Münzenhandlung Adolph Hess Nachfolger <Frankfurt, Main> [Editor]; Adolph E. Cahn <Frankfurt, Main> [Editor]
Die Gold- und Silbermünzen der Römischen Republik bis 15 v. Chr.: Sammlung Justizrat Dr. jur. et phil. h. c. Ernst Justus Haeberlin ; die Versteigerung findet im Auftrage der Besitzer statt: 17. Juli 1933 — Frankfurt a.M., 1933

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Versteigerungs-Bedingungen.

Die VERSTEIGERUNG erfolgt gegen Barzahlung mit einem Aufgeld von
10% zum Erstehungspreis in Reichsmark. (Eine Reichsmark eine Goldmark
- 1/2790 kg Gold).

Für BETRÄGE, welche nicht innerhalb eines Monats nach Beendigung
der Auktion eingegangen sind, werden die bankmäßigen Zinsen berechnet.

Die ECHTHEIT sämtlicher Stücke, soweit nicht Gegenteiliges bemerkt
ist, wird von den Versteigerern garantiert.

AUFTRÄGE werden unter Anrechnung einer Provision von 5% auf das
sorgfältigste von den Versteigerern ausgeführt. GEBOTE können bis zum
Betrage von RM 20.— mit einer Mindeststeigerung von RM —.50, bis zum
Betrage von RM 100.— von RM 1.—, bis zum Betrage von RM 1000.—
von RM 5.— , darüber von RM 25.— abgegeben werden.

Die Versteigerer sind berechtigt, Nummern zu vereinigen oder zu trennen.

Die Stücke gehen erst nach Erlegung des Kaufpreises in das Eigentum
der Ersteigerer über. Reklamationen können nur innerhalb 14 Tagen nach
Erhalt der Münzen berücksichtigt werden.

Der Zutritt zur Auktion ist nur den Interessenten gestattet, die sich im
Besitz des Kataloges befinden.

Erfüllungsort und Gerichtsort ist für beide Teile FRANKFURT A. M.

Die VERSTEIGERUNG beginnt am Montag, den 17. Juli 1933, vor-
mittags 9 Uhr, im Geschäftshause Niedenau 55. Die Sammlung kann vor-
her täglich in den üblichen Geschäftsstunden besichtigt werden.

Adolph E. Cahn

Adolph Heß Nachf.

Niedenau 55

Mainzer Landstr. 49

FRANKFURT A. M.
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