Schwäbisch Gmünd [Hrsg.]; Nitsch, Alfons [Bearb.]
Urkunden und Akten der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd 777 bis 1500 (Band 1): 777 bis 1450 — Schwäbisch Gmünd, 1966

Seite: 36
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den Fall, daß dem Kläger bewiesenermaßen dort sein Recht versagt
würde. — Kaisersiegel.
Or. Perg. PI 51 Nr. 444 im HStASt. 179
1344 Dezember 20 Gmünd (Mo v. Weihnachten). Walter der Küchenmeister,
Ritter von Bilriet, verkauft an die Grafen Eberhard und Ulrich von Wir-
tenberg alle seine Güter, Leute und Rechte in den Dörfern Ruppertsho-
fen, Dürrmenz und Steinach um 360 £0 h. — Sr.: A.
Or. Perg. IHR 14 975 im HStASt. 180
1345 April 25 (Mo n. Georg). Graf Ludwig von Öttingen d. Ä. verkauft an
das Spital zu G. sein Gut zu Essingen, das Konrad Tubenloch baut, mit
dem Kirchensatz zu Lautern um 200 ß h und um des Spitals Hof zu
Osterbuch. — Bürgen: Konrad von Alfingen, Konrad von Adelmannsfel-
den, Ritter Friedrich von Schnaitberg, Hilbrand von Mantal, Hans von
Aalen, Vogt zu Lauterburg, Walter der Knütel, Vogt zu Aalen, Albrecht
der Ruhe und Hans von Rinderbach. — Sr.: A. und die 8 Bürgen.
Or. Perg. B 181 Nr. 1411 im HStASt. — Abscbr.: Dokb. d. Spitals G. II.
44 a. 181
1345 Mai 24 Speier (feria III. post Trinitatis). Die Richter der Kurie zu
Speier vidimieren die Bulle von 1302 Januar 16, mit welcher Papst Boni-
fazius VIII. dem Augustinerorden ein Privileg über gottesdienstliche Ver-
richtungen und das Bestattungsrecht in seinen Kirchen und Friedhöfen
erteilt. — Sr.: Kurie.
Lat. Or. Vidimus Perg. B 183 Nr. 1985 im HStASt. 182
1345 Juni 17 (Fr n. Veit). Graf Heinrich von Schönberg sagt den Bürgern
von Köln, Gmünd, Augsburg und anderen bis zum nächsten Michaelstag
sicheres Geleit zu. — Sr.: A.
Dr.: UB Augsburg Nr. 412 nach dem Or. im bayer. StA München. 182 a
1345 Juli 5 (Di n. Ulrich). Konrad Vetzbry, B. zu G., verkauft vor den R.
Sifrid der Turn .gen, der Schöne und Johann Prünlin von Rinderbach an
die Pfleger von St. Leonhard, Walter Kurz d. Ä. und Hermann Böhmen-
kirch (Bömykir.ch), 18h Zins aus seinem Wohnhause zwischen Konrad
Rülins Haus und Walter Vetzbrys Haüs, in welchem der Jude Beritz
wohnt, um 20 IE h. — Sr.: Die beiden R.
Or. Perg. Fasz. St. Leonhard im katb. Dekanatsarchiv G. 183
1345 o. T. Guta, Witwe des Hermann Gulant, B. zu G., vermacht vor den
R. Bm. Walter von Rinderbach und Reinbolt Eberwin ihrer Tochter Beth
im Kloster Gotteszell ein Gut zu Weiler, das sie von Johann Vetzbry ge-
kauft hat, der Raiserin Gut zu Bettringen, ihre Weingärten zu Plüder-
hausen und alles Vieh, das sie auf dem Lande hat. — Z.: Bruder Konrad
der Taler, Berthold der Stadtschreiber zu G. — Sr.: A. und die beiden
R.
Or. Perg. B 182 Nr. 1850 im HStASt. — Abscbr.: Kopb. Gz. III. 247 und
Fundatb. Gz. 1239. 184
1346 Februar 10 (Fr n. Agathe). Konrad von Böbingen von Michelstein ver-
zichtet zugunsten des Spitals zu G. auf alle Rechte an dem Gut zu Essin-

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