Right down to the text
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Heidelberg, Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Pal. graec. 45

Homerus, Odyssea cum argumentis et scholiis

Pergament · 2, 234, 2 Bll. · 22 × 15 cm · Terra d’Otranto · 1201–1202 und Mitte 13. Jhd.


Sprache
Griechisch.
Schlagwörter (GND)
Homerus / Johannes, Tzetzes.
Diktyon-Nr.
32456.
1*r–2*r vacat
2av Namensliste
1) 1r–224v Homerus, Odyssea cum argumentis et scholiis
2) 224v Subskription
3) 225r–229v Homerus, Batrachomyomachia
4) 229v Subskription
5) 230r–231r Argumentum totius Odysseae
6) 231v–233r Ioannes Tzetzes, Excerptum e scholio in Lycophronis Alexandram 815 (Argumentum II totius Odysseae)
7) 233r Ioannes Tzetzes, Excerptum e scholio in Lycophronis Alexandram 815
8) 233r Schreiberepigramm
9) 233v Notizen über die Lebensalter des Menschen
10) 234r Notizen über die Tugenden von Herrschern
11) 234r Zenodotus Philetaerus, Excerptum ex libello de vocibus et sonis
234v Notizen zu ethischen Fragen
1**r–2**v vacat

Kodikologische Beschreibung

Entstehungsort
Terra d’Otranto.
Entstehungszeit
1201–1202 und Mitte 13. Jhd.
Typus (Überlieferungsform)
Codex.
Beschreibstoff
Pergament.
Umfang
2, 234, 2 Bll.
Format (Blattgröße)
22 × 15 cm.
Zusammensetzung (Lagenstruktur)
I2a + IV8 + (IV+1)17 + 2 IV33 + III39 + IV47 + (IV-1)54 + 2 IV70 + 2 (IV+1)88 + 16 IV216 + 2 (IV+1)234 + I236. Bei ungez. Bll. folgt die Zählung dem Digitalisat (1a, 2a). Vorderspiegel ist Gegenbl. von 1a, Hinterspiegel Gegenbl. von 236.
Foliierung
Vatikanische Foliierung (f. 1–234). Die Bezeichnung der ungez. Bll. folgt dem Digitalisat (f. 1*–2*, 1**–2**).
Lagenzählung
Spuren einer Lagenzählung mit giechischen Zahlzeichen in der rechten oberen Ecke auf f. 18r (γ), 97r (ιβ), 113r (ιδ), 121r (ιε), 137r (κ), teilweise erhalten auf f. 161r, 169r, 177r, 185r, 209r (κγ–κζ, κθ). Diese Zählung passt nicht zur aktuellen Lagenstruktur.
Zustand
Pergament etwas wellig und an manchen Stellen eingerissen (z.B. f. 87); Blattränder einige Millimeter beschnitten; Knochenlöcher in f. 42, 46, 47, 51, 68, 75, 102. Der Buchrücken ist brüchig, der Vorderdeckel beginnt sich zu lösen. Mehrere Bll. wurden neu angefalzt, wodurch sich die Lagenformel gelegentlich verändert hat. Der untere Rand von f. 54 steht über und ist daher umgefaltet.

Schriftraum
17 × 8 cm.
Spaltenanzahl
1 Spalte.
Zeilenanzahl
25–30 Zeilen.
Linierung
Die vertikalen Linien passen zum Typ 3 von Leroy 1995, je eine horizontale Linie ist im Kopf- und im Fußsteg zu sehen, eine Linierung der Zeilen ist nicht erkennbar. Ein Liniensystem ist daraus nicht abzuleiten.
Schriftart
Die Hs. wurde von den Kopisten in einer kursiven Mischminuskel aus Süditalien mit einigen Elementen, die an die otrantina barocca erinnern, geschrieben. Die Schlaufe des Alpha is gelängt, abgeflacht und nach unten abfallend, das Beta ist zweilappig, das Kappa ist vergrößert und in zwei Strichen gezogen, das Theta hat einen Punkt auf der inneren Linie, das Phi hat eine sehr breite Schlaufe an der Spitze. Ligaturen und Abkürzungen sind häufig. Im Vergleich mit den anderen Kopisten ist Palaganus der einzige, der hervorgehobene Fähigkeiten zeigt. Die anderen Kopisten folgen dem selben Modell wie Palaganus, besonders Hand B, mit gemeinsamen Elementen. Hand B schreibt größere Buchstaben als Palaganus, wobei es manchmal schwierig ist, zwischen beiden zu unterscheiden. Hand C ist kursiver und schreibt schneller, mit gerundeten Formen. Hand D formt Chi in einem einzigen Schriftzug und dehnt die initiale Alphaschleife zwischen den Zeilen. Die Schrift von Hand E ist traditioneller, mit geringerer Anzahl vergrößerter Buchstaben und Ligaturen. Hand B und G, die selten erscheinen, sind sich sehr ähnlich und könnten identisch sein. Hand D scheint dem Palaganus-Modell am wenigsten zu folgen und zeigt eine eher lebhafte Schrift mit breit gebogenen Linien. Eine detaillierte Beschreibung und Unterscheidung der Hände und ihrer Charakteristika liefert Jacob 1988.
Angaben zu Schrift / Schreibern
Text, Glossen und Randscholien wurden von verschiedenen, zusammenarbeitenden Kopisten geschrieben. Der Hauptschreiber (Hand A) ist Palaganus of Otranto, er kopierte (vgl. VG, S. 374): f. 1r–11r Zeile 6; 11r Z. 19 – 14r Z. 1; 14v Z. 1 ab imo – 18v; 19v–26r Z. 29; 26v Z. 8 – 35r Z. 2; 35r Z. 11 – 40r Z. 5; 40v–41r Z. 13; 41v–45v Z. 22; 46r Z. 2 – 48v; 49v–54v; 76r–77v; 86r–87v; 94r–v; 96r–v; 153r–v; 161r–234r (möglicherweise unter Beteiligung eines weiteren Kopisten). Hand B: f. 14r Z. 2 – 14v Z. 2 ab imo; 59r (?)–72r; 73r–75v; 78r–85v; 88r–93v; 95r–v; 97r–98r Z. 19; 98v–102v Z. 19; 103r Zeilen 1–5/6; 103r Z. 15 – 104r; 105r–115v Z. 12; 115v Z. 19 (?) – 131r Z. 1; 131r Z. 12 – 139r Z. 1; 139r Z. 9 – 146r; 147r–152v; 154r–154v Z. 2; 155r–156r; 157r–160v. Hand C: f. 11r Zeilen 7–18; 19r; 35r Z. 3–10; 41r Z. 14–28; 45v Z. 22 – 46r Z. 1. Hand D: f. 40r Z. 6–28; 49r; 72v. Hand E: f. 55r–58v. Hand F: f. 26r Z. 30 – 26v Z. 7; 98r Zeilen 20–25; 229r Zeilen 12–28. Hand G: f. 102v Zeilen 20–25; 103r Zeilen 6–15. Hand H: f. 115v Zeilen 13–18; 131r Zeilen 3–11; 139r Zeilen 2–8; 154v Zeilen 3–27; 156v. Von Nicolaus-Nectarius Casulorum abbas (RGK II, Nr. 406) stammt die Subskription auf f. 229v. Die Marginalien auf f. 29v–59v wurden von einer von der Haupthand unterschiedenen Hand, die in die Mitte des 13. Jhs. datiert werden kann, geschrieben. Zwei (ggf. nur ein) spätere Leser des 15./16. Jhs. ergänzten einige marginalia oder füllten lacunae auf f. 70r, 82v und 218r–v.
Buchgestaltung
Der Text ist in einer Spalte und mit unregelmäßiger Zeilenanzahl geschrieben. Zahlreiche Paraphrasen zwischen den Zeilen, Scholien stehen auf den Rändern.
Buchschmuck
Reichhaltiger polychromer Buchschmuck. Die Hypothesis werden durch eine Pyle in Rahmen und mit Palmettenfleuronné (f. 1r) oder durch ein Flechtband mit Palmetten eingeleitet. Die großen Initialen sind reich mit Ranken- oder Bandentwicklungen geschmückt. Die am häufigsten verwendeten Farben sind Dunkelblau und Orangerot. Die Rubriken werden durch kleine dreiblättrige Blüten oder Spiralblätter hervorgehoben. Einige runde Buchstaben sind mit roter (f. 10v–11r, 233v), roter und blauer (f. 222r, 230r), oder blauer Tinte (f. 230r) gefüllt.

Nachträge und Benutzungsspuren
Die Capsa-Nr., die Allacci-Signatur und die Fuggersignatur fehlen. Der runde Stempel der Bibliothèque National de France findet sich auf f. 1r and 234v, der Stempel der Heidelberger Universitätsbibliothek auf f. 1r. Im unteren Bereich von f. 1r ist die Signatur 45. angegeben.

Einband
Roter Ledereinband der BAV aus der Zeit von Kardinalbibliothekar Francesco Saverio de Zelada und Papst Pius VI.; Rücken mit goldenen Wappenstempeln von Papst Pius VI. (oben) und Kardinalbibliothekar Saverio de Zelada (unten), Rom 1779–1799. vgl. Schunke, Einbände, II, S. 910.
Provenienz
Augsburg / Heidelberg / Rom.
Geschichte der Handschrift
Die Hs. wurde im Skriptorium von Nicolaus-Nectarius hauptsächlich von Palaganus kopiert. Sein Name erscheint im Kolophon auf f. 229v, das Nicolaus geschrieben hat. Stevenson und andere (Devreesse, Turyn, Gallavotti) glauben, dass die Subskritionen nicht original sind sondern von der Hs. des Palaganus abgeschrieben wurden. Daher würde Cod. Pal. graec. 45 in das 13. oder 14. Jh. datieren. Allerdings hat Jacob in der zweiten Subskription die Hand von Nicolaus-Nectarius erkannt. Nach dem Inventar der Fuggerbibliothek (vgl. BAV, Pal. lat. 1950, f. 188v) gelangte die Hs. durch die Vermittlung von Hieronymus Tragodistes Cyprius (entsprechend der Deutung des dort erscheinenden Kürzels cyp durch Lehmann, Fuggerbibliotheken, II, S. 112) in den Besitz des Humanisten. Allerdings fehlt die Signatur Cyp. in der Hs. bzw. hat nicht überdauert. Ulrich Fugger holte seine Bibliothek 1567 von Augsburg nach Heidelberg. Er vererbte sie 1584 an den Pfälzer Kurfürsten Friedrich IV. Im Jahr 1623 wurde die Hs. als Kriegsbeute von Heidelberg weggebracht und vom Herzog von Bayern, Maximilian, an Papst Gregor XV. geschenkt. Sie wurde durch Leo Allacci nach Rom gebracht und gelangte in die Biblioteca Vaticana. 1797, als Folge des Friedens von Tolentino, wurde diese Hs. in die Bibliothèque Nationale in Paris gebracht; von dort gelangte sie nach Verhandlungen auf dem Wiener Kongress 1815 zurück in die Universitätsbibliothek Heidelberg.

Faksimile
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpgraec45
Literatur
Stevenson, Graeci, S. 24; Augusta Acconcia Longo, Poesia greca nel Salento medievale, in: Rivista di Studi Bizantini e Neoellenici 51, 2014, S. 245–279, hier S. 277; Daniele Arnesano, Il "Copista del Dioscoride". Un anonimo salentino del secolo XIII, in: Bollettino dei Classici, ser. III, 2003, S. 29–55, hier S. 37 Anm. 50; Daniele Arnesano, Aristotele in Terra d'Otranto. I manoscritti fra XIII e XIV secolo, in: Segno e Testo 4, 2006, S. 149–190, hier S. 189–190; Paul Canart, Le livre grec en Italie méridionale sous les règnes normand et souabe: aspects matériels et sociaux, in: Scrittura e Civiltà 2, 1978, S. 103–162, hier S. 154; Martha Chinellato, L’Odissea secondo Andronico Callisto: le hypotheseis del codice Mutinense α.U.9.22, in: Medioevo greco 18, 2018, S. 81–109, hier S. 95 Anm. 81; Robert Devreesse, Les manuscrits grecs de l’Italie méridionale (Histoire, classement, paléographie), Città del Vaticano 1955, S. 50; Carlo Gallavotti, Note su testi e scrittori di codici greci, I: intorno al codice Palatino dell’Odissea, in: Rivista di Studi Bizantini e Neoellenici, n.s. 17–19, 1988, S. 229–235; Kerstin Hajdú/Peter Schreiner, Nikolaos von Otranto und ein angeblicher Plagiator im Cod. graec. 262 der Bayerischen Staatsbibliothek. Mit einem Anhang zur Provenienz der griechischen Handschriften aus der Sammlung Johann Albrecht Widmannstetters, in: Codices Manuscripti & Impressi 87/88, 2013, S. 25–52, hier S. 27 Anm. 12, S. 36; Irmgard Hutter, Corpus der byzantinischen Miniaturenhandschriften, Stuttgart 1997, S. 147; Jean Irigoin, L’Italie méridionale et la tradition es textes antiques, in: JÖB 18, 1969, S. 37–55, hier S. 52; André Jacob, Les écritures de terre d'Otrante, in: Jean Glenisson/Jacques Bompaire/Jean Irigoin, La Paléographie grecque et byzantine, Paris 1977 (Colloque international du CNRS 559, Paris, 21–25 octobre 1974), S. 269–281, hier S. 273, 274 (pl.), 278; André Jacob, Un épigramme de Palaganus d’Otrante dans l’Aristénète de Vienne et le problème de l’Odyssée de Heidelberg, in: Rivista di Studi Bizantini e Neoellenici, n.s. 25, 1988, S. 185–203; André Jacob, L’épitaphe métrique du prêtre Jean à Cerrate, in: Νέα Ῥώμη 10, 2013, S. 139–154, hier S. 144–145 Anm. 18; Arthur Ludwich, Zwei byzantinische Odysseus-Legenden, Königsberg 1898; Stefano Martinelli Tempesta, Trasmissione di testi greci esametrici nella Roma di Niccolò V. Quattro codici di Demetrio Xantopulo e una lettera i Bessarione a Teodoro Gaza, in: Segno e testo 13, 2015, S. 271–350, hier S. 304 Anm. 107; Filippomaria Pontanti, Sguardi su Ulisse: la tradizione esegetica greca all’Odissea, Roma 2005, S. 73, 88, 166, 218–225, 337; Filippomaria Pontanti, A Scholium and a Glossary: two Footnotes to the Circulation of Rhetorical Texts in the Medieval Greek-speaking World, in: Juan Signes Codoñer/Inmaculada Pérez Martín, Textual Transmission in Byzantium: between Textual Criticism and Quellenforschung, Turnhout 2015, S. 145–168, hier S. 147; Alexander Turyn, Dated Greek manuscripts of the thirteenth and fourteenth centuries in the libraries of Italy, Urbana/Chicago/London 1972, Vol. I, S. 45.
Verzeichnis der im Katalogisierungsprojekt zitierten Literatur

Inhalt

1) 1r–224v Digitalisat

Verfasser
Homerus (GND-Nr.: 11855333X).
Titel
Odyssea cum argumentis et scholiis.
TLG-Nummer
0012.002 (Homerus); 5026.009 (Hypothesis et scholia); 5026.018 (Hypothesis et scholia in Odysseam, libri I–II); 5026.019 (Hypothesis et scholia in Odysseam, libri III–IV); 5026.020 (Hypothesis et scholia in Odysseam, libri V–VI).
Angaben zum Text
f. 1r–8v Odyssea I (f. 1r hypothesis a Pontani in Odysseam I; f. 1r hypothesis metrica d Pontani); f. 9r–16r Odyssea II (f. 8v hyp. a; f. 9r hyp. h; f. 9r hyp. metrica e); f. 16v–25r Odyssea III (f. 16v hyp. a; f. 16v hyp. metrica f); f. 25v–39v Odyssea IV (f. 25r hyp. a; f. 25r hyp. metrica b); f. 40r–48v Odyssea V (f. 39v–40r hyp. a; f. 40r hyp. metrica b); f. 48v–53r Odyssea VI (f. 48v hyp. a; f. 48v hyp. metrica d); f. 53r–59r Odyssea VII (f. 53r hyp. a; f. 53r hyp. b am Rand; f. 53r hyp. metrica c); f. 59r–70r Odyssea VIII (f. 59r hyp. a; f. 59r hyp. metrica d); f. 70r–80r Odyssea IX (f. 70r hyp. metrica und hyp. II Dindorf); f. 80v–91v Odyssea X (f. 80r hyp. III; f. 80v hyp. metrica); f. 92r–104v Odyssea XI (f. 92r hyp. metrica und hyp. II, hyp. I am Rand); f. 105r–114r Odyssea XII (f. 92r hyp. metrica und hyp.); f. 114v–123v Odyssea XIII (f. 114r hyp. und hyp. metrica); f. 123v–134r Odyssea XIV (f. 114r hyp. I und hyp. metrica); f. 134v–144v Odyssea XV (f. 134r–134v hyp. I und hyp. metrica); f. 145r–153v Odyssea XVI (f. 145r hyp. I und hyp. metrica); f. 153v–164r Odyssea XVII (f. 153v hyp. metrica und hyp. I); f. 164v–172r Odyssea XVIII (f. 164r hyp. I; f. 164v hyp. metrica); f. 172r–182v Odyssea XIX; f. 183r–190v Odyssea XX (f. 183r hyp.); f. 190v–198v Odyssea XXI (f. 190v hyp. II und hyp. metrica zweimal kopiert); f. 198v–207v Odyssea XXII (f. 198v hyp. metrica zweimal kopiert und hyp. I); f. 208r–214r Odyssea XXIII (f. 207v hyp. II und I; f. 208r hyp. metrica); f. 214r–224v Odyssea XXIV (f. 214r hyp. II und hyp. metrica am Rand).
Rubrik
1r ὑπόθεσις τοῦ ἄλφα Ὀδυσσείας. Ἀρχὴ σὺν Θεῶ τῆς αʹ Ὀδυσσείας Ὁμήρου. 8v ὑπόθεσις τῆς βῆτα Ὀδυσσείας, 9r Ἀρχὴ τοῦ βῆτα Ὀδυσσείας Ὁμήρου (etc. according to this pattern).
Textgestaltung
Die Scholien (außer denen zu IV, 256 – VII) können teilweise auf Scholie V und teilweise auf andere Quellen zurückgeführt werden.
Edition
Peter von der Mühll, Homeri Odyssea, Basel 1962; Wilhelm Dindorf, Scholia Graeca in Homeri Odysseam, vol. I–II, Oxford 1855 (zu den Hypotheseis zu Odyssea IX–XXIV); Filippo Maria Pontani, Scholia Graeca in Odysseam, Scholia ad libros α–θ, vol. I–IV, Rom 2007–2021.

2)  Digitalisat

Titel
Subskription.
Angaben zum Text
DBBE Type 6829, DBBE Type 6830.
Τέρμ’ ἴδ’ ἔλαβε μόγῳ ῥὰ ἀγάκλυτος ἥδ’ ὀδυσεῖα | βίβλος γ’ ἥντινα γέγλαφε παλαγᾶνος χερ’ ἶδίη | ὅς ῥὰ μάλ’ ἀσκηθεὶς ἧ πατρΐδι γαία ἱδρούση | μουσάων γόνος εὐφραδέως τελέθων ἐνέφηνε | διστριχίλι’ ἐτάων προθεόντων ἐπτακοσίων· | εἰνάτω ἐπὶ τοῖσδέ γ’ ἔτει συνέποντι νὺ μᾶλλον | μηνὶ ἂρ αὐγούστῳ ἰνδικτιόνι τε τετάρτη | τυφλὸς γέρων ἔγραψε τοῖς νέοις πάλαι.
Edition
André Jacob, Un épigramme de Palaganus d’Otrante dans l’Aristénète de Vienne et le problème de l’Odyssée de Heidelberg, in: Rivista di Studi Bizantini e Neoellenici, n.s. 25, 1988, S. 185–203, hier S. 200–201.

3) 225r–229v Digitalisat

Verfasser
Homerus (GND-Nr.: ).
Titel
Batrachomyomachia (Dub.).
TLG-Nummer
1220.001.
Angaben zum Text
Rubrik
225r ἀρχὴ σὺν θεῷ τῆς βατραχομυομαχίας Ὁμήρου.
Nachträge und Rezeptionsspuren
Einige Glossen sind in Altitalienisch verfasst, vgl. Arthur Ludwich, Die homerische Batrachomachia des Karers Pigres nebst Scholien und Paraphrase, Leipzig 1896, S. 139 Anm. 217.
Edition
Thomas Willam Allen, Homeri opera, vol. 5, Oxford 1912, S. 168–183.

4) 229v Digitalisat

Titel
Subskription.
Angaben zum Text
+ ἐγράφη χειρί παλαγάνου υἱοῦ πελεγρίνου κόμητος | τοῦ ἀπὸ τῆς ἱδρούσης μηνὶ ὀκτωβρίω τῆς ἰνδικτιώνος εʹ εἰς τὰς ηʹ | ἡμέρας ἔτους ͵ϛψι : - εἰσὶ δὲ οἱ στίχοι τῆς βατραχο|μυομαχίας σπʹ.
Edition
André Jacob, Un épigramme de Palaganus d’Otrante dans l’Aristénète de Vienne et le problème de l’Odyssée de Heidelberg, in: Rivista di Studi Bizantini e Neoellenici, n.s. 25, 1988, S. 185–203, hier S. 201.

5) 230r–231r Digitalisat

Titel
Argumentum totius Odysseae.
TLG-Nummer
5026.009.
Angaben zum Text
Rubrik
230r ὑπόθεσις τῆς ὅλης ὀδυσσείας.
Incipit
230r Μετὰ τὴν ἰλίου ἅλωσιν ἕκαστος τῶν ἑλλήνων εἰς τὴν ἰδίαν ἀπῆλθε σκηνήν.
Explicit
231r μαθὼν οὖν Τηλέγονος ὅτι τὸν πατέρα ἀνεῖλε πενθήσας αὐτὸν πικρῶς ἀνεχώρησε τῆς ἰθάκης.
Nachträge und Rezeptionsspuren
Der Text ist auch bei Wilhelm Dindorf, Scholia Graeca in Homeri Odysseam, vol. I, Oxford 1855, S. 3–6 ediert. Er ist eventuell ein excerptum von Ioannes Malalas, abhängig von Dictys Cretensis, und angereichert mit anderem Material.
Edition
Arthur Ludwich, Zwei byzantinische Odysseus-Legenden, Königsberg 1898, S. 8–14.

6) 231v–233r Digitalisat

Verfasser
Ioannes Tzetzes (GND-Nr.: 118712608).
Titel
Excerptum e scholio in Lycophronis Alexandram 815 (Argumentum II totius Odysseae).
TLG-Nummer
5030.001.
Angaben zum Text
Rubrik
231v ἑτέρα ὑπόθεσις περὶ ὀδυσσέως.
Incipit
231v μετὰ τὴν ἰλίου πόρθησιν ἐξωσθεὶς ἀνέμοις καταίρει πρὸς Κίκονας.
Explicit
233r καὶ τὰ μὲν κατὰ τὸν Ὀδυσσέα οὕτως ἔχουσιν.
Nachträge und Rezeptionsspuren
Ebenfalls herausgegeben von Eduard Scheer, Lycophronis Alexandra, vol. 2,Berlin 1958, S. 257,27–262,28.
Edition
Arthur Ludwich, Zwei byzantinische Odysseus-Legenden, Königsberg 1898, S. 14–20.

7) 233r Digitalisat

Verfasser
Ioannes Tzetzes (GND-Nr.: 118712608).
Titel
Excerptum e scholio in Lycophronis Alexandram 815.
TLG-Nummer
5030.001.
Angaben zum Text
Incipit
233r Φασὶ ὅτι ὀδυσσεὺς ἡνίκα οἱ Ἕλληνες ἠνάγκαζον αὐτὸν ἐπὶ τροίαν στρατεύεσθαι.
Explicit
233r ἀλλὰ τὴν ὀδυσσέως πᾶσαν ὑπόθεσιν προείπομεν.
Edition
Eduard Scheer, Lycophronis Alexandra, Berlin 1958, vol. 2, S. 12–25bis.

8) 233r Digitalisat

Titel
Schreiberepigramm.
Angaben zum Text
DBBE Type 2235.
ὥσπερ γεωργὸς τοὺς στάχυς ηὐξημένους· | ὁρῶν γᾶνος τι λαμβάννει τῆ καρδία· | οὕτως ὁ βίβλον συμπεραίνων ἐν κόπω.

9) 233v Digitalisat

Titel
Notizen über die Lebensalter des Menschen.
Angaben zum Text
Rubrik
233v Αἱ μεθηλικιώσεις τοῦ ἀνθρώπου εἰσὶν ἑπτὰ.
Incipit
233v Βρέφος· ἀπὸ γεννήσεως μέχρις ἐτῶν δʹ.

10) 234r Digitalisat

Titel
Notizen über die Tugenden von Herrschern.
Angaben zum Text
Rubrik
234r Πόσαι ἀρεταὶ τοῖς ἄρχουσιν πρέπουσιν.
Incipit
234r Τὸ συμπαθητικὸν καὶ φιλανθρώπινον ἅ καὶ τῶ θεῶ εἰσί.

11) 234r Digitalisat

Verfasser
Zenodotus Philetaerus.
Titel
Excerptum ex libello de vocibus et sonis.
Angaben zum Text
Rubrik
234r ζηνοδότου φιλεταίρου περὶ διαφορᾶς φωνῶν καὶ ἤχων.
Incipit
234r Τὸ κεκραγέναι ἀνθρώπων.
Explicit
234r ὠρύεσθαι γὰρ ἐπὶ λύκων.


Bearbeitet von
Dr. Matteo Di Franco, Universitätsbibliothek Heidelberg, 21.12.2021.
Katalogisierungsrichtlinien
Die Katalogisierungsrichtlinien finden Sie hier.
Gefördert durch
The Polonsky Foundation Greek Manuscripts Project: a Collaboration between the Universities of Cambridge and Heidelberg – Das Polonsky-Stiftungsprojekt zur Erschließung griechischer Handschriften: Ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Cambridge und Heidelberg.