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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. gr. 54

Zusammengesetzte Handschrift zu Galens Schriften (vorläufige Beschreibung)

Papier · 3, 346, 2 Bll. · 31,5 × 22,1 cm · Italien · I. 1483–1500 / II. 1500–1508 / III. Anfang des 16. Jhs.


Schlagwörter (GND)
Galenus / Antike / Medizin.
Diktyon-Nr.
65787.
1av–2av vacant
Ir Fuggersignatur, Inhaltsvermerk
Iv vacat
Faszikel I
1) 1r–23v Galenus, Ad Glauconem de medendi methodo libri ii
2) 24r–102r Galenus, De locis affectis libri vi
102v vacat
Faszikel II
3) 103r–305r Galenus, De compositione medicamentorum secundum
305v–307v vacant
Faszikel III
4) 308r–341r Galenus, De differentiis febrium libri II
341v–346*v vacant

Kodikologische Beschreibung

Typus (Überlieferungsform)
Codex.
Beschreibstoff
Westliches Papier.
Umfang
3, 346, 2 Bll.
Format (Blattgröße)
31,5 × 22,1 cm.
Zusammensetzung (Lagenstruktur)
Hs. aus 3 Faszikeln zusammengesetzt (I. Bl. 1–102; II. Bl. 103–307, III. Bl. 308–344). (I-1)1a + 12a + 1I + … + 1345* + (I-1)346*. Vorderspiegel ist Gegenbl. von 1a, Hinterspiegel Gegenbl. von 346*. Auf die Spiegel sowie die zugehörigen Vorsatzbll. wurde jeweils ein Doppelbl. aus Marmorpapier geklebt, so dass das Marmorpapier die Rectoseite von Bl. 1a bzw. die Versoseite von Bl. 346* bildet. Die Bll. 111 und 112 sind doppelt vorhanden (111, 112, 111*, 112*). Nach Bl. 157 kommt ein ungez. Bl. In der Zählung wurde Bl. 322 ausgelassen.
Foliierung
Vatikanische Foliierung in der oberen Außenecke in dunkler Tinte (f. 1–344). Die Bezeichnung der ungez. Bll. folgt dem Digitalisat (1a–2a, 345*–346*).
Zustand
Der Einband ist auf beiden Seiten leicht berieben; aus dem Buchblock ragen zwei Lagen etwas heraus. Trotz der Bll. 1–4, die vergilbter und fleckiger als der übrige Teil der Hs. sind, befindet sich der Codex in einem guten bis sehr guten Zustand. Es gibt keinen Textverlust durch Beschädigungen oder Verschmutzungen.
Wasserzeichen
Wasserzeichen auf f. 1a und 2a (Lilie).

Buchgestaltung
Die einzelnen Faszikel der Hs. sind in Hinblick auf die Textfläche einheitlich gestaltet. Die einzelnen Schriften der Hs. werden durch τέλος-Angaben und zierende Elemente am Ende und Buchschmuck am Beginn der Schriften voneinander getrennt.

Nachträge und Benutzungsspuren
Auf f. 2ar ist die unvollständige Signatur Pal notiert. Auf f. Ir ist im Kopfsteg, nahe dem Bundsteg die Signatur 54 und versetzt darunter die Capsa-Nr. C. 174 sowie mittig auf der Seite der Erwerbungsvermerk 54. Hen(ricus) und der Titel Galeni varia opera vermerkt. Der runde Besitzstempel der BAV wurde in die für die Initiale freigelassene, aber ungenutzte Aussparung im Textfeld angebracht.

Einband
Brauner Ledereinband der BAV aus der Zeit von Kardinalbibliothekar Francesco Saverio de Zelada und Papst Pius VI.; originaler Rücken mit den goldenen Stempeln (mittig) und Wappenstempeln (oben) von Papst Pius VI. und dem Wappenstempel von Kardinalbibliothekar Zelada (unten), vgl. Schunke, Einbände, II, S. 909. Über dem Wappenstempel Zaladas wurde eine Signaturmarke angebracht.
Provenienz
Augsburg / Heidelberg.
Geschichte der Handschrift
Für die mit Hen. bzw. Henr. gekennzeichneten Manuskripte kann keine eindeutige Aussage bezüglich der Provenienz getroffen werden. Hier wurden bislang zwei Vorschläge zur Identifikation des Vorbesitzers gemacht, die beide davon ausgehen, dass es sich um ein Kürzel des Vornamens Heinrich/Henricus/Henri handelt: Zwischen 1558 und 1568 hatte Henri Estienne (1531–1598), protestantischer Buchdrucker, Philologe und Humanist aus Frankreich, enge Beziehungen zu Fugger. Er durfte u.a. Handschriften aus der Bibliothek Fuggers nutzen, um sie in seiner Offizin zu drucken.
Ungefähr zur selben Zeit hielt sich auch der Schotte Henry Scrimger (1506–1572), Jurist und Philosoph, auf Einladung Fuggers in Augsburg auf, wo er selbst eine umfangreiche Bibliothek mit Drucken und Handschriften aufbaute (Lehmann, Fuggerbibliotheken I, S. 132–153). Von 1553 bis 1563 arbeitete er für Fugger und erwarb u.a. in Italien zahlreiche Handschriften für ihn.

Faksimile
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bav_pal_gr_54
Literatur
Stevenson, Graeci, S. 28; Florian Gärtner, Galeni De locis affectis I–II, Corpus medicorum Graecorum V 6, 1, 1, Berlin 2015; Florian Gärtner, Prolegomena zu einer Edition von Galens Schrift ‚De locis affectis‘, in: Galenos 4 (2010), S. 47–80 (Sigle R); Alessia Guardasole, In margine alla tradizione a stampa des ‚De compositione medicamentorum secundum locos‘ di Galeno, in: Antonio Garzya/Jacques Jouanna, I testi medici greci: tradizione e ecdotica; atti del III convegno internazionale, Napoli, 15 – 18 ottobre 1997, Neapel 1999, S. 241–247, hier: S. 242, 245; Alessia Guardasole, Sur la traduction de Niccolò de Reggio du ‚De compositione medicamentorum secundum locos‘ de Galien, in: Galenos 11 (2017), S. 193–207 (Sigle V); Claudio De Stefano, Preliminari per un'edizione critica del 'De differentiis febrium' di Galeno, in: Antonio Garzya (ed.), Trasmissione e ecdotica dei testi medici greci : Atti del IV Convegno Internazionale, Parigi, 17–19 maggio 2001, Neapel 2003, S. 101–133, hier: S. 105f., 114f., 112, 124, 128 (Sigle Pa).
Verzeichnis der im Katalogisierungsprojekt abgekürzt zitierten Literatur

Faszikel I (Bl. 1–102)

Sachtitel / Inhalt
Galenus, Ad Glauconem de medendi methodo libri ii.

Kodikologische Beschreibung

Entstehungsort
Italien?
Entstehungszeit
1483–1500. Aufgrund des Schreibers Demetrius Moschos ist von einer Entstehungszeit um 1483–1500 auszugehen, siehe RGK I, Nr. 97.
Typus (Überlieferungsform)
Faszikel.
Beschreibstoff
Westliches Papier.
Umfang
102 Bll.
Format (Blattgröße)
31,5 × 22,1 cm.
Zusammensetzung (Lagenstruktur)
8 V80 + 2 IV96 + III102 .
Foliierung
S. zum Codex.
Lagenzählung
Die Lagen sind bis f. 81 mit griechischen Ziffer in roter Tinte nummeriert. Die erste Lage des Faszikels (und der Hs.) trägt keine Nummer, wird jedoch mitgezählt. Die Zählung beginnt mit f. 11r (β΄) und endet auf f. 81 (θ΄).
Zustand
Die verwendete rote Tinte ist verschieden stark verblasst, weshalb von zwei unterschiedlichen Farbtönen oder Tintensorten auszugehen ist. Auf f. 21v und 22r sind einige verschmierte Tintenflecke in roter Farbe.

Schriftraum
24,5 × 14 cm.
Spaltenanzahl
1 Spalte.
Zeilenanzahl
40 Zeilen (f. 1r 36 Zeilen).
Schriftart
Gebrauchsschrift des 16. Jhs. mit wenigen Abkürzungen, siehe RGK I, Nr. 97.
Angaben zu Schrift / Schreibern
Als Schreiber kann anhand des Schriftbildes und charakteristischen Buchstabenformen (β, ε, θ) der Kopist Demetrius Moschos (RGK I, Nr. 97) bestimmt werden.
Buchgestaltung
Der Faszikel ist einheitlich gestaltet, weist aber Unterschiede im Buchschmuck auf (siehe dort). Die Paragraphen auf f. 1r–3v werden durch schmucklose Initialen mit der Höhe von zwei Zeilen in roter Tinte eingeleitet. Der Text wird durch Kapitelüberschriften in roter Tinte geordnet. Das Ende der einzelnen Schriften/Bücher wird durch τέλος-Zeile markiert; das rubrizierte Monokondylion (τέλος) auf f. 11v sticht hierbei heraus.
Buchschmuck
Die Anfangsinitiale des Textes auf f. 1r wurde trotz der Aussparung in der Textfläche nicht gezeichnet. Die einzelnen Paragraphen auf f. 1r–3v werden durch exponierte, rubrizierte, aber schmucklose Initialen markiert. Während die Initialen der Paragraphen auf f. 1r–3v schmucklos ausgeführt wurde, sind die Initialen ab f. 4r größer und mit Fleuronné verziert. Das Monkondylion (τέλος) auf f. 11r wird mit Fleuronné verziert. Der Beginn der Schrift auf f. 11v wird durch ein Seilband (über der Überschrift) eingeleitet. Die Konturen beider Seile sind rot; die Fläche des einen Seiles ist mit goldgelber Tinte ausgefüllt; das zweite Seil ist nicht farblich ausgestaltet. Die Enden der Seile entfalten sich in Palmetten. Die auf f. 24r beginnende Schrift wird durch eine rot-goldene Ranke markiert. Auf f. 36r ist über dem Textbeginn ein rot-goldenes Knotenornament gestellt; die Überschrift wird durch Fleuronné in ebendiesen Farben flankiert. Der Textbeginn auf f. 47r wird durch ein Seilband wie auf f. 11v eingeleitet. Ähnlich wie auf f. 11v und 47r wird der Text auf f. 60v durch ein an den Enden in Palmetten ausschweifendes Seilband in goldgelber und roter Tinte begonnen. Der Dekor auf f. 75r wurde augenscheinlich nicht ausgeführt. Zwar wurde die Überschrift sowie einige untergeordnete Initialen rubriziert, jedoch fehlt das zweifarbige Seilband o.ä. und die verzierte Fleuronné-Initiale des Textes. Dies deutet darauf hin, dass nicht alle Rubrizierungen von einer Hand stammen. Der Text auf f. 89r wird hingegen wieder durch eine zweifarbige Ranke eingeleitet. Die Initiale ist deutlich kleiner und weniger verziert als die vorherigen.

Provenienz
Augsburg / Heidelberg.

Inhalt

1) 1r–23v Digitalisat

Verfasser
Galenus (GND-Nr.: 118537202).
Titel
Ad Glauconem de medendi methodo libri ii.
TLG-Nummer
0057.067.
Angaben zum Text
f. 1r–11r Buch I; f. 11v–23v Buch II.
Titel (Vorlage)
11v Γαληνοῦ πρὸς τὸν αὐτὸν Γλαύκωνα θεραπευτικῶν τῶν εἰς δύο τὸ δεύτερον (Buch II).
Nachträge und Rezeptionsspuren
Notiz von anderer Hand im Fußsteg von f. 4v.
Edition
Medicorum Graecorum Opera quae exstant, vol. XI: Claudius Galenus, ed. Karl Gottlob Kühn, Leipzig 1826, S. 1–146 (Hs. nicht für die Ed. berücksichtigt).

2) 24r–102r Digitalisat

Verfasser
Galenus (GND-Nr.: 118537202).
Titel
De locis affectis libri vi.
TLG-Nummer
0057.057.
Angaben zum Text
f. 24r–36r Buch I; f. 36r–46v Buch II; f. 47r–60r Buch III; f. 60v–74v Buch IV; f. 75r–88v Buch V; f. 89r–102r Buch VI.
Titel (Vorlage)
24r Γαληνοῦ περὶ διαγνώσεως τῶν πεπονθάτων τόπων βιβλίον α΄.
Explicit
102r Γαληνοῦ περὶ διαγνώσεως τῶν πεπονθότων τόπων· βιβλίον ἕκτον· καὶ τελευταῖον· τέλος.
Schrift / Schreiber
Aufrechte humanistische Gebrauchsschrift mit einigen Abbreviationen und Abkürzungen.
Textgestaltung
Den Bücher 2–6 werden Regesten über die jeweiligen Inhalte vorangestellt. Die Schrift endet mit einer τέλος-Angabe und einem Monokondylion (τέλος) auf f. 102r.
Edition
Medicorum Graecorum Opera quae exstant, vol. VIII: Claudius Galenus, ed. Karl Gottlob Kühn, Leipzig 1824, S. 1–452 (Hs. nicht für die Ed. berücksichtigt).

Faszikel II (Bl. 103–307)

Sachtitel / Inhalt
Galenus, De compositione medicamentorum secundum locos libri X.

Kodikologische Beschreibung

Entstehungsort
Italien?
Entstehungszeit
1500–1508. Aufgrund des Wasserzeichens auf f. 234 (Anker) ist als Entstehungszeit des Faszikels der Zeitraum 1500–1508 anzunehmen (vgl. Harlfinger, Ancre 61). Der Faszikel ist von Par. gr. 2246 abhängig, der ähnlich datiert ist, vgl. De Stefani, Preliminari, S. 105 und 129.
Typus (Überlieferungsform)
Faszikel.
Beschreibstoff
Westliches Papier.
Umfang
206 Bll.
Format (Blattgröße)
31,5 × 22,1 cm.
Zusammensetzung (Lagenstruktur)
25 IV307 .
Foliierung
S. zum Codex.
Lagenzählung
Die Lagen sind ab der zweiten (f. 111r: β΄) bis zur fünfundzwanzigsten Lage gezählt (f. 292r: κε΄).
Zustand
Die Rectoseite des ersten Blattes weist weitaus mehr Alterungserscheinungen auf als die folgenden Seiten. Dies könnte ein Indiz für eine längere Verwahrung des Faszikel in ungebundenem Zustand sein.

Schriftraum
24,5 × 14 cm.
Spaltenanzahl
1 Spalte.
Zeilenanzahl
36 Zeilen.
Schriftart
Gebrauchsschrift des 16. Jhs. mit wenigen Abkürzungen.
Angaben zu Schrift / Schreibern
Demetrius Moschos (RGK I, Nr. 97), siehe Faszikel I.
Buchgestaltung
Den einzelnen Büchern der Schrift gehen Indices der einzelnen Kapitel voraus. Die Bücher sind in mit griechischen Ziffern nummerierte Paragraphen unterteilt. Die Nummerierung steht im Außensteg.
Buchschmuck
Die Überschrift der gesamten Schrift ist in rubrizierter Auszeichnungsschrift gehalten (f. 103r). Für die Initialen und die Kapitelangaben im Index wurde rote Tinte verwendet. Die Titel der einzelnen Kapitel, Untertitel sowie Initialen und untergeordnete Paragraphen markierende Initialen sind rubriziert. Während die Hauptinitialen sich durch Größe (teilweise mehr als sieben Zeilen hoch) und Verzierungen durch Fleuronné hervorheben, sind die übrigen Initialen in Größe und Schmuck weitaus diskreter gehalten.

Provenienz
Augsburg / Heidelberg.

Inhalt

3) 103r–305r Digitalisat

Verfasser
Galenus (GND-Nr.: 118537202).
Titel
De compositione medicamentorum secundum locos libri X.
TLG-Nummer
0057.076.
Angaben zum Text
f. 103rv Index Buch I; f. 103v–125v Buch I; f. 125v–126r Index Buch II; f. 126v–146v Buch II; f. 147rv Index Buch III; f. 147v–166v Buch III; f. 166v–168v Index Buch IV; f. 168v–189r Buch IV; f. 189v–190r Index Buch V; f. 190r–208r Buch V; f. 208rv Index Buch VI; f. 209r–232v Buch VI; f. 232v–233r Index Buch VII; f. 233r–255r Buch VII; f. 255v Index Buch VIII; f. 256r–277v Buch VIII; f. 278r Index Buch IX; f. 278v–296v Buch IX; f. 296v Index Buch X; f. 297r–305r Buch X.
Titel (Vorlage)
103r Γαληνοῦ περὶ συνθέσ<εω>ς φαρμάκων τῶν κατὰ τόπους βιβλίον Αον.
Explicit
305r τέλος σὺν θ<ε>ῷ καὶ (ein Wort unleserlich) δεκάτου.
Schrift / Schreiber
Gebrauchsschrift des 16. Jhs. mit wenigen Abkürzungen.
Edition
Medicorum Graecorum Opera quae exstant, vol. XII: Claudius Galenus, ed. Karl Gottlob Kühn, Leipzig 1826, S. 378–1007 (Buch I–VI) (Hs. nicht für die Ed. berücksichtigt); Medicorum Graecorum Opera quae exstant, vol. XIII: Claudius Galenus, ed. Karl Gottlob Kühn, Leipzig 1826, S. 1–361 (Buch VII–X) (Hs. nicht für die Ed. berücksichtigt).

Faszikel III (Bl. 308–344)

Sachtitel / Inhalt
Galenus, De differentiis febrium libri II.

Kodikologische Beschreibung

Entstehungsort
Italien?
Entstehungszeit
Anfang des 16. Jhs.
Typus (Überlieferungsform)
Faszikel.
Beschreibstoff
Westliches Papier.
Umfang
36 Bll.
Format (Blattgröße)
31,5 × 22,1 cm.
Zusammensetzung (Lagenstruktur)
4 IV340 + II344. Bl. 322 wurde in der Zählung ausgelassen.
Foliierung
S. zum Codex.
Lagenzählung
Die vier Quaterniones sind mit griechischen Ziffern nummeriert (f. 308r: α΄ bis f. 333r: δ΄).

Schriftraum
24,5 × 14 cm.
Spaltenanzahl
1 Spalte.
Zeilenanzahl
32 Zeilen.
Schriftart
Gebrauchsschrift des 16. Jhs. mit wenigen Abkürzungen und vielen Ligaturen.
Angaben zu Schrift / Schreibern
Unbekannter Schreiber.
Buchgestaltung
Das Ende der Schrift ist in einer figuralen Textfläche in Form einer Pfeilspitze gestaltet.
Buchschmuck
Die Titel, Kapitelüberschriften und Initialen sind rubriziert. Das Ende von Buch I und der Beginn von Buch II wird durch ein Spiralband mit abschließenden Palmetten markiert.

Nachträge und Benutzungsspuren
Runder Besitzstempel der BAV auf f. 341r.

Provenienz
Augsburg / Heidelberg.

Inhalt

4) 308r–341r Digitalisat

Verfasser
Galenus (GND-Nr.: 118537202).
Titel
De differentiis febrium libri II.
TLG-Nummer
0058.045.
Angaben zum Text
f. 308r–323r Buch I; f. 323r–341r Buch II.
Titel (Vorlage)
308r Γαληνοῦ περὶ διαφορᾶς πϋρετῶν, λόγος πρῶτος.
Explicit
341r τέλος τοῦ περὶ δϊαφορᾶς πϋρετῶν.
Edition
Medicorum Graecorum Opera quae exstant vol. VII: Claudius Galenus, ed. Karl Gottlob Kühn, Leipzig 1824, S. 273–405 (Hs. nicht für die Ed. berücksichtigt).


Bearbeitet von
Paul A. Neuendorf, Universitätsbibliothek Heidelberg, 05.10.2020.
Katalogisierungsrichtlinien
Die Katalogisierungsrichtlinien finden Sie hier.
Gefördert durch
The Polonsky Foundation Greek Manuscripts Project: a Collaboration between the Universities of Cambridge and Heidelberg – Das Polonsky-Stiftungsprojekt zur Erschließung griechischer Handschriften: Ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Cambridge und Heidelberg.