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Friedländer, Ernst
Ostfriesisches Urkundenbuch (Band 2): 1471 - 1500 nebst Nachträgen und Anhang — Emden, 1881

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https://doi.org/10.11588/diglit.1951#0737
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1441. 727

frund off partye in tokomenden tijden nummermeer wedder bebuwen, angripen off bevesten
schollen, noch bebuwen, angripen off bevesten laten vor borghe off vor slote, unde wes darvan
in holte unde steue gereddet wert, schal gentzligen to kercken unde godeshuseren behoeff koraen
unde gekard werden. Ok en schollen de vorscrevene partye van nu vort nene slote off borghe
in de vorscrevene land buwen off begripen, doch mach en jewelik, de in den landen beerved off
begudet is, uppe sin erve edder gud huse, kemenaden off gemak buwen edder setten vor den
ghemenen husingh unde andere sine vyande liff unde gud to berghende unde to reddende. Vort
so en schollen de vorscrevene borgermeistere, rad unde stad to Bremen in den vorscreven landen
nenerleie herlicheid, gerichte, gebeede, erve off gud beholden, uthgesproken alsullike erve unde
gude, de bisundere personen borghere to Bremen redeliken unde rechtliken gekofft hedden, off
van ervetale an see gevallen weren. Hirmede schollen beide partye fruntligen unde geloffligen
umme alle vorscrevene sake -gesated, gesoned unde vorened wesen, also dat de vorscrevene
hovedlinghe, ore frund, partye unde undersaten schollen de borghere unde inwonere der stad
unde stichtes to Bremen unde alle unde jeweliken copman in unde buten Fresland to waterunde
to lande unde desgelijkes de rad van Bremen alle unde jeweliken, de uthe Freslande de stad van
Bremen soken, truweliken unde geloffliken hegen, beschütten, beschermen, vorbidden unde vor-
degedinghen na alle orer macht sunder arghelist, unde off jeraend dar cnboven den copman an-
verdigede off besehedigede, we de were, dar schollen een partye der anderen, de darto geesehed
wert, wedder to bemanende, to richtende unde wedder to donde mit gantsen truwen behulplik
wesen. Vort so schollen de stiate in, by unde to Freslande to water unde to lande frig unde
felich wesen unde bliven to ewighen tijden van allen nyen tollen unde beswaringhen; were aver,
dat jenich copman van ungeschichte off Unheiles waters off weders land-off grundroringhe dede
edder schipbrokich wurde, dat en schal deme schipman, copmanne off heren des gudes noch an
live noch an gude to schaden off to hinder wesen, uthgesproken redelik moghelik berghelon der-
gennen, de deme copmanne sin gud in noden berghen unde redden helpen unde van em darto
gebeeden werden, na lüde unde uthwisinghe alsodanner breve, alse den hensesteden unde deme
ghemenen copmanne darupp gegheven unde besegeld sind Desse frundlige vorschedinghe hebbe
wij Nicolaus ertzebisschopp, Ditmer van Tune, Hinrik Hoyers, borgermeistere, Lodewich Krull
unde Johan Cletze, radmanne, sendeboden der stede Lubeke unde Hamborgh, gekoren schedes-
heren vorgescreven, uthgesproken in dem jare unses Heren gebord, do inen screff dusend veer-
hundert in dem veer unde twintigesten jare, des negesten daghes sunte Pantaleonis des hilligea
mertelers, in jegenwardicheid des eddelen juncheren Diderikes, greven to Oldenborgh, hern Hin-
rikes van der Molen, hern Otten van Gropelinghen, hern Hermens van Wersbee, to sunte An-
schariese to Bremen, to Rustringhe unde to Rameslo proveste, hern Cordes Bennen, officialis des
hoves to Bremen, Frederikes Schulten, Johannis Sassen, Ludeken, drosten, unde vele anderer
gnden lüde, de darto bisunderligen geropen unde gebeeden wurden, unde hebben des to ener be-
tuchnisse unse ingesegelle witliken gehanghen heten vor dessen breff.
Die Siegel sind gut erhalten.
 
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