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Friedländer, Ernst
Ostfriesisches Urkundenbuch (Band 2): 1471 - 1500 nebst Nachträgen und Anhang — Emden, 1881

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https://doi.org/10.11588/diglit.1951#0252
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244 i486.

vreslande beqweme ys, benomptlicken Bremen, Stade, Wyldeshusen eder Veechte, myt em eyn
uithein capittel, eyn uither mannschup unde en uthem rade to Oldenborch, darinne to blyvende
unde nycht van der zulften stede to reysende, ydt en sy der greven to Oestvreslande to eren
willen na dedinge so vurg. is, unde besegelde breve darupp ghegeven schollen werden alle dingk
vernoget syn. Ys ock mede ghededinget unde besloten, dat alle vangen gudemanne, knechte
unde huyslude van beydenthalven in oer ofte erer knechte ghebruekenisse syn, schullen alle vrygh
unde owijt syn erer ghebruekenisse, dan dat en ytlic in der herberge heft vorthert der werdynnen
vernogen. Yss ock niede bededinghet, dat de eddele junckher AlieS" mydt synen gudemans ghe-
fangen den greven to Oestvreslande eyne orefeyde schal doen als zick dat gebort unde nu sedelic
unde waentlic ys. Ock Hero Mauricii schal synen orfeydesbreff wedder heben, nachdem de or-
feyde irst an oem vorbroken ys. Is ock mede beleveth unde ghededinghet, dat eyn yder parth
erer lantsaten unde underdaene by erer wher unde rechticheyt blyven scollen unde nehment boven
olde ghewonte unde tollen beswaret scollen werden in des anderen lande, noch de eyne den an-
deren bekümmeren noch besäten in des anderen lande, ydt en sy irsten myt rechte vervolghet.
Iss ock mede beleveth unde besloten, dat de greven to Oldenborch scollen vortichnysse doen
alle der rechticheyt, de se meynen to hebben to Markese, Edselle unde Hoerstea myt eren tobe-
horinge na dessen dage, dar nummer beth umme to sprekene, dan de tor Vreeborgk scollen
blyven to ewigen tyden. Is ock mede beleveth, dat nymandt des anderen vyanden schal unt-
holden hemelic ofte apenbare den anderen to wederwülen, noch des anderen vyande van buethen
ofte bynnen landes hulpe doen persoenliken ofte myt den synen, to^) perde ofte to voete hulpe
ofte hulpershulpere werden den anderen entegen oer lande unde luede. Heben de graven to
Oldenborch ock beleveth, dat se oer vyande nycht scollen beschedigen uppe strömen unde Straten
der greven to Oestvreslandt, idt en sy myt eren willen; unde demgeiieken wedderumme heben
ock de schedesheren van beyder parthe belevynge ghededynghet, dat alle vorborget gelt schal
uith na tijden unde stunden so dat vorplichtet ys; unde ock de dinghtal, nu anghenomen, schal
de helfte des dingktals heben de eddele junekhere Alleff to hulpe syner venckenysse unde de
anderen helfte scollen boren und untfangen laten de eddelen greven to Oestvreslandt na tyden,
so dat vorborghet unde bescheyden ys. Hyrmede scollen alle olde saken, schelinge unde twy-
drachte, vor dessen dage gheschen, nedergelecht unde ganss fruntlic ghesloten zyn, unde alle de
jhenne, de myt den greven to Oestvreslandt zindt in der veyde ghewest vor unde na, hulperen
unde hulpershulperen, bueten ofte bynnen landes; wo men de benomen mach, alse Hero Mauricii
van Dorhnem, Hicke van Oldersum, hoeftlingk to Goendense, unde ere und.ersaten, Hinrick van
Wetbergen, ofte anders, whe de syn, scollen hyrmede inne besoenth syn na mathe vurscreven is,
unde wedderumme, de mytten greven van Oldenborch vyande syndt ghewest uppe Vreeschlandt,
dergelicken scollen besoenth syn. Hyrmede heben de schedesheren enen steden vasten vrede
tuschen beyden landen unde lueden vurg. uithghesprocken, so dat de eyne des anderen under-
saten schal vloten unde vorderen to erem rechten, unde ere ghemeyne kopmanschup unde neringe
tuischen lande unde lueden to dryven, als zieh dat van Godes unde rechtes wegen gheboirt.
Schedesheren in dessen vurg. sake syndt ghewest de wirdigen unde eiberen heren Johanne, dom-

s) Orig. de.
 
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