Institut Français d'Archéologie Orientale <al-Qāhira> [Editor]; Mission Archéologique Française <al-Qāhira> [Editor]
Recueil de travaux relatifs à la philologie et à l'archéologie égyptiennes et assyriennes: pour servir de bullletin à la Mission Française du Caire — 12.1890

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RECUEIL

DE TRAVAUX RELATIFS A LA PHILOLOGIE ET A L'ARCHÉOLOGIE
ÉGYPTIENNES ET ASSYRIENNES.

Vol. XII. Fascicules I et II.

Contenu : 1) Inscliriftliche Denkmàler der Sammlung âgyptischer Altertliûmer des ôsterreichischen Kaiserhauses von E. von
Bergmann. — 2) Lettre à M. Maspero sur la prononciation et la vocalisation du copte et de l'ancien égyptien, par
E. Amélineau. — 3] Monuments des VIIIe—Xe dynasties, par A. Baillet. ■— 4) La pyramide du roi Pepi II, par
G. Maspero. — 5) î>otes de grammaire assyrienne, par A, Amjaui>, recueillies et publiées par V. Scheil 0. P.

INSCHRIFTLICHE DENKMALER

DER

sammlung âgyptischer alterthùmer des osterreichischen kaiserhauses

VON

E. von Bergmann.

1. — Statuette des auf einem thronartigen Stuhle sitzenden « koniglieben Sobnes»
Mesmeri mit breiter Perriicke, die vorne unten in Lockcben angeordnet ist. Er triigt einen
langen engen Rock, welcher anscbeinend den recbten Arm und die rechte Seite der Brust
bloss liisst, ein Collier und zwei breite Ringe am recbten Ober- und Unterarm.

Die vor die fettwiilstige Brust gelegte linke Hand bâlt ein fragmentiertes Ainulett
(■y oder Sj\; der untere Tlieil (1er Ftisse feblt. Auf déni Gewande vorne die Vertikalzeilc :

S V- S ha 4 D BT^ m \ S q & rT, 3 flfl 3" Der widderk^pfige Gott

Merimutl wird einige Maie (Not. descr., I, (iô. und 68) auf den DenkmUlern als Herr der

Stadt Cba'i genannt. In einer bildlichen Darstellung zu Ibsambul (Not. descr., I, G8) er-
scbeint er mit den gebogenen Homern des Amon und den ausgebreiteten des Chnum
mit einem Uraus dariiber und durfte daber, wie bereits Brugsoh (Dict. géogr., 500) bemerkt
bat, eine Lokalform des Cbnum sein. Der widderkOpfige Amon mit Amon- und Clinum-
Hornern, der aber dariiber die Amonfedern und den Discus triigt, auf einer Tempelwand in
der Oase Siwab (Lepsius in Z., 1877, 18) ist spateren Datums. Aucb der widderkiïpfige
Harscbafi erhalt beide Hornerpaare [Denhn., III, 192, e). Die sonst unbekannte Giittin Àpàp
ist scbwerlicb mit der (j □ (j ° j^, welcben Namen die Hatbor bisweilen fttbrt, in Verbindung
zu bringen. — Auf beiden Seiten des Sitzes befinden sicb die folgenden, nur tbcilweisc noeb
lcscrlichen ùwMftea: «) ^ f Q^rtiB î W^T Hl i A " $ PPH

3

I

Obwohl Mesmeri in den vorstehenden Texten als Ife* bezeichnet wird, so sprechen
doeb gewiclitige Umstiinde dagegen, dass er ein Konigssolm war. Zwar verwebreu seine

Recueil, XII. 1
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