Blümner, Hugo ; Schorn, Otto von
Geschichte des Kunstgewerbes in Einzeldarstellungen (Band 1): Das antike Kunstgewerbe nach seinen verschiedenen Zweigen — Leipzig, 1885

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„Dcr Stil in dcn technischen und tcktonischen Künsten", 2. Aufl.,
München 1878; fcrner nuf Herm. Weiß, „Kostümkunde; Hand-
buch der Geschichte dcr Tracht, dcs Banes und des Gerätes der
Völker dcs Altertums," Stnttgart 1860; 2. Aufl. cbend. 1883;
Joach. Marquardt, „Das Privatlebcn dcr Rviner", Teil II,
Leipzig 1882, sowie auf dcs Verfassers „Technvlogie und Ter-
ininvlvgie der Gewcrbe und Künstc bei Gricchen iind Rvinern",
3 Bände, Leipzig 1875—84. Spczialschriften übcr einzelne Ge-
bicte des Kuiisthandwcrks sollen wcitcrhin noch namhaft gcmacht
tverdcn.

Unsere Behandliing dcs antikeu Kiinstgcwerbes habcn wir
in zwei Abschnitte zerlegt, von denen der erste die einzelnen
Zwcigc des Kniistgewerbcs nach der tcchnischen und stilistischen
Seite hin behandclt, währeud der zweite als Ergänzung nach
dcr aiitiquarischcn Scite hin ciiicn Überblick über die Er-
zeugiiisse des griechisch-römischcn Kunsthandwerks, unter dcm
Gesichtspunkt ihrcr praktischcn Aiiwendung gevrduet: Haus,
Mvbiliar, Gcräte, Kleidung, Schmuck n. s. w. geben soll. Aus-
geschlosscn bleibt dabci all das, was wir hcute als Kunst im
spezicllen Sinne zu bezeichnen Pflcgen, also Baukiinst, Bildnerei
iind Malerci; lctztere wenigstcns insvwcit, nls sie nicht, wie die
ornameiitale Waiidmalcrei, sich höhcrcn Zwcckcn iintcrvrdnet.
Eine strcngc Grenze zn zichen ist freilich, nach dem oben ge-
sagten, nirgends möglich — für iinseren Zweck abcr auch nicht
nvtwendig. Was dcmnach in diesem ersten Teile etwa vcrmißt
werden sollte, wird im zweitcn scinc Erlcdignng finden; uament-
lich anch nach dcr bildlichcn Seite hin hat diescr die nvtweiidigcn
Ergäiiziingcn zu dcm im crsten Tcile bchaiidcltcn zu gcben.
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