Bibliotheca Palatina – digital:
Virtuelle Rekonstruktion der einst berühmtesten Büchersammlung Deutschlands
Als Folge des Dreißigjährigen Kriegs wurde die im 17. Jahrhundert bedeutendste Bibliothek des Heiligen Römischen Reichs, die Bibliotheca Palatina, auf hauptsächlich zwei Bibliotheksorte verteilt: Heidelberg und den Vatikan. Seit 2001 arbeitet die Universitätsbibliothek Heidelberg im Rahmen mehrerer Projekte, die die Digitalisierung von Teilen dieser Sammlung zum Ziel haben, an der virtuellen Rekonstruktion der „Mutter aller Bibliotheken”.
Pressemitteilung zum Pressegespräch am 26.10.2012
Diese Manuskripte bilden die größte und älteste gewachsene Sammlung deutschsprachiger Handschriften, die sich geschlossen erhalten hat.
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Sukzessive erhalten Sie hier Zugriff auf über 2.000 lateinischen Handschriften, deren Originale sich fast alle im Vatikan befinden.
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Hier finden Sie die digitalen Faksimiles von 29 griechischen Handschriften, die heute in der Universitätsbibliothek Heidelberg liegen.
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Die Anfänge der Bibliotheca Palatina reichen bis in das Jahr 1386 zurück, im 16. und 17. Jahrhundert war sie die berühmteste aller Bibliotheken.
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Der reichhaltige Bildschmuck der Handschriften bietet einen repräsentativen Einblick über die thematisch vielschichtige mittelalterliche Buchkunst.
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Der Codex Manesse ist die reichste Sammlung deutscher Lyrik des Mittelalters. Kostbare Miniaturen zu den Dichtern verleihen ihr besonderen Glanz.
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