Dittenberger, Wilhelm ; Purgold, Karl ; Curtius, Ernst [Editor]; Adler, Friedrich [Editor]
Olympia: die Ergebnisse der von dem Deutschen Reich veranstalteten Ausgrabung (Textband 5): Die Inschriften von Olympia — Berlin, 1896

Page: 785_786
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[No. 930—9330]

786

NACHTRÄGE UND BERICHTIGUNGEN.

930. Gebogener Streifen aus starker Bronze, | brochen. Bronze-Inventar 14078. Gefunden unter älteren
0,015 breit, die Lange bis o.oq erhalten, beiderseits ge- Bronzereiten im Museum. — Facsimiliert von Purgold.


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Da das Fragment vom Henkel oder Rande eines j haben mussen, da sie innerhalb der Dedikationsformel
Bronzegefässes flammt, ist nach allen Analogieen dieWeih- nicht Platz finden. Es liegt daher nahe, 2»ι[λ?.ούιτ<οι]
iiischrist einer Stadtgemeinde auf ihm zu erwarten, zu zu ergänzen und das Weihgeschenk an No. 257. 258 an-
deren Namen die erhaltenen drei Buchstaben gehört zureihen.

931. Fragment eines Basisblocks aus seinem
grauem Kalkstein, 0,105 hoch, 0,515 breit, 0,36 tief
erhalten, an beiden Seiten sowie oben und hinten ge-
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brochen. Die Schrift ilt in grossen Buchflaben nur
flach eingehauen, die Linien an den Enden etwas ver-

Inv. 607. Gefunden 10. April 1879 in der

dickt.
byzantinischen Ostmauer bei dem Mummiusbathron
No. 278. 279.

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sv[ov].

932. Fragment vom lenk recht slehen den
Mittelblock eines grösseren Bathron aus gelb-
lichem Kalkstein, etwa 0,45 hoch erhalten, 0,30 breit.
Links mit Anlchlussfläche. rechts mit Rand beendet, oben
mit etwas vortretendem Rand zum Auslegen des oberen
Profilblockes, unten gebrochen. — Inv. 1062. Gefunden
25. Januar 1881 in der byzantinischen Ostmauer. — Facsi-
miliert von Purgold.

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933. Fragment vom Ο b e r b 1 ο c k einer Β a si s
aus pentelischem Marmor, 0,10 hoch, 0,25 breit,




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0,10 ties erhalten. Das Fragment bildete die rechte Ecke
der Vorderleite von der Bekrönung einer kleinen Balls,
deren Profil unten erhalten ist; das zur Aufnahme einer
Statuenplinthe ausgetiefte Innere ist herausgebrochen,
der allein erhaltene Rand trägt auf seiner 0,035 hohen
Vertikalleiste den Inschriftrest. — Inv. 1020. Gefunden
15. Dezember 1880 unter den Säulentrommeln aus der
Nordseite des Zeustempels. — Facsimiliert von Purgold.
Die nach den Schriftformen wohl dem dritten Jahr-
hundert v. Chr. angehörige Balis scheint von einem Weih-
geschenk der dionysischen Techniten (vergl. No. 405)
herzustammen.

933«. Kleines Fragment aus pentelischem
Marmor, 0,035 hoch, 0,10 breit, 0,07 ties erhalten, oben
mit Rand, an beiden Seiten und unten gebrochen. —
Olvmpia V.

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