Bächle, Hans-Wolfgang
Das Adelsgeschlecht der Woellwarth — Schwäbisch Gmünd: Einhorn-Verlag, 2010

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Das Adelsgeschlecht der Woellwarth

Die Freiherren von Woellwarth entstammen dem schwäbischen Uradel. Von den
Staufern wurden sie um 1140 mit der Stammburg Wellwart an der Wörnitz un-
terhalb von Harburg belehnt. Mit Georg I. fassten sie vor 1363 durch Heirat
mit Anna von Schechingen in Ostwürttemberg Fuß. Er begründete bereits die
Woellwarth’sche Grablege in Lorch.
Zum Kern der Besitzungen gehörten bald Lauterburg/Essingen und Rosen-
stein/Heubach. Das Schlossgut Hohenroden ist seit 1401 im Eigentum der
Lauterburger Linie. Eine Laubacher Linie setzte sich im unteren Leintal und
auf dem Weiland fest. Hans Sigmund erbaute die ersten evangelischen Kir-
chen Ostwürttembergs in Fachsenfeld, Leinroden und auch in der Neuer-
werbung Polsingen/Ries. Ein vieltürmiges Renaissanceschloss entstand in
Laubach.
Das Geschlecht stellte viele hohe Offiziere, die seit dem 18. Jahrhundert auf fast
allen europäischen Kriegsschauplätzen zu finden waren. Doch auch in zivilen Be-
rufen wurden hohe Stellungen erreicht, z.B. als badischer und württembergischer
Staatsminister.

ISBN 978-3-936373-58-5 • www.einhornverlag.de

Ein Buch aus dem Einhorn-Verlag Schwäbisch Gmünd
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