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Friedländer, Ernst
Ostfriesisches Urkundenbuch (Band 2): 1471 - 1500 nebst Nachträgen und Anhang — Emden, 1881

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https://doi.org/10.11588/diglit.1951#0758
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748 1459.

scholde to bohoeff Nomo vorscr. unde synen rechten ervent, boren off ungheboren; ferner ver-
spricht Romer Gewährleistung.

Zeugen: Remed Reedsna unde Sebeke Heren, borghers to Emeden.

Die Bürgermeister siegeln mit dem Stadtsiegel.

Sereven na der bord Christi M° CCCC0 LIIII0, des vridage na Gereonis et Vietoris
martirum.

Orig. Perg. im Archive der Gesellschaft für bild. Kunst etc. zu Emden.

Das Siegel ist zerbrochen.

1793 (741).

Häuptling Ulrich von Norden u. s. w. giebt den Osnabriichern auf Wunsch des Abtes Bernd von
Norden freies Geleit bis zum 29, September, um in seinem Gebiete ungestört Handel treiben und

reisen zu können.

Orig. Pap. im Stadtarchive zu Osnabrück.

Nordet,, 16. Mai 14S9.

Juw ersamen unde vorsichtigen beschedenen mannen, borgermesteren unde rade des Stades
to Osenbrugge, doen wy Olriek to Norden, Gretsyl, Aurike, Emden etc., hovetling in Oestvres-
lande, weten, soe dat de erwerdige in God vader unde dogentsame here, hern Bernd, abbaete to
Norden, uns nae lüde unde begheringe juwer scriffte an sine ersamheit van der sake twischen
Herborde van Snetlage unde juwen suchte van siner weghene unde uns vorresen van hohes
weghene, gescreven unde gesant, zere rlitliken angheworven hevet; des wy umme des erben,
ersamen heren bede willen juweme copmanne unde borgheren, de an unse ghebede umme ere
kopenscopp unde neringhe dencken to körnende, untheten hebben unde geven jegenwordich en
gud, vast, velich gheleide, van deme datum desses breffs antogande went up den nogesten sunte
Michaelisdach erstenvolgende durende, soe dat de juwe myd ereme gude under desser tyd an
unsen herlicheiden unde ghebeden an unde äff wal geleidet reysen moghen vor uns unde alle de-
ghenne, de umme unsen willen doen unde laten willen, unde ok myd rechte schulten sunder
argelist. Is ok juwe ersamheit an den erwerdigen heren juwen bisscuppe desse zake annemen
wille up ene sekere tyd to vorschedene, vorarbeiden laten moghen, willen wy denne, alze uns
sodane scrifft van deme vorben. juwen heren ghekomen ys, up leghelike stede tieghen Herborde
erffnamen unse vrunde to sendene unde syn gnade uns parte, dar dene ok an unser schelinge
entliken ame rechten vorscheden wille, juw unde juwen borgheren desser tosaghe vortmer vor-
 
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