Archiv für die Geschichte der Stadt Heidelberg: eine Vierteljahresschr — 1.1868

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Schenkungsurkunde an das Augustinerkloster zu Heidelberg ein Hugo
von Bergeheim als Zeuge vor. Jene Jngrame werden auch
geradezu mi1it68, d. h. Ritter genannt. Sie waren es, welche
der Jngrimsstraße, die jedoch früher wirklich Jngramsstraße
hieß, durch ihren Wohnsitz in diesem Theil von Heidelberg den Namen
gaben.
Auch die Verhältnisse der Sklaven waren seit dem 10. Jahr-
hundert andere geworden. Die Möglichkeit, ihrer drückenden Dienst-
barkeit zu entgehen und in Städten und Klöstern Zufluchtsorte zu
finden, zwang die Herren, sie gelinder zu behandeln, damit sie ihnen
nicht entflöhen; sie wurden nach und nach zu Taglöhnern, die bald
nur noch der geringere oder ganz mangelnde Besitz von den leib-
eigenen Bauern unterschied.
In unseren: Bergheim hatte die neuentstandene Stadt Heidelberg
auf diesen Umschwung der Dinge gewiß den allerwesentlichsten Ein-
fluß. Als Zeuge erscheint in einer Urkunde von 1287 2Z) ein Hein-
rich als Schultheiß von Bergheim.
II. OoIIatio inolonclini apncl Mor^lloiin ZollonauAion-
8Ü>U8 1251.
Oi86U)srtu8 ckapitor Junior, 6t Monricnm Irator 6,su8. Mo-
nore pr686ntinm pnblioo protitoinur, osnock no8 propiwr Daum
6t bonorein U6ati88nn6 Vir^inm Nario, oeelsmo in LebonauAia
gfuickiguick ,jurl8 in inolonckino a^inck Uer^olloini Iial)uimu8,
60ntuülnu8 univ6i'8um, ip8ain 666l68iam äoininain 8UH6r 60
60N8titn6nt68. Mt aut6ln Ü06 laetuin N08truin 1it6 6t 8slu-
llritsr orckinatum, a N08tri8 8N666880i'iI>u8 ineonon88Uin porina-
noat 6t inOONVuMuiN, PN686N8 861'ixtuin ip8i 66el68i6 PI'01'6-
xiniU8 a<I roi 6vick6ntiam, 8i§iiio inoi Oi86U)6i'ti 6t ^Vornllori
patrui no8tri roboiatum; pi686nt6 Iratro inoo ^Vornlioro ckioto
Na8nno. ^.ota 8unt Iiaoe anno ^ratio NOOMI in ckio Oaili.b^)
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UuäsnllK sMo§6 287. t>lr. 15N.
6uä6ii. 8^11. 211. t7r. 101- Zu Deutsch: Uebertragung der
Mühle bei Berg heim an das Kloster Schönau. 1251. Giselbert, der Jün-
gere, Truchseß, und sein Bruder Heinrich. In Gemäßheit dieses Briefes be-
kennen mir öffentlich, daß wir um Gottes und der Ehre der seligsten Jungfrau
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