in Describing Greek Manuscripts of the Ninth-Tenth Centuries, Turnhout 2018, S. 244 Anm. 28 (wiederholt im Grunde nur die entsprechenden Ausführungen von Brubaker, Greek Manuscript Decoration u. Perria, Tipo Anastasio); Ernst Gamillscheg, Probleme der Lokalisierung von Handschriftengruppen, in: Prato, I manoscritti greci, S. 517; Kirsopp u. Silva Lake, Dated Greek Minuscule Manuscripts to the year 1200. VII: Manuscripts in Rome, pt. 1, Boston, Ma., 1937, S. 259 (datiert 897); Sandro Leanza, Uno scoliaste del V secolo. Esichio di Gerusalemme, in: Annali del storia di esegesi 8 (1991), S. 524; Lehmann, Fuggerbibliotheken, II, S. 100; Giovanni Mercati, Note di letteratura biblica e cristiana antica, S. 147 mit Anm. 2, S. 148, 149–150, 167 Anm. a, 175; Pangiotes G. Nikopoulos, Η αρχαιοτέρα άμεσος γραπτή μνεία της Μονεμβασίας (898 μ. Χ.), in: Λακωνικαί Σπουδαί 5 (1980), S. 227–230, 242–247; Georgi R. Papulov, The codicology of ninth-century Greek manuscripts, in: Semitica et Classica 8 (2015), S. 170; Perria, Graphis, S. 121; Lidia Perria, La minuscola ‘tipo Anastasio’, in: Scritture, libri e testi nelle aree provinciali di Bisanzio. Atti del seminario …, a cura di Guglielmo Cavallo/Giuseppe De Gregorio/Marilena Maniaci, Erice 1991, S. 303; PmbZ, Nr. 24346; Giancarlo Prato, Manoscritti greci in Grecia, in: Scritture, libri e testi nelle aree provinciali di Bisanzio. Atti del seminario …, a cura di Guglielmo Cavallo/Giuseppe De Gregorio/Marilena Maniaci, Erice 1991, S. 6 mit Anm. 10, 18, Tafeln I u. XIX; Verzeichnis der griechischen Handschriften des Alten Testaments, für das Septuaginta-Unternehmen aufgestellt v. Alfred Rahlfs (= Mitteilungen de Septuaginta-Unternehmens, Bh. 2), Berlin 1914, S. 242; RGK III, Nr. 384; Peter Schreiner, Klosterkultur und Handschriften im mittelalterlichen Griechenland, in: Ders., Byzantinische Kultur, II: Das Wissen, Hrsg. v. Niels Gaul/Silvia Ronchey, Rom 2009, S. 50; VG, S. 262 mit Anm 1.
Verzeichnis der im Katalogisierungsprojekt abgekürzt zitierten Literatur

Inhalt

1) 1r–245v Digitalisat

Verfasser
Ps.-Hesychius Hierosolymitanus (GND-Nr.: 118704265).
Titel
De titulis Psalmorum.
Angaben zum Text
CPG 6552. Aufgrund seiner Titelrekonstruktion von Antonelli, dem ersten und bislang einzigen Hrsg. des Textes, fälschlich Athanasius v. Alexandria zugeschrieben, siehe jedoch bereits Mercati, Note (siehe Literatur) S. 147, der mit Rekurs auf Faulhaber, Oxforder Handschrift, den Jerusalemer Mönch Hesychios als an dieser Stelle gleichfalls mögliche Lesung anführt. Letztere wurde jedoch u.a. im Clavis Patrorum Graecorum unkritisch als definite Verfasserangabe übernommen. - Der Text wurde in der Tradition oft Eusebius von Caesaraea zugeordnet. Die Frage der Autorschaft dieses Textes kann aufgrund seiner nach wie vor ungeklärten Überlieferungslage nicht wirklich beantwortet werden. So fehlt etwa in einer der wichtigsten Parallelhandschriften, dem Cod. Mon. gr. 556 aus dem 10. Jh., das erste Blatt mit einer etwaigen Verfasserangabe. Die Verbindung mit Hesychius v. Jerusalem geht in diesem Zusammenhang zurück auf Michael Faulhaber, Eine wertvolle Oxforder Handschrift. Aus der Mappe einer Studienreise, in: Theol. Quartalschr. 83 (1901), S. 224 sowie Ders., Hesychii Hierosolymitani interpretatio Isaiae prohetae, Freiburg im Br. 1906, S. 150–152. Hatte dieser doch im Cod. Bodl. Misc. gr. D.4.1, f. 16r–24r entsprechende Scholien gefunden, die τοῦ ἡσυχίου als Verfasser angeben. Bekannt sind jedoch drei unterschiedlich umfangreiche und sprachlich teils stärker voneinander abweichende Versionen eines Psalmenkommentars, die nunmehr alle unkritisch dem Mönch und Exegeten Hesychios v. Jerusalem zugeordnet werden.
F. 1r–v Ps. I; f. 1v–2v Ps. II; f. 2v–3v Ps. III; f. 3v–4r Ps. IV; f. 4r–5v Ps. V; f. 5v–6r Ps. VI; f. 6r–7v Ps. VII; f. 7v–8v Ps. VIII; f. 8v, 10r–16v Ps. IX 1–6.6–39 (Textrestitution); f. 16v–17r, 9r Ps. X (Blattvertauschung); f. 9r–v Ps. XI 1–5 (Text- u. Blattausfall nach f. 9); f. 26r Ps. XX 11–14; f. 26r–29r Ps. XXI; f. 29r–v Ps. XXII; f. 29v–30v Ps. XXIII; f. 30v–32r Ps. XXIV; f. 32r–33r Ps. XXV; f. 33r–34v Ps. XXVI; f. 34v–35v Ps. XXVII; f. 35v–36v Ps. XXVIII; f. 36v–37v Ps. XXIX; f. 37v–40r Ps. XXX; f. 40r–41r Ps. XXXI; f. 41r–42v Ps. XXXII; f. 43r–44v Ps. XXXIII; f. 44v–47r Ps. XXXIV; f. 47r–48r Ps. XXXV; f. 48v–52r Ps. XXXVI; f. 52r–53v Ps. XXXVII; f. 53v–55r Ps. XXXVIII; f. 55r–57r Ps. XXXIX; f. 57r–58r Ps. XL; f. 58r–59v Ps. XLI; f. 59v–60v Ps. XLII; f. 60v–62v Ps. XLIII; f. 62v–64v Ps. XLIV; f. 64v–65v Ps. XLV; f. 65v–66v Ps. XLVI; f. 66v–67v Ps. XLVII; f. 67v–69v Ps. XLVIII; f. 69v–71v Ps. XLIX; f. 71v–73v Ps. L; f. 73v–74v Ps. LI; f. 74v–75v Ps. LII; f. 75v–76r Ps. LIII; f. 76r–78v Ps. LIV; f. 78v–79v Ps. LV; f. 79v–81r Ps. LVI; f. 81r–82r Ps. LVII; f. 82r–83v Ps. LVIII; f. 84r–85v Ps. LIX; f. 85v–86r Ps. LX; f. 86r–87v Ps. LXI; f. 87v–88v Ps. LXII; f. 88v–89v Ps. LXIII; f. 89v–91r Ps. LXIV; f. 91r–92v Ps. LXV; f. 92v–93r Ps. LXVI; f. 93r–96v Ps. LXVII; f. 96v–100r Ps. LXVIII; f. 100r–v Ps. LXIX; f. 100v–102v Ps. LXX; f. 102v–104v Ps. LXXI; f. 104v–107r Ps. LXXII; f. 107r–109r Ps. LXXIII; f. 109r–110r Ps. LXXIV; f. 110r–111r Ps. LXXV; f. 111r–113r Ps. LXXVI; f. 113v vacat; f. 114r–120r Ps. LXXVII; f. 120r–v Ps. LXXVIII 1–6; f. 120v–123v Ps. LXXIX (argumentum perditum); f. 123r–125r Ps. LXXX; f. 125r–126r Ps. LXXXI; f. 126r–127r Ps. LXXXII; f. 127v–129r Ps. LXXXIII; f. 129r–130r Ps. LXXXIV; f. 130r–131v Ps. LXXXV; f. 131v–132r Ps. LXXXVI; f. 132r–134r Ps. LXXXVII; f. 134r–138r Ps. LXXXVIII; f. 138r–140r Ps. LXXXIX; f. 140r–141r Ps. XC; f. 141r–142v Ps. XCI; f. 142r–143v Ps. XCII; f. 143v–145v Ps. XCIII; f. 145v–146v Ps. XCIV; f. 146v–148r Ps. XCV; f. 148r–149v Ps. XCVI; f. 149v–150v Ps. XCVII; f. 150v–151v Ps. XCVIII; f. 151v–152r Ps. XCIX; f. 152r–153r Ps. C; f. 153r–155v Ps. CI; f. 155v–157r Ps. CII; f. 157r–161r Ps. CIII; f. 161r–164v Ps. CIV; f. 164v–169r Ps. CV; f. 169r–172v Ps. CVI; f. 172v–174r Ps. CVII; f. 174r–177r Ps. CVIII; Ps. 177r–178r Ps. CIX; f. 178r–179r Ps. CX; f. 179r–180r Ps. CXI; f. 180r–v Ps. CXII; f. 181r–182v Ps. CXIII; f. 182v–184v Ps. CXIV1; f. 184v–184av Ps. CXV; f. 184av Ps. CXVI; f. 184av–187r Ps. CXVII; f. 187r–201r Ps. CXVIII; f. 201r–202r Ps. CXIX; f. 202r–203r Ps. CXX; f. 203r–204r Ps. CXXI; f. 204r–v Ps. CXXII; f. 204v–205v Ps. CXXIII; f. 205v–206r Ps. CXXIV; f. 206r–207v Ps. CXXV; f. 207v–208v Ps. CXXVI; f. 208v–209v Ps. CXXVII; f. 209v–210v Ps. CXXVIII; f. 210v–211v Ps. CXXIX; f. 211v–212r Ps. CXXX; f. 212r–214r Ps. CXXXI; f. 214r–215v Ps. CXXXII; f. 215v–217r Ps. CXXXIII; f. 217r–219r Ps. CXXXIV; f. 219r–221r Ps. CXXXV; f. 221r–222v Ps. CXXXVI; f. 222v–223v Ps. CXXXVII; f. 223v–226r Ps. CXXXVIII; f. 226r–228r Ps. CXXXIX; f. 228r–229r Ps. CXL; f. 229r–230v Ps. CXLI; f. 230r–232v Ps. CXLII; f. 232v–235r Ps. CXLIII; f. 235r–238r Ps. CXLIV; f. 238r–239v Ps. CXLV; f. 239v–241v Ps. CXLVI; f. 241v–242v Ps. CXLVII; f. 242v–243v Ps. CXLVIII 1–5; f. 244r–v Ps. CXLIX 3–9; f. 244v–245v Ps. CL (Ps. CLI fehlt).
Titel (Vorlage)
1r ἑρημνεία ψαλμῶν <…> τοῦ <…> (der weitere Text war bereits im Jahr 1746 nicht mehr lesbar).
Incipit
1r Μακάριος ἀνὴρ ὃς οὐκ … (Bibeltext); ὃς μακάριοι πάντες οἱ ποιοῦντες … (Kommentar).
Explicit
245v … πνοὴ αἰνέσατο τὸν κ(ύριο)ν (Bibeltext); … τῷ σώματι ὑμῶν (Kommentar).
Edition
Edition des Kommentars mit Psalmentext s. Τοῦ ἐν ἁγίοις πατρὸς ἡμῶν Ἀθανασίου ἀρχιεπισκόπου Ἀλεξανδρείας ἑρμηνεία τῶν Ψαλμῶν ἢ Περὶ ἐπιγραφείας Ψαλμῶν. Sancti patris nostri Athanasii archiepiscopi Alexandriae interpretatio Psalmorum sive De titulis Psalmorum [ed. Niccolò Maria Antonelli], Rom 1746, S. 1–21, 4418 -391 sowie S. 393–469 (variae lectiones aus dieser Hs.); Antonellis Text ohne die Appendix wurde nachgedruckt in Migne PG, vol. XXVII, Sp. 649B10- 685A12, 720B15-1344A5 (jedoch ohne die o.g. variae lectiones); Den Psalmentext s. in Septuaginta Societatis Scientiarum Gottigensis auctoritate ed. A[lfred] Rahlfs. X: Psalmi cum Odis, Göttingen 1931, S. 81–93, 108–340 (diese Hs. trägt die Sigle 44, wurde für die Edition aber nicht herangezogen).


Bearbeitet von
Dr. Lars Hoffmann, Dr. Janina Sieber, Universitätsbibliothek Heidelberg, 02.12.2020.
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The Polonsky Foundation Greek Manuscripts Project: a Collaboration between the Universities of Cambridge and Heidelberg – Das Polonsky-Stiftungsprojekt zur Erschließung griechischer Handschriften: Ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Cambridge und Heidelberg.