Bächle, Hans-Wolfgang
Das Adelsgeschlecht der Woellwarth — Schwäbisch Gmünd: Einhorn-Verlag, 2010

Page: 110
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8.6 Stammtafel von Georg Wolf bis Friedrich Karl (1612 - 1776)
(mit einigen öfters genannten Töchtern; die Stammtafel leitet über zu den Kapiteln
9 und 10)

Georg Wolf J 1612
I
Heinrich Christoph J 1653
Georg Reinhard J 1624
Wolf Karl J 1637
Alexander J 1663 —
Sebastian III. t 1662 —
Friedrich J vor 1644

-> Gottfried J 1667 -
-> Johann Konrad f 1693 -1
■-> Hiob/Jobst J 1689 -
-r-> Anna Margarete f 1698
Maria Barbara f 1712
Sabine Dorothee t 1735 •*-
Johann Wolfgang f 1714 <-
Ludwig Carl J 1753
Friderike Caroline J 1796
Friedrich Karl t 1776
oo Wilhelmine Dorothee
Gräfin von Schlitz j 1806
—> zehn Nachkommen

-> Georg Christoph f 1685
-> Sebastian IV. J 1706 -
■> Barbara Elisabeth f 1722
-> Maria Magdalena J 1710
Georg Christoph f 1703 <-
Philipp Gottfried J 1764 <-
Ernst Albrecht f 1749 *■
Sebastian V. t 1754 •*-
-> 3 Töchter
—> Alexander Maximilian f 1718
keine Nachkommen

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9. Essingen (Schlösser und Kirchen) sowie Neubronn
Im Zusammenhang mit den Ausführungen in den letzten Kapiteln wurden häufig
Essingen und Neubronn genannt, so dass es notwendig erscheint, auf diese Orte,
ihre Schlösser und Kirchen sowie die Ereignisse dort näher einzugehen.
9.1 Geschichte des Besitzerwerbs in Essingen
Essingen wurde gegen Ende des 11. Jh. im Zusammenhang mit einer Schenkung
an das Kloster Hirsau „im Weiler Forst juxta Essingen“ erstmals genannt. Forst liegt
zwischen dem Schnaitberg und Kolbenberg. Später gehörte Essingen den Grafen
von Oettingen, die ihr Gut 1345 samt dem Kirchsatz zu Lautern an das Spital in
Gmünd verkauften. An Graf Eberhard von Württemberg verpfändeten die Oettin-
gen das Dorf Essingen, Lauterburg und Aalen, doch musste dieser die Pfandschaft
an Kaiser Karl IV. abtreten. Karl IV. schenkte die Pfarrei 1361 dem Kloster Kirch-
heim am Ries, während ein Teil des Dorfes nebst Lauterburg erneut als Pfandschaft
an Württemberg kam. Zum Kirchsatz gehörten auch Güter in Essingen, die wahr-
scheinlich an die Herren von Jagstheim ganz in der Nähe von Kirchheim kamen.

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Das Adelsgeschlecht der Woellwarth
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