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H2

1284

ginade zi Rome [mö]gen vinden, daz daz den [burgjern zi deheim shadcn komen
sol, und in daz nieman uf heben sol. Der biscof und die pfafheit die sulin von
unser bete, daz wir dun an disem brief, liuterlich friunt sin der burger und der
pfafen die gisungin liant bi namen, vursprechen, shribern und aller den in gidienit
haut oder giholfen in disem criege haut, und sol der bischof uzer banne lan alle s
die, die er umbe dise sache zi banne hat gidan, und sol gotez dienist und gotlich
ambet allermanlich wider irloben, dem ez umbe disen criek virboten waz. Und
sulent och die burger der pfafen und aller ir diener und helfer und mit namen des
abbetes von Mulenbrun luterlich friunt sin, und sulint bedenthalp uf allen shaden
virzihin ane zinse und ane rehte gulte. Man sol och wizzen, daz die vurginanten i«
sehsze die sulen nemraen einin man, der zu Rome si an den man schribe bet, und
sende vur die zwen priester, der sie dunke allerbeste darzü sin. Wir heizent och,
daz die burger den alter brechen sulent, den sie in dem munster gimachit hatin, 6
lie phafheit invar. Und daz allez daz da vor gischriben ist bedenthalbe State bilibe
ane gevarde, so ist der brief zi einer ewigen Urkunde und zi einer bistatunge bisi- ir>
gilt mit unserm kuniclichem insigil, und unser liebin vurginantin vurstin, der bishof
von Rasel, von Bazzowe und von Spire, und der capitele von dem dume, von sant
German, von sant Widen und von Allen Heiligin, und och der stat von Spire
insigil. Dirre brief wart gigeben vor Waldekke, an der eilif dusent magede
dage, da von gotes giburt waren dusent zwei hundert vier und ahzek iar, an dem 20
zwelftin iare unsers kunigriches.

1284 Nov. 3.

150.

Bas Speyerer Bomcapiiel gestattet die Uelertragung einer ihm zinspflichtigen
Mühle zu Bruchsal an eine andere Person.

Orig. nicht aufzufinden. — Aus dem Copiälb. 363 (lib. oblig. t. I) des GLA zu Karlsruhe, gg
fol. 14'. — Gedruckt bei Bemling, Urkb. 1, 375.

Alexander decanus totumque capitulum ecclesie Spirensis. Constitutus coram nobis Hein-
ricus sacerdos, filius Heinrici quondam advocati de Bruchssella, Gutham filiam sororis sue,
legittimam uxorem Johannis dicti Fuchs, civis Spirensis, veram et legittimam heredem suam fecit
ad molendinum nostrum iuxta pontem apud Bruchssellam situm, nobis quondam a felicis recor- 30
dacionis Ottone, preposito sancti Wydonis Spirensis, cancellario serenissimi domini R. Roma-
norum regis traditum, onere et fructu quo ipse habebat, videlicet quod de eodem molendino
nobis annuatim in nativitate sancte Marie virginis per predictam Gutham vel eins heredem
seu successorem sine nostro periculo et expensis presententur in Spira super granarium nos-
trum cum civili mensura triginta modii tritici minus uno, quod dabitur eodem termino 35
annuatim sacerdoti ecclesiam in Bruchssella officianti, nostro consensu premissis Iiberaliter
accedente, ita tarnen, quod predictus Johannes Fuchs et Gutha eius legittima tarn coram nobis
quam coram consulibus Spirensibus promiserunt ac se et suos heredes obligaverunt, quod
tantum unus heres ipsorum successive post unum ad dominium dicti molendini succedere
debeal, ne ipsum molendinum et pensio de eo debita in partes aliquas dividantur. Et si 40
prefatus Johannes Fuchs et eius legittima predicla unum heredem ad predictum molendinum
et pensionem prefatam solvendam nobis expressive non presentaverint,. ipsum molendinum


 
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