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Im Kirchenraum der italienischen Frührenaissance treten Skulptur un
Malerei in ein spannungsvolles Wechselspiel. Mit ihrem besondere
mimetischen Anspruch setzen intermediäre Altarbilder neue Bedet
tungspotentiale des religiösen Bildes frei: Durch Kombination vo
polychrom gefaßter, lebensgroßer und taktil erfahrbarer Skulptur m
flachgemaltem Hintergrund werden Bild- und Betrachterrealität miteii
ander verknüpft. Werke von Luca Signorelli und Francesco di Giorgi
Martini, Filippino Lippi und Benedetto da Maiano sowie Francesco Bo
ticini und Antonio Rossellino geben Einsichten in die mediale Bildprax
des Quattrocento vor dem paragone, dem Wettstreit der Künste. L
Mittelpunkt stehen neben der Materialikonographie und -ästhetik Fr;
gen nach Funktion und Wirkung von Skulptur und Malerei. Rühren un
Berühren - die Intensität der Betrachteransprache ist ein zentrales Ch;
rakteristikum intermediärer Altarbilder.

Deutscher Kunstverlag München Berlin
ISBN 3-422-06607-1
ISBN 978-3-422-06607-6
 
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